Vortrag zum Islam auf Burg Bodenstein
Freitag, 15. Mai 2015, 10:09 Uhr
Islam zwischen Terrorismus, Aufklärung, Friedensfähigkeit und Islamphobie - das ist das Thema eines Vortrages auf Burg Bodenstein am kommenden Montag, 18. Mai......
Die Friederich-Ebert-Stiftung und der Freundeskreis Bodensteiner Gespräche laden ein zum Vortrags- und Gesprächsabend.
Der Angriff auf die Redaktionsräume des französi-
schen Satiremagazins Charlie Hebdo im Januar 2015 schockierte die Menschen in ganz Europa und entfachte die Diskussion über die Entstehung und den Umgang mit islamistischem Terror. Während von Seiten der Bundesregierung betont wird, dass der Islam zu Deutschland gehöre, zeigt sich nicht nur anhand der PEGIDA-Demonstrationen, dass sich in Teilen der Gesellschaft eine Islamphobie und Kultur der Abgrenzung entwickelt hat.
Grausame Anschläge wie in Paris, erschweren Diffe-
renzierung, unvoreingenommene Auseinanderset-
zung und Toleranz gegenüber Unbekanntem und Fremden. Sie zeichnen ein Bild der muslimischen Kultur, mit dem sich ein Großteil der Muslime in Deutschland und Europa nicht identifizieren können und wollen. Aus diesem Grund stellt sich nicht nur die Frage, wie medial mit Terror umgegangen werden muss. Der Diskurs über die Verwendung von religiösen Symbolen und die Grenzen von Satire zeigt, wie weit kulturelle Vorstellungen auseinander liegen können. Wie kann zwischen diesen unterschiedlichen Ansichten vermittelt und Verständnis erzeugt werden?
Im Europäischen Vergleich leben in Frankreich und Deutschland die meisten Muslime. Ein Großteil von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Auseinandersetzung mit Themen der Integration und dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen ist deshalb unabdingbar.
Zum Referenten des Abends:
Dr. Marwan Abou Taam, 1975 in Beirut geboren, promovierte als Islam- und Politikwissenschaftler über den islamistischen Terrorismus.
Er arbeitet als assoziierter Wissenschaftler an der Humbodt-Universität zu Berlin und beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Abou Taam gibt die von ihm gegründete Zeitschrift "Interkultureller Dialog" heraus und ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung des interkulturellen Dialogs. Außerdem ist er Mitglied des Düsseldorfer Instituts für Außen- und Sicherheitspolitik und hat für die deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gearbeitet. Er ist deutscher Staatsangehöriger.
Autor: enDie Friederich-Ebert-Stiftung und der Freundeskreis Bodensteiner Gespräche laden ein zum Vortrags- und Gesprächsabend.
Der Angriff auf die Redaktionsräume des französi-
schen Satiremagazins Charlie Hebdo im Januar 2015 schockierte die Menschen in ganz Europa und entfachte die Diskussion über die Entstehung und den Umgang mit islamistischem Terror. Während von Seiten der Bundesregierung betont wird, dass der Islam zu Deutschland gehöre, zeigt sich nicht nur anhand der PEGIDA-Demonstrationen, dass sich in Teilen der Gesellschaft eine Islamphobie und Kultur der Abgrenzung entwickelt hat.
Grausame Anschläge wie in Paris, erschweren Diffe-
renzierung, unvoreingenommene Auseinanderset-
zung und Toleranz gegenüber Unbekanntem und Fremden. Sie zeichnen ein Bild der muslimischen Kultur, mit dem sich ein Großteil der Muslime in Deutschland und Europa nicht identifizieren können und wollen. Aus diesem Grund stellt sich nicht nur die Frage, wie medial mit Terror umgegangen werden muss. Der Diskurs über die Verwendung von religiösen Symbolen und die Grenzen von Satire zeigt, wie weit kulturelle Vorstellungen auseinander liegen können. Wie kann zwischen diesen unterschiedlichen Ansichten vermittelt und Verständnis erzeugt werden?
Im Europäischen Vergleich leben in Frankreich und Deutschland die meisten Muslime. Ein Großteil von ihnen hat einen Migrationshintergrund. Die Auseinandersetzung mit Themen der Integration und dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen ist deshalb unabdingbar.
Zum Referenten des Abends:
Dr. Marwan Abou Taam, 1975 in Beirut geboren, promovierte als Islam- und Politikwissenschaftler über den islamistischen Terrorismus.
Er arbeitet als assoziierter Wissenschaftler an der Humbodt-Universität zu Berlin und beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Abou Taam gibt die von ihm gegründete Zeitschrift "Interkultureller Dialog" heraus und ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung des interkulturellen Dialogs. Außerdem ist er Mitglied des Düsseldorfer Instituts für Außen- und Sicherheitspolitik und hat für die deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) gearbeitet. Er ist deutscher Staatsangehöriger.
