Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015
Eigentümer können sich noch anmelden
Mittwoch, 29. Juli 2015, 16:18 Uhr
Auch 2015 öffnen am zweiten Sonntag im September wieder viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen und alle Interessenten an Architektur und Geschichte sind zur Entdeckungstour eingeladen....
"Geschichte zum Anfassen", das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.
Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days, einer von Europarat und Europäischer Union unterstützten Aktion. Er wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und widmet sich 2015 dem Thema "Handwerk, Technik, Industrie" - ein spannendes Thema, das den Schwerpunkt auf eine nicht so viel beachtete Seite des Denkmalschutzes legt: die der wirtschaftlichen Bedeutung für das Handwerk in Deutschland.
Und auch aus dem, was derzeit die Bauindustrie bewegt, ergeben sich aktuelle Themen für die Denkmalpflege: schonend mit unseren Ressourcen – ob Baumaterialien oder Energie – umzugehen und hier Lösungen zu entwickeln, die denkmalgerecht sind und gleichzeitig unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit funktionieren.
Das Handwerk bildet die Grundlage unserer Denkmallandschaft, so sind seit 2003 traditionelle Handwerkstechniken Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Gewerke der Stein- und Holzbearbeitung, Metallurgie, Webtechniken oder Töpferei sind Jahrtausende alt, ja teilweise - je
nach Auslegung - sprichwörtlich so alt wie die Menschheit.
Technische Neuerungen können ihren Erfindern entscheidende Vorteile verschaffen, erleichtern sie doch seit Urzeiten unser Leben: ob bei Jagd und Fischfang, der Landwirtschaft, der Herstellung von Geräten und Kleidung oder beim Hausbau.
Allerorts lassen sich daher Bezüge zum Jahresmotto "Handwerk, Technik, Industrie" herstellen - auch wenn das Denkmal nicht explizit ein technisches oder industrielles Denkmal ist.
Den vielen privaten Eigentümern, Kirchengemeinden und engagierten Vereinen in unserem Landkreis, die sich mit großem Engagement der Erhaltung und Instandsetzung ihrer Kulturdenkmale und historischer Bauten widmen, gibt der Denkmaltag wieder die Gelegenheit, ihre Arbeit, ihre Erfolge und auch Probleme der Öffentlichkeit zu präsentieren.
In einem historischen Gebäude etwas über die Vergangenheit zu erfahren, die spezielle Hausgeschichte kennenzulernen oder beispielsweise die Handwerkstechniken unserer Vorfahren zu sehen, ist auch immer ein Stück Heimatgeschichte. Diese zu bewahren, ist unsere Verantwortung für kommende Generationen. Der Tag des offenen Denkmals ist eine hervorragende Gelegenheit dafür.
Eigentümer, die ihr Kulturdenkmal am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnen wollen, werden gebeten, sich bis Ende August bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Eichsfeld zu melden.
(E-Mail: denkmalschutz@kreis-eic.de; Tel.-Nr.: 03606 650-6362 /-6348)
Autor: en"Geschichte zum Anfassen", das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für das kulturelle Erbe zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.
Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days, einer von Europarat und Europäischer Union unterstützten Aktion. Er wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert und widmet sich 2015 dem Thema "Handwerk, Technik, Industrie" - ein spannendes Thema, das den Schwerpunkt auf eine nicht so viel beachtete Seite des Denkmalschutzes legt: die der wirtschaftlichen Bedeutung für das Handwerk in Deutschland.
Und auch aus dem, was derzeit die Bauindustrie bewegt, ergeben sich aktuelle Themen für die Denkmalpflege: schonend mit unseren Ressourcen – ob Baumaterialien oder Energie – umzugehen und hier Lösungen zu entwickeln, die denkmalgerecht sind und gleichzeitig unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit funktionieren.
Das Handwerk bildet die Grundlage unserer Denkmallandschaft, so sind seit 2003 traditionelle Handwerkstechniken Teil des immateriellen Weltkulturerbes. Gewerke der Stein- und Holzbearbeitung, Metallurgie, Webtechniken oder Töpferei sind Jahrtausende alt, ja teilweise - je
nach Auslegung - sprichwörtlich so alt wie die Menschheit.
Technische Neuerungen können ihren Erfindern entscheidende Vorteile verschaffen, erleichtern sie doch seit Urzeiten unser Leben: ob bei Jagd und Fischfang, der Landwirtschaft, der Herstellung von Geräten und Kleidung oder beim Hausbau.
Allerorts lassen sich daher Bezüge zum Jahresmotto "Handwerk, Technik, Industrie" herstellen - auch wenn das Denkmal nicht explizit ein technisches oder industrielles Denkmal ist.
Den vielen privaten Eigentümern, Kirchengemeinden und engagierten Vereinen in unserem Landkreis, die sich mit großem Engagement der Erhaltung und Instandsetzung ihrer Kulturdenkmale und historischer Bauten widmen, gibt der Denkmaltag wieder die Gelegenheit, ihre Arbeit, ihre Erfolge und auch Probleme der Öffentlichkeit zu präsentieren.
In einem historischen Gebäude etwas über die Vergangenheit zu erfahren, die spezielle Hausgeschichte kennenzulernen oder beispielsweise die Handwerkstechniken unserer Vorfahren zu sehen, ist auch immer ein Stück Heimatgeschichte. Diese zu bewahren, ist unsere Verantwortung für kommende Generationen. Der Tag des offenen Denkmals ist eine hervorragende Gelegenheit dafür.
Eigentümer, die ihr Kulturdenkmal am diesjährigen Tag des offenen Denkmals öffnen wollen, werden gebeten, sich bis Ende August bei der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Eichsfeld zu melden.
(E-Mail: denkmalschutz@kreis-eic.de; Tel.-Nr.: 03606 650-6362 /-6348)
