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Kaffeehausmusiker begeisterten Publikum

Samstag, 20. Juni 2015, 10:09 Uhr
Das Haus Gülden Creutz in Worbis beherbergt nicht nur das Museum, den HVE Eichsfeld Touristik, die Frauenwerkstatt und den Ortsrat bei seinen Sitzungen, es ist auch Veranstaltungsort des Museum-Freundeskreises für besondere Konzerte....

Dieser kleine Saal im historischen Gebäude Haus „Gülden Creutz“ hat eine vorzügliche Akustik, ein
Klavier in guter Klangqualität und angrenzend sogar eine Küche! Was liegt näher für die Entscheidung des Museums - Freundeskreises, als ein Konzert in lockerer Form zum Ausklang unserer ersten, bisher sehr erfolgreich gelaufenen Veranstaltungsfolge mit professionellen Künstlern aus dem Eichsfeld zu planen?

Im Vorfeld hatten bereits eine Reihe Interessenten aus Worbis und Umgebung ihre Vorfreude auf einen solchen unterhaltsamen Abend in besonderem Ambiente bekundet. Ein Feuerwerk aus sprühenden, meisterlich dargebotenen Wiener Melodien und ungarischen Rhythmen erwarteten die Gäste, welche an liebevoll dekorierten Tischen bei Kaffee und frischem Eisenkuchen bzw. einem Glas Wein an diesem lauen Sommerabend vergangenen Freitag Platz genommen hatten.

Schon vor Konzertbeginn waren die Besucher von den bestens gelaunten Musikern mit Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ und Beethovens Menuett G- Dur empfangen worden. Von Frau S. Gümpel im Namen des Freundeskreises herzlich begrüßt, boten die Cellistin Brigitte Meysing, die Konzertflötistin Claudia Müller und der rumänische Geiger Mihail Zaharia populäre musikalische Leckerbissen, die jeweils nach Erklingen der ersten Takte ein Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer zauberten!

Im Programm erklangen u.a. die „Annenpolka“ von J. Strauss, der Marsch „Wien bleibt Wien“ von J. Schrammel, der Boccaccio – Marsch von F. von Suppe, O sole mio“ von E. i. Capiua, ein Neapolitanisches Ständchen und „Chianti – Wein“ von G. Winkler sowie abschließend die kokette „Pizzikato –Polka“. Am liebsten wohl wären die Gäste aufgestanden und hätten zu den ins Blut gehenden Titeln ein Tänzchen gewagt! Vielleicht ein nächstes Mal? Dann aber mit hoffentlich mehr Besuchern – das hätten sich die begeisterten Hörer, die fleißigen Musiker, die Helferinnen aus der Worbiser Landfrauenwerkstatt und der Freundeskreis als Organisator gewünscht.

Mit anhaltendem Schlussapplaus des in Schwung geratenen Publikums waren die Musiker herzlich verabschiedet worden, nicht ohne gewünschte Zugaben wie z.B. den „Radetzky – Marsch“ von J. Strauss (Vater). Warmherzige Schlussworte seitens des Vollblutgeigers, Herrn Zaharia, der auch als Moderator die Sympathien der Gäste im Verlauf des Programms erobert hatte, beschlossen einen stimmungsvollen Sommerabend nach Abschluss der „ 1. Halbzeit“ 2014 / 2015 der kleinen kulturellen Veranstaltungen im Museum der Wipperstadt.
Barbara Götz
Autor: en

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