Zu seinem Ja-Wort stehen
Freitag, 15. Mai 2015, 10:02 Uhr
Zur 59. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt kamen am Himmelfahrtstag etwa 10.000 Männer, überwiegend aus den Orten des Ober- und Untereichsfeldes, am Klüschen Hagis zusammen. Ein Bericht von Gerhard Germeshausen:.....
Bischof Neymeyr (Foto: G. Germeshausen)
Erstmals war der neue Bischof von Erfurt, Ulrich Neymeyr, dabei. Der Bischof zelebrierte den Wallfahrtsgottesdienst und hielt die Predigt. Er legte seinen Ausführungen das Motto Christus hat uns angenommen als Grundlage und sagte, es handele sich dabei gleichzeitg um seinen bischöflichen Wahlspruch.
Dann ging der Prediger auf ein Wort des Apostels Paulus ein, der da lautet: Nehmt einander an. Das sei gleichsam eine Aufforderung, die jeden Menschen betreffe. Auch wenn jemand ohne Religion lebe und humanistische Ideale habe, könne er diese Aufforderung in sein Leben übertragen. Der Bischof beklagte, dass es ihn manchmal beschäme, dass Menschen, die keine Religion haben, sich eifriger um ihre Mitmenschen sorgen und humanistische Ideale realisierten, als die Christen.
Wichtig erscheine es ihm, dass jemand zu einem Jawort, das er einmal gesprochen habe, stehe und eine Beziehung auch in stürmischen Phasen nicht aufgebe. Wörtlich sagte er: Christus hat uns seine Liebe nicht nur geschenkt, sondern er hat uns beauftragt und befähigt, für unsere Mitmenschen da zu sein. Wer für andere Menschen da ist, sei zu Opfern für sie bereit. Auch die Feindesliebe sei nur als Gottesliebe möglich. Er schloss mit den Worten, der Himmel sei deswegen der Himmel, weil Gott im Zentrum ist und die Erlösten ihm diesen Platz einräumen.
Musikalisch gestaltet wurde die Wallfahrt von der Blaskapelle Kefferhausen und die Vereinigten Chöre aus Gernrode und Tiftlingerode.
Gerhard Germeshausen
Autor: en
Bischof Neymeyr (Foto: G. Germeshausen)
Erstmals war der neue Bischof von Erfurt, Ulrich Neymeyr, dabei. Der Bischof zelebrierte den Wallfahrtsgottesdienst und hielt die Predigt. Er legte seinen Ausführungen das Motto Christus hat uns angenommen als Grundlage und sagte, es handele sich dabei gleichzeitg um seinen bischöflichen Wahlspruch. Dann ging der Prediger auf ein Wort des Apostels Paulus ein, der da lautet: Nehmt einander an. Das sei gleichsam eine Aufforderung, die jeden Menschen betreffe. Auch wenn jemand ohne Religion lebe und humanistische Ideale habe, könne er diese Aufforderung in sein Leben übertragen. Der Bischof beklagte, dass es ihn manchmal beschäme, dass Menschen, die keine Religion haben, sich eifriger um ihre Mitmenschen sorgen und humanistische Ideale realisierten, als die Christen.
Wichtig erscheine es ihm, dass jemand zu einem Jawort, das er einmal gesprochen habe, stehe und eine Beziehung auch in stürmischen Phasen nicht aufgebe. Wörtlich sagte er: Christus hat uns seine Liebe nicht nur geschenkt, sondern er hat uns beauftragt und befähigt, für unsere Mitmenschen da zu sein. Wer für andere Menschen da ist, sei zu Opfern für sie bereit. Auch die Feindesliebe sei nur als Gottesliebe möglich. Er schloss mit den Worten, der Himmel sei deswegen der Himmel, weil Gott im Zentrum ist und die Erlösten ihm diesen Platz einräumen.
Musikalisch gestaltet wurde die Wallfahrt von der Blaskapelle Kefferhausen und die Vereinigten Chöre aus Gernrode und Tiftlingerode.
Gerhard Germeshausen
