Erneuter Fund bei Bauarbeiten im Schlossbereich
Dienstag, 14. Juli 2015, 10:38 Uhr
Die Arbeiten auf der Burg Scharfenstein sind immer für eine Überraschung gut. In den vergangenen Wochen wurde ein zweiter Bergfried aus dem frühen 13. Jahrhundert freigelegt....
Seit August 2014 finden im Schloss, der Hauptburg der Burg Scharfenstein, Bauarbeiten statt.
Der Gewölbekeller aus dem Jahr 1590 soll als Veranstaltungsraum nutzbar gemacht werden und die Baulücke aus den 1960-er Jahren wird so geschlossen, dass eine Aussichtsplattform entsteht, die mit einem Fahrstuhl erreichbar sein wird.
Im Rahmen dieser Bauarbeiten wurde bereits eine mittelalterliche Ringmauer unterhalb des Pferdestalls gefunden, die vermutlich einst zum Buckelquaderbergfried im östlichen Teil des Schlosses führte, dessen Stumpf ebenfalls während der Bauarbeiten entdeckt und freigelegt wurde. Wir informierten darüber in einem Pressegespräch vor Ort.
In den letzten Wochen musste die hofseitige Außenwand des Gewölbekellers isoliert werden. Dafür wurden auf dem Binnenhof Erdarbeiten durchgeführt, bei denen Mauerreste freigelegt wurden, die eindeutig einem weiteren Bergfried zugeordnet werden konnten. Dieser dürfte nach dem ersten Bergfried, der wahrscheinlich nie fertiggestellt werden konnte, errichtet worden sein. Mit einer Mauerstärke von 2,40 Meter, einem Gesamtdurchmesser von 7,80 Meter und einer vermutlichen Höhe von über 20 Metern war dieser Bergfried mit geringerem zeitlichen und materiellem Aufwand errichtet worden.
Autor: enSeit August 2014 finden im Schloss, der Hauptburg der Burg Scharfenstein, Bauarbeiten statt.
Der Gewölbekeller aus dem Jahr 1590 soll als Veranstaltungsraum nutzbar gemacht werden und die Baulücke aus den 1960-er Jahren wird so geschlossen, dass eine Aussichtsplattform entsteht, die mit einem Fahrstuhl erreichbar sein wird.
Im Rahmen dieser Bauarbeiten wurde bereits eine mittelalterliche Ringmauer unterhalb des Pferdestalls gefunden, die vermutlich einst zum Buckelquaderbergfried im östlichen Teil des Schlosses führte, dessen Stumpf ebenfalls während der Bauarbeiten entdeckt und freigelegt wurde. Wir informierten darüber in einem Pressegespräch vor Ort.
In den letzten Wochen musste die hofseitige Außenwand des Gewölbekellers isoliert werden. Dafür wurden auf dem Binnenhof Erdarbeiten durchgeführt, bei denen Mauerreste freigelegt wurden, die eindeutig einem weiteren Bergfried zugeordnet werden konnten. Dieser dürfte nach dem ersten Bergfried, der wahrscheinlich nie fertiggestellt werden konnte, errichtet worden sein. Mit einer Mauerstärke von 2,40 Meter, einem Gesamtdurchmesser von 7,80 Meter und einer vermutlichen Höhe von über 20 Metern war dieser Bergfried mit geringerem zeitlichen und materiellem Aufwand errichtet worden.
