Staatliches Schulamt und Wirtschaftsforum Eichsfeld
Pilotphase für gemeinsames Projekt gestartet
Donnerstag, 27. August 2015, 15:40 Uhr
Die Schulen erheben allgemein den Anspruch, die Kinder gut auf das spätere Leben und vor allem auch den Beruf vorzubereiten. Das ist nicht neu. Schule und Wirtschaft im Eichsfeld machen jetzt Nägel mit Köpfen und konkretisieren ihre Zusammenarbeit mit einem neuen Projekt....
Schulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus und die beiden Vertreter des Wirtschaftsforums Eichsfeld, Peggy Hunold, Vorsitzende und Sascha Albertsmeyer vom Vorstand, stellten das Projekt heute der Presse vor.
Ausbildungschancen in den Unternehmen der Region und das beiderseitige Interesse, die geeigneten Bewerber für Ausbildungsplätze zu finden, das waren die Ausgangspunkte für das neue Praktikumsprojekt. Vier Eichsfelder Regelschulen und zehn Eichsfelder Unternehmen haben die Chance genutzt und werden dieses Projekt jetzt realisieren. Das Ganze läuft unter dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft Eichsfeld.
In drei Schritten wird das Projekt durchgeführt, erklärt der Schulamtsleiter. Der erste Schritt ist das Finden von Partnerfirmen, die an der Arbeit mit konkreten Schulen Interesse haben. Zielgruppen sind jeweils die Schpler der Abgangsklasse, die also 2016 die Schule verlassen und die Schüler, die das Jahr darauf gehen.
Die Unternehmen und Schulen sind bereits gefunden, jetzt werden sich die Unternehmen in den Schulen vorstellen. Hier gibt es Möglichkeiten zu ersten Gesprächen, dem Kennenlernen und es können mit den Schülern Vereinbarungen zu einem sogenannten Schnuppertage im Unternehmen getroffen werden.
Der zweite Schritt ist dann der Schnuppertag. Der Schüler lernt das Unternehmen kennen. Je nachdem wieviele Schüler sich melden, stehen zwei bis maximal vier Unterrichtstage dafür zur Verfügung. Wenn alles passt, kann dann für den betreffenden Schüler ein Praktikum angeboten werden.
Das wäre dann der dritte Schritt. Das ist auch das Grundanliegen, dem sich der Arbeitskreis stellt. Wir haben uns im vergangenen Jahr schon überlegt, wie wir es noch besser hinbekommen, dass die Schüler besser über regionale Unternehmen Bescheid wissen und diese auch für sich selbst nutzen können, sagte Bernd Uwe Althaus, der auch die Idee zu diesem Projekt ursprünglich hatte und im Wirtschaftsforum einen verlässlichen Partner fand.
Interessierte Unternehmen haben wiederum im Arbeitskreis den Ansprechpartner. Es hat sich ja einiges auf dem Ausbildungsmarkt getan. Unbesetzte Lehrstellen und die demografische Entwicklung sprechen für sich, sagte Peggy Hunold. Sie unterstützt das Projekt, dass sich jetzt in der sogenannten Pilotphase befindet, sehr gern. Ebenso Sascha Albertsmeyer. So können die Schüler bereits im Praktikum sehen, ob der Beruf für sie geeignet ist oder nicht. Außerdem lässt sich so viel besser die Eignung eines Schülers abschätzen, als nur nach Noten.
Praktika sollen in diesem Projekt noch bewusster für die Berufsfindung und Vorbereitung auf die Ausbildung genutzt werden. Laut Statistik bricht ein Drittel der Azubis die Lehre im ersten Jahr ab, ergänzte Bernd Uwe Althaus. Das könne man im Kennenlernen des Berufes und des Unternehmen vorab dann sicher in dem Maße unterbinden.
Nach Auswertung der ersten Pilotphase des Projektes ist angedacht, es auf weitere Schulen und Unternehmen auszudehnen. Wichtig ist, dass der Arbeitskreisnur die anspricht, die sich Unterstützung auch erhoffen und wünschen.
Beteiligte Schulen in der Pilotphase:
RS Johann Carl Fuhlrott Leinefelde
RS Dr. Hermann Iseke Bischofferode
RS Ershausen
RS Lorenz Kellner Heiligenstadt
Beteiligte Firmen in der Pilotphase
leitec GmbH
Kaufland Fleischwaren Heiligenstadt GmbH & Co KG
Krieger + Schramm GmbH & Co KG
Autohaus Albertsmeyer
Volksbank Heiligenstadt
Eichsfelder Autohaus GmbH
Eichsfelder Schraubenwerk GmbH
Kreissparkasse Eichsfeld
Eichsfeld Klinikum gGmbH
Holzbau Hunold GmbH & Co. KG
Autor: enSchulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus und die beiden Vertreter des Wirtschaftsforums Eichsfeld, Peggy Hunold, Vorsitzende und Sascha Albertsmeyer vom Vorstand, stellten das Projekt heute der Presse vor.
Ausbildungschancen in den Unternehmen der Region und das beiderseitige Interesse, die geeigneten Bewerber für Ausbildungsplätze zu finden, das waren die Ausgangspunkte für das neue Praktikumsprojekt. Vier Eichsfelder Regelschulen und zehn Eichsfelder Unternehmen haben die Chance genutzt und werden dieses Projekt jetzt realisieren. Das Ganze läuft unter dem Arbeitskreis SchuleWirtschaft Eichsfeld.
In drei Schritten wird das Projekt durchgeführt, erklärt der Schulamtsleiter. Der erste Schritt ist das Finden von Partnerfirmen, die an der Arbeit mit konkreten Schulen Interesse haben. Zielgruppen sind jeweils die Schpler der Abgangsklasse, die also 2016 die Schule verlassen und die Schüler, die das Jahr darauf gehen.
Die Unternehmen und Schulen sind bereits gefunden, jetzt werden sich die Unternehmen in den Schulen vorstellen. Hier gibt es Möglichkeiten zu ersten Gesprächen, dem Kennenlernen und es können mit den Schülern Vereinbarungen zu einem sogenannten Schnuppertage im Unternehmen getroffen werden.
Der zweite Schritt ist dann der Schnuppertag. Der Schüler lernt das Unternehmen kennen. Je nachdem wieviele Schüler sich melden, stehen zwei bis maximal vier Unterrichtstage dafür zur Verfügung. Wenn alles passt, kann dann für den betreffenden Schüler ein Praktikum angeboten werden.
Das wäre dann der dritte Schritt. Das ist auch das Grundanliegen, dem sich der Arbeitskreis stellt. Wir haben uns im vergangenen Jahr schon überlegt, wie wir es noch besser hinbekommen, dass die Schüler besser über regionale Unternehmen Bescheid wissen und diese auch für sich selbst nutzen können, sagte Bernd Uwe Althaus, der auch die Idee zu diesem Projekt ursprünglich hatte und im Wirtschaftsforum einen verlässlichen Partner fand.
Interessierte Unternehmen haben wiederum im Arbeitskreis den Ansprechpartner. Es hat sich ja einiges auf dem Ausbildungsmarkt getan. Unbesetzte Lehrstellen und die demografische Entwicklung sprechen für sich, sagte Peggy Hunold. Sie unterstützt das Projekt, dass sich jetzt in der sogenannten Pilotphase befindet, sehr gern. Ebenso Sascha Albertsmeyer. So können die Schüler bereits im Praktikum sehen, ob der Beruf für sie geeignet ist oder nicht. Außerdem lässt sich so viel besser die Eignung eines Schülers abschätzen, als nur nach Noten.
Praktika sollen in diesem Projekt noch bewusster für die Berufsfindung und Vorbereitung auf die Ausbildung genutzt werden. Laut Statistik bricht ein Drittel der Azubis die Lehre im ersten Jahr ab, ergänzte Bernd Uwe Althaus. Das könne man im Kennenlernen des Berufes und des Unternehmen vorab dann sicher in dem Maße unterbinden.
Nach Auswertung der ersten Pilotphase des Projektes ist angedacht, es auf weitere Schulen und Unternehmen auszudehnen. Wichtig ist, dass der Arbeitskreisnur die anspricht, die sich Unterstützung auch erhoffen und wünschen.
Beteiligte Schulen in der Pilotphase:
RS Johann Carl Fuhlrott Leinefelde
RS Dr. Hermann Iseke Bischofferode
RS Ershausen
RS Lorenz Kellner Heiligenstadt
Beteiligte Firmen in der Pilotphase
leitec GmbH
Kaufland Fleischwaren Heiligenstadt GmbH & Co KG
Krieger + Schramm GmbH & Co KG
Autohaus Albertsmeyer
Volksbank Heiligenstadt
Eichsfelder Autohaus GmbH
Eichsfelder Schraubenwerk GmbH
Kreissparkasse Eichsfeld
Eichsfeld Klinikum gGmbH
Holzbau Hunold GmbH & Co. KG

