Realitätsnahe Übung mit Hindernissen
Sonntag, 28. Juni 2015, 11:51 Uhr
Einmal in der Woche treffen sich die Heiligenstädter Feuerwehrleute zur Aus- und Fortbildung, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. So trainierten sie am Donnerstagabend das Vorgehen bei einem Kellerbrand....
Hierfür stellte die Wohnungsgenossenschaft Heiligenstadt einen leerstehenden Wohnblock in der Mescheder Straße zur Verfügung. Harmloser Übungsnebel simulierte gefährlichen Brandrauch, der sich vom Keller her im gesamten Treppenhaus ausbreitete und Bewohnern den Fluchtweg abschnitt. Eine Situation der die Feuerwehr im Wohngebiet Liethen bereits mehrfach gegenüberstand.
Gerade als die Übung begonnen hatte, erreichte die Feuerwehr ein echter Alarm. Ein Teil der 22 beteiligten Kameraden musste zu einem Pkw-Brand abrücken. An einem Fenster und auf einem Balkon im 3. Obergeschoss warteten derweil zwei Menschen auf Hilfe. Bis die Drehleiter in Stellung gebracht war, galt es, die Betroffenen per Megafon zu beruhigen.
Gar nicht so einfach, handelte es sich bei ihnen doch um Flüchtlinge aus Afghanistan. Trotz der Sprachbarrieren klappte die Rettung per Drehleiter ohne Probleme. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen.
Ein Trupp unter Atemschutz bahnte sich unterdessen den Weg zu zwei weiteren vom Rauch Eingeschlossenen. Sie wurden mit Hilfe von Fluchthauben über den Treppenraum in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig drangen zwei Atemschutzgeräteträger bei Nullsicht in den Keller vor und löschten den fiktiven Brand.
Kurze Zeit später erfolgte die Meldung Feuer aus. Für Abbas, Omid, Sadjad und Younes aus Afghanistan, die auf Initiative der Kameradin Martina Griethe mitwirkten, endete damit ein spannender Abend mit der Feuerwehr.
Thomas Müller
Autor: enHierfür stellte die Wohnungsgenossenschaft Heiligenstadt einen leerstehenden Wohnblock in der Mescheder Straße zur Verfügung. Harmloser Übungsnebel simulierte gefährlichen Brandrauch, der sich vom Keller her im gesamten Treppenhaus ausbreitete und Bewohnern den Fluchtweg abschnitt. Eine Situation der die Feuerwehr im Wohngebiet Liethen bereits mehrfach gegenüberstand.
Gerade als die Übung begonnen hatte, erreichte die Feuerwehr ein echter Alarm. Ein Teil der 22 beteiligten Kameraden musste zu einem Pkw-Brand abrücken. An einem Fenster und auf einem Balkon im 3. Obergeschoss warteten derweil zwei Menschen auf Hilfe. Bis die Drehleiter in Stellung gebracht war, galt es, die Betroffenen per Megafon zu beruhigen.
Gar nicht so einfach, handelte es sich bei ihnen doch um Flüchtlinge aus Afghanistan. Trotz der Sprachbarrieren klappte die Rettung per Drehleiter ohne Probleme. Zahlreiche Zuschauer verfolgten das Geschehen.
Ein Trupp unter Atemschutz bahnte sich unterdessen den Weg zu zwei weiteren vom Rauch Eingeschlossenen. Sie wurden mit Hilfe von Fluchthauben über den Treppenraum in Sicherheit gebracht. Gleichzeitig drangen zwei Atemschutzgeräteträger bei Nullsicht in den Keller vor und löschten den fiktiven Brand.
Kurze Zeit später erfolgte die Meldung Feuer aus. Für Abbas, Omid, Sadjad und Younes aus Afghanistan, die auf Initiative der Kameradin Martina Griethe mitwirkten, endete damit ein spannender Abend mit der Feuerwehr.
Thomas Müller


