Fördermittel zur Dorfentwicklung
Mittwoch, 13. Mai 2015, 17:25 Uhr
Für die Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum gilt es bürgernahe und demokratische Lösungen zu finden. Dies ist eine Aufgabe, die das Land nur gemeinsam mit den Dörfern und Gemeinden und den aktiven Bürgerinnen und Bürgern vor Ort lösen kann.
Ziel ist es, einen starken und attraktiven ländlichen Raum zu schaffen, mit dem sich jede Generation identifiziert und hier gerne lebt, sagte die Ministerin für Landwirtschaft und Infrastruktur Birgit Keller auf der Jahrestagung des Landseniorenverbandes Thüringen e.V. in Alach.
Zur Sicherung der Daseinsvorsorge wollen wir die regionale und interkommunale Kooperation ausbauen, insbesondere auf den Gebieten der Gesundheit und Pflege, der Nahversorgung, beim Nahverkehr sowie der Kommunikation. Dabei müssen wir über die Ortsgrenze hinausschauen. Es sind mutige Ideen gefragt, von der rollenden Bankfiliale, über alternative Nahversorgungskonzepte, die Zahl der Hausärzte oder die Organisation von Markttagen – es müssen neue Konzepte entwickelt werden, führte Keller aus.
Das Verfahren für die Förderung der Dorferneuerung wurde umgestellt. Um Fördermittel zu erhalten, müssen zukünftig Aspekte der Daseinsvorsorge von der Infrastruktur über den ÖPNV bis zu Einkaufsgelegenheiten mit bedacht werden. Zur Anerkennung als Förderschwerpunkt genügt jetzt nicht mehr eine rein städtebaulich geprägte Planung. Grundlage wird künftig ein kommunales Entwicklungskonzept sein, so die Ministerin weiter.
Bis 2020 stehen dem Freistaat Thüringen für die Dorferneuerung nach der derzeitigen Mittelverteilung insgesamt rund 188 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.
Autor: enZiel ist es, einen starken und attraktiven ländlichen Raum zu schaffen, mit dem sich jede Generation identifiziert und hier gerne lebt, sagte die Ministerin für Landwirtschaft und Infrastruktur Birgit Keller auf der Jahrestagung des Landseniorenverbandes Thüringen e.V. in Alach.
Zur Sicherung der Daseinsvorsorge wollen wir die regionale und interkommunale Kooperation ausbauen, insbesondere auf den Gebieten der Gesundheit und Pflege, der Nahversorgung, beim Nahverkehr sowie der Kommunikation. Dabei müssen wir über die Ortsgrenze hinausschauen. Es sind mutige Ideen gefragt, von der rollenden Bankfiliale, über alternative Nahversorgungskonzepte, die Zahl der Hausärzte oder die Organisation von Markttagen – es müssen neue Konzepte entwickelt werden, führte Keller aus.
Das Verfahren für die Förderung der Dorferneuerung wurde umgestellt. Um Fördermittel zu erhalten, müssen zukünftig Aspekte der Daseinsvorsorge von der Infrastruktur über den ÖPNV bis zu Einkaufsgelegenheiten mit bedacht werden. Zur Anerkennung als Förderschwerpunkt genügt jetzt nicht mehr eine rein städtebaulich geprägte Planung. Grundlage wird künftig ein kommunales Entwicklungskonzept sein, so die Ministerin weiter.
Bis 2020 stehen dem Freistaat Thüringen für die Dorferneuerung nach der derzeitigen Mittelverteilung insgesamt rund 188 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.
