Beirat des Regionalbudgets befürwortet Studie
Dienstag, 26. Mai 2015, 10:45 Uhr
Fast ein Jahrhundert wurden im Schacht Karl Eduard in Menteroda Kalisalze gewonnen. Heute erinnern das Bergbaudenkmal in der Ortsmitte, eine Traditionsstätte im ehemaligen Fördermaschinenhaus der Schachtanlage und natürlich die schon von weitem sichtbare Rückstandshalde an die glanzvollen Zeiten der Region.
(v.r.) Landrat Zanker, stellv. Bürgermeister der Gemeinde Menteroda, Uwe Trautvetter, und Mitglieder des Regionalbudgetbeirates fanden sich jüngst an der Halde zusammen. (Foto: Foto: Landratsamt)
Aktuell befindet sich die Halde im Regenerationsprozess. Die Sanierung, auch Rekultivierung genannt, führt die ortsansässige Firma Menteroda Recycling GmbH unter Berücksichtigung der Kali-Haldenrichtlinie des Freistaates Thüringen aus. Nach Annahme der Gemeindeverwaltung Menteroda könnte die Maßnahme voraussichtlich 2017/ 2018 abgeschlossen sein. Um möglichen Fehlentwicklungen im Rahmen der Weiterentwicklung der rekultivierten Halde entgegenzuwirken, ist eine frühzeitige Planung der möglichen Entwicklungstendenzen erforderlich. Daher überlegen Gemeinderat und Mitglieder des Bergmannsvereins schon jetzt, wie eine solche Halde einmal genutzt werden kann.
Der Beirat des Regionalbudgets stimmte in der Sitzung am vergangenen Donnerstag positiv über die Unterstützung der Gemeinde Menteroda bei der frühzeitigen Erarbeitung von Gestaltungsansätzen ab. Die Halde soll in Zukunft nicht nur Wahrzeichen und ewige Gedenkstätte des Bergbaus sein, sondern vielmehr touristische Highlights für die Besucher der Region bieten, untermauerte Landrat Harald Zanker den vorliegenden Förderantrag. Noch in diesem Jahr soll eine Studie zur Nutzung der Kalirückstandshalde in Menteroda mit Mitteln des Regionalbudgets für die Unstrut-Hainich-Region finanziert werden, die nach Abschluss der Rekultivierung zur Umsetzung kommt. Anja Grabe, Projektbearbeiterin des Regionalbudgets, erklärte abschließend: Mit der Bestätigung der Förderfähigkeit des Vorhabens seitens des Thüringer Landesverwaltungsamtes wäre das Budget für 2015 komplett ausgeschöpft. Ein Ergebnis der Prüfung erhofft sich die Kreisverwaltung noch vor der Sommerpause.
Des Weiteren wurden dem Beirat die Projektabschlüsse aus dem vergangenen Jahr sowie der Sachstand der aktuellen Maßnahmen Ausbau des Kneipp- und Kleinbahnradweges (K²) im Abschnitt zwischen Kirchheilingen und Großwelsbach, App für die Welterberegion Wartburg Hainich und Ortseingangstafeln für die Stadt Mühlhausen vorgestellt.
Autor: red
(v.r.) Landrat Zanker, stellv. Bürgermeister der Gemeinde Menteroda, Uwe Trautvetter, und Mitglieder des Regionalbudgetbeirates fanden sich jüngst an der Halde zusammen. (Foto: Foto: Landratsamt)
Aktuell befindet sich die Halde im Regenerationsprozess. Die Sanierung, auch Rekultivierung genannt, führt die ortsansässige Firma Menteroda Recycling GmbH unter Berücksichtigung der Kali-Haldenrichtlinie des Freistaates Thüringen aus. Nach Annahme der Gemeindeverwaltung Menteroda könnte die Maßnahme voraussichtlich 2017/ 2018 abgeschlossen sein. Um möglichen Fehlentwicklungen im Rahmen der Weiterentwicklung der rekultivierten Halde entgegenzuwirken, ist eine frühzeitige Planung der möglichen Entwicklungstendenzen erforderlich. Daher überlegen Gemeinderat und Mitglieder des Bergmannsvereins schon jetzt, wie eine solche Halde einmal genutzt werden kann.
Der Beirat des Regionalbudgets stimmte in der Sitzung am vergangenen Donnerstag positiv über die Unterstützung der Gemeinde Menteroda bei der frühzeitigen Erarbeitung von Gestaltungsansätzen ab. Die Halde soll in Zukunft nicht nur Wahrzeichen und ewige Gedenkstätte des Bergbaus sein, sondern vielmehr touristische Highlights für die Besucher der Region bieten, untermauerte Landrat Harald Zanker den vorliegenden Förderantrag. Noch in diesem Jahr soll eine Studie zur Nutzung der Kalirückstandshalde in Menteroda mit Mitteln des Regionalbudgets für die Unstrut-Hainich-Region finanziert werden, die nach Abschluss der Rekultivierung zur Umsetzung kommt. Anja Grabe, Projektbearbeiterin des Regionalbudgets, erklärte abschließend: Mit der Bestätigung der Förderfähigkeit des Vorhabens seitens des Thüringer Landesverwaltungsamtes wäre das Budget für 2015 komplett ausgeschöpft. Ein Ergebnis der Prüfung erhofft sich die Kreisverwaltung noch vor der Sommerpause.
Des Weiteren wurden dem Beirat die Projektabschlüsse aus dem vergangenen Jahr sowie der Sachstand der aktuellen Maßnahmen Ausbau des Kneipp- und Kleinbahnradweges (K²) im Abschnitt zwischen Kirchheilingen und Großwelsbach, App für die Welterberegion Wartburg Hainich und Ortseingangstafeln für die Stadt Mühlhausen vorgestellt.
