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Jahrgangstreffen in Dingelstädt

Fröhliches Wiedersehen der 65jährigen

Dienstag, 11. August 2015, 10:57 Uhr
Mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Kerbschen Berg konnte Pfarrer Rektor Müller etwa 70 Personen des Jahrgangs 49/50 aus Dingelstädt und den damaligen Gemeinden des Schul-Einzugsgebietes (Kefferhausen, Kreuzebra, Kallmerode, Silberhausen, Helmsdorf und Zella) begrüßen.....

Gruppenfoto (Foto: Winfried Körner) Gruppenfoto (Foto: Winfried Körner)

Gruppenfoto vor der Kirche - Foto: Gebhardt

Pfarrer Müller bezog sich in seiner Predigt auf die Inhalte der ausgeteilten Liedzettel mit dem irischen Segensspruch „ Mögen die Straßen uns zusammenführen“, sowie „Spuren im Sand“. Es ist immer ein Anlass, dankbaren Rückschau zu halten auf die bereits gelebten Jahre, auch mit dem Vertrauen auf Gottes Beistand für die noch kommenden Jahre. Es gäbe auch ab 65 Jahren neue Hoffnungen und andere Erfahrungen. Mit der Rente kommen dann auch erfahrungsgemäß verstärkt die Alterskrankheiten. Waren zur unserer Geburt, der Nachkriegszeit die großen Einschränkungen und wenige Wünsche maßgebend, hat man doch alle Höhepunkte des menschlichen Lebens positiv betrachtet, sei es der Schulabschluß, Beruf, Ehe und alle Feste. Dagegen sind heute, besonders die Deutschen, Weltmeister im Jammern.

Wichtig sei die Orientierung im Leben wie ein persönliches Navigationssystem. Dies gelte auch auf dem Weg zu Gott wie im Evangelium gehört: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben „ ;auch für das ewige Leben. Auch die Fürbitten bezogen sich auf die bisherigen sowie die Wünsche für die zukünftigen Wege.

Die Begleitung der Sängerin ( Frau A. Mock von den Küllstedter Passionsspielen) erfolgte durch die Instrumental- Begleitung durch von Frau Winter, Dingelstädt, u.a. passend zum Thema: „Meine Zeit liegt in deinen Händen“. Ihnen und der Organistin, Frau Schuchardt, sei Dank für die feierliche Umrahmung des Gottesdienstes.

Im Deutschen Haus, wie in jedem unserem Jubiläumsjahr, wurde das Wiedersehen fröhlich gefeiert, denn nach Verlassen der Schule trennten sich die verschiedenen Wege. Teilweise durch Ausbildung und Beruf sowie Ehe wurde das Eichsfeld verlassen, einige verließen schon vor dem Ende die DDR, für andere wurde es nach 1989 notwendig.

In der neuen Heimatstube unserer Stadt konnten die vielen Besucher sich das Alltagsleben in unseren Kinderjahren bewusst machen. Auch unserer anwesender Geschichtslehrer, Herr Golland ( begann vor 51 Jahren in Dingelstädt sein Lehrtätigkeit) erinnerte uns uns an die vielen heute nicht mehr gebräuchlichen Redewendungen, Ausdrücke und Bezeichnungen erinnern. Sagte man früher: „das Häuschen ist frei,“ so wird dies heute als Toilette bezeichnet.

Auch die ehemalige Turnhalle im Dachgeschoß der alten Schule war durch den Vorsitzenden des Dingelstädter Verein für Heimatpflege, Herrn Hohlbein war zugänglich. Dazu konnte sich mancher an den berühmten Entengang erinnern, der vom Sportlehrer angeordnet wurde.

Mit dem Besuch des Friedhofs gedachten wir alle Verstorbenen des Jahrgangs, eine Blumenschale wurde traditionsgemäß am Friedhofskreuz aufgestell

Nach dem Abendessen konnte dann mittels Dia-Schau die letzten Jahrgangsfeiern und Begebenheiten verfolgt werden, auch häufig mit der Feststellung: „Der / die hat sich aber verändert, habe ich nicht wieder erkannt“.

Mit einem Foto vor dem Eingangsportal der Pfarrkirche wurde die Anwesenheit und damit der Nachweis für die kommenden Treffen festgehalten.

Bis weit nach Mitternacht wurde gefeiert und sich gegenseitig veresprochen:

„ Zum 70. sind wir spätestens wieder da, wenn wir können, oder …..wir treffen uns dann im Pflegeheim St. Luise “.
Autor: en

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