Radweg bei Ershausen eingeweiht
Donnerstag, 07. Mai 2015, 14:30 Uhr
Der Ausbau des Radwegenetzes ist erforderlich, um diese umweltfreundliche Alternative zu stärken und gleichzeitig die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Unser Ziel ist es, den Anteil für den Radwegebau mittelfristig auf zehn Prozent an allen Straßenbauvorhaben zu erhöhen....
...Die Gemeinde Schimberg hatte über den Radweg hinaus auch ein Interesse am Bau eines Gehweges zwischen den Ortsteilen Martinfeld und Ershausen. Darum sind Straßenbauamt und Gemeinde eine innovative Kooperation eingegangen, um mit einem kombinierten Rad- / Fußweg die beiden Dörfer zu verbinden, sagte heute Verkehrsstaatssekretär Dr. Klaus Sühl in Ershausen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schimberg, Ronald Leonhardt, nahm er die Verkehrsfreigabe für den Radweg zwischen Martinfeld und Ershausen vor.
Wir werden über die Bereitstellung zusätzlich finanzieller Mittel für den Bau von Radwegen hinaus auch insgesamt im Rahmen eines Radverkehrskonzeptes prüfen, wie das Fahrradfahren in Thüringen noch attraktiver werden kann, so der Staatssekretär weiter. Dabei sollen Erfahrungen mit innovativen Lösungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur oder eine bessere Verknüpfung mit den anderen Verkehrsträgern genutzt werden.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme bauten das Straßenbauamt Nordthüringen und die Gemeinde Schimberg den neuen Rad-/Fußweg mit einer Breite von 2,5 Metern. Die Kosten für den 2,4 Kilometer langen Weg mit drei Brücken von neun bis 11,5 Metern Länge betragen rund 1,3 Millionen Euro. Die Ausgaben teilen sich Land und Kommune je zur Hälfte. Der Gemeindeanteil wird im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßenbaus mit 75 % der förderfähigen Kosten unterstützt. Die Kommune übernimmt künftig die Unterhaltung des Weges (Betrieb und Verkehrssicherung) und erhält hierfür eine Ablösesumme. Die Erhaltung der Infrastruktur bleibt Aufgabe der Straßenbauverwaltung.
Der neue Weg führt entlang der Rosoppe, die als naturnaher Bachlauf Lebensraum für bestandgefährdete Tierarten bietet. Hierzu gehören die nach europäischem Artenschutzrecht geschützten Vogelarten Eisvogel und Schwarzstorch. Neben Gehölz- und Heckenpflanzungen entlang des Weges sind zum Schutz der Tiere auch gewässerbauliche Maßnahmen an der Rosoppe und deren Zuflüssen vorgesehen. Vor allem durch die Anlage zweier zusätzlicher Teiche werden im Umfeld des Bauvorhabens entsprechende Nahrungsgebiete für die Vögel geschaffen.
Autor: en...Die Gemeinde Schimberg hatte über den Radweg hinaus auch ein Interesse am Bau eines Gehweges zwischen den Ortsteilen Martinfeld und Ershausen. Darum sind Straßenbauamt und Gemeinde eine innovative Kooperation eingegangen, um mit einem kombinierten Rad- / Fußweg die beiden Dörfer zu verbinden, sagte heute Verkehrsstaatssekretär Dr. Klaus Sühl in Ershausen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Schimberg, Ronald Leonhardt, nahm er die Verkehrsfreigabe für den Radweg zwischen Martinfeld und Ershausen vor.
Wir werden über die Bereitstellung zusätzlich finanzieller Mittel für den Bau von Radwegen hinaus auch insgesamt im Rahmen eines Radverkehrskonzeptes prüfen, wie das Fahrradfahren in Thüringen noch attraktiver werden kann, so der Staatssekretär weiter. Dabei sollen Erfahrungen mit innovativen Lösungen zur Verbesserung der Radinfrastruktur oder eine bessere Verknüpfung mit den anderen Verkehrsträgern genutzt werden.
Im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme bauten das Straßenbauamt Nordthüringen und die Gemeinde Schimberg den neuen Rad-/Fußweg mit einer Breite von 2,5 Metern. Die Kosten für den 2,4 Kilometer langen Weg mit drei Brücken von neun bis 11,5 Metern Länge betragen rund 1,3 Millionen Euro. Die Ausgaben teilen sich Land und Kommune je zur Hälfte. Der Gemeindeanteil wird im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßenbaus mit 75 % der förderfähigen Kosten unterstützt. Die Kommune übernimmt künftig die Unterhaltung des Weges (Betrieb und Verkehrssicherung) und erhält hierfür eine Ablösesumme. Die Erhaltung der Infrastruktur bleibt Aufgabe der Straßenbauverwaltung.
Der neue Weg führt entlang der Rosoppe, die als naturnaher Bachlauf Lebensraum für bestandgefährdete Tierarten bietet. Hierzu gehören die nach europäischem Artenschutzrecht geschützten Vogelarten Eisvogel und Schwarzstorch. Neben Gehölz- und Heckenpflanzungen entlang des Weges sind zum Schutz der Tiere auch gewässerbauliche Maßnahmen an der Rosoppe und deren Zuflüssen vorgesehen. Vor allem durch die Anlage zweier zusätzlicher Teiche werden im Umfeld des Bauvorhabens entsprechende Nahrungsgebiete für die Vögel geschaffen.
