70 Jahre CDU Eichsfeld
Festveranstaltung in Wingerode
Freitag, 28. August 2015, 21:34 Uhr
70 Jahre CDU Deutschland, 70 Jahre CDU Eichsfeld - wenn das kein Grund zum Feiern ist, sagten sich die CDU-Veranstwortlichen des Landkreises Eichsfeld und luden ins Begegnungshaus heute nach Wingerode ein....
Ehrengast war Thüringens Ministerpräsident a.D., Dieter Althaus, und einige Zeitzeuge, wie beispielsweise Franz Wedekind aus Helmsdorf, der vor genau 70 Jahren Mitglied der CDU im Eichsfeld wurde.
Die Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Eichsfeld, Christina Tasch, begrüßte alle ganz herzlich, vor allem diejenigen, die schon in den Anfangsjahren Mitglied der CDU geworden waren. Zu Beginn verwies Christina Tasch auf historische Daten wie das Ende des II. Weltkrieges, die Gründung der CDU, die Politische Wende 1990. Es gab immer wieder Menschen, die anpackten und etwas ändern wollten. Im Eichsfeld haben die meisten der CDU die Treue gehalten. Heute wolle man an die Anfangsjahre erinnern und dankbar zurückschauen, vor allem auf die Männer der ersten Stunde, sagte Christina Tasch.
Das wurde auch in Dieter Althaus Festrede sehr deutlich. Er erinnerte an den Neuanfang nach der Wende und schlug aber einen Bogen, um die Frage zu klären, was macht eigentlich die CDU aus. Aus welchen Wurzeln leben wir und wie stark erhalten wir diese Wurzeln, dass sie auch für die Zukunft kraftvoll in der lage sind, für uns Kraftspender zu sein.
Dieter Althaus machte deutlich, worin sich die Geschichte der Union begründet und bekräftigte seine Ausführungen u.a. mit dem 1957 veröffentlichten Buch von Ludwig Erhardt: Wohlstand für alle. Darin geht es u.a. um Wettbewerb, soziale Marktwirtschaft, klare Regeln für die Wirtschaft, aber auch darum, was er von den Bürger in punkto Eigenverantwortung erwartet.
Was das Eichsfeld und damit auch die CDU in vergangenen Jahren ausmachte, erklärte Dieter Althaus an vielen Beispielen. Er bewies wieder einmal, dass er ein ausgezeichneter Rhetoriker, literarisch bewandert und auch in der Lage ist, sein Wissen anderen sehr gut zu vermitteln.
So war sein Vortrag heute zugleich auch ein Achtungszeichen, die Ärmel hochzukrempeln und sich wieder in die erste Reihe zu stellen, um etwas zu bewegen. Blühende Landschaften sind in den vergangenen Jahren entstanden. Wer durch unsere Dörfer geht, muss einfach begeistert sein. Einst floss die Leine dreckig nach Niedersachsen und die DDR musste bezahlen aus einem Fond, erklärte Althaus und führte noch weitere Änderungen aus umweltpolitischer Sicht auf.
Er erinnerte an die Wahlen zur politischen Wende und die hohe Wahlbeteiligung und verglich sie mit der heutigen. Die Menschen wollten damals etwas verändern. Zu viele enthalten sich heute, interessieren sich nicht mehr politisch und engagieren sich nicht, sagte er. Unser Egagement ist gefragt, und Ja sagen zu Verantwortung, sich nicht in die zweite Reihe zu stellen, betonte Dieter Althaus u.a.
Das Wort erhielten dann diejenigen, die die CDU in den Anfgängen schon begleiteten, wie Franz Wedekind. Er erzählte von seinen Begegnungen nach Kriegsende und von vielen Schwierigkeiten mit den Russen, aber auch davon, wie es in Helmsdorf gelungen ist, eine CDU-Ortsgruppe aufzubauen. Ihre persönlichen Erfahrungen schilderten auch Bernhard Rinke aus Uder, Werner Gries aus Birkenfelde, Alfons Kruse und auch Josef Kröger, der bis zur Wende CDU-Kreisvorsitzender war.
Für Franz Wedekind gab es von der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel noch ein Geschenk, das Dieter Althaus dem 93jährigen in ihrem Auftrag überreichte.
Autor: enEhrengast war Thüringens Ministerpräsident a.D., Dieter Althaus, und einige Zeitzeuge, wie beispielsweise Franz Wedekind aus Helmsdorf, der vor genau 70 Jahren Mitglied der CDU im Eichsfeld wurde.
Die Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Eichsfeld, Christina Tasch, begrüßte alle ganz herzlich, vor allem diejenigen, die schon in den Anfangsjahren Mitglied der CDU geworden waren. Zu Beginn verwies Christina Tasch auf historische Daten wie das Ende des II. Weltkrieges, die Gründung der CDU, die Politische Wende 1990. Es gab immer wieder Menschen, die anpackten und etwas ändern wollten. Im Eichsfeld haben die meisten der CDU die Treue gehalten. Heute wolle man an die Anfangsjahre erinnern und dankbar zurückschauen, vor allem auf die Männer der ersten Stunde, sagte Christina Tasch.
Das wurde auch in Dieter Althaus Festrede sehr deutlich. Er erinnerte an den Neuanfang nach der Wende und schlug aber einen Bogen, um die Frage zu klären, was macht eigentlich die CDU aus. Aus welchen Wurzeln leben wir und wie stark erhalten wir diese Wurzeln, dass sie auch für die Zukunft kraftvoll in der lage sind, für uns Kraftspender zu sein.
Dieter Althaus machte deutlich, worin sich die Geschichte der Union begründet und bekräftigte seine Ausführungen u.a. mit dem 1957 veröffentlichten Buch von Ludwig Erhardt: Wohlstand für alle. Darin geht es u.a. um Wettbewerb, soziale Marktwirtschaft, klare Regeln für die Wirtschaft, aber auch darum, was er von den Bürger in punkto Eigenverantwortung erwartet.
Was das Eichsfeld und damit auch die CDU in vergangenen Jahren ausmachte, erklärte Dieter Althaus an vielen Beispielen. Er bewies wieder einmal, dass er ein ausgezeichneter Rhetoriker, literarisch bewandert und auch in der Lage ist, sein Wissen anderen sehr gut zu vermitteln.
So war sein Vortrag heute zugleich auch ein Achtungszeichen, die Ärmel hochzukrempeln und sich wieder in die erste Reihe zu stellen, um etwas zu bewegen. Blühende Landschaften sind in den vergangenen Jahren entstanden. Wer durch unsere Dörfer geht, muss einfach begeistert sein. Einst floss die Leine dreckig nach Niedersachsen und die DDR musste bezahlen aus einem Fond, erklärte Althaus und führte noch weitere Änderungen aus umweltpolitischer Sicht auf.
Er erinnerte an die Wahlen zur politischen Wende und die hohe Wahlbeteiligung und verglich sie mit der heutigen. Die Menschen wollten damals etwas verändern. Zu viele enthalten sich heute, interessieren sich nicht mehr politisch und engagieren sich nicht, sagte er. Unser Egagement ist gefragt, und Ja sagen zu Verantwortung, sich nicht in die zweite Reihe zu stellen, betonte Dieter Althaus u.a.
Das Wort erhielten dann diejenigen, die die CDU in den Anfgängen schon begleiteten, wie Franz Wedekind. Er erzählte von seinen Begegnungen nach Kriegsende und von vielen Schwierigkeiten mit den Russen, aber auch davon, wie es in Helmsdorf gelungen ist, eine CDU-Ortsgruppe aufzubauen. Ihre persönlichen Erfahrungen schilderten auch Bernhard Rinke aus Uder, Werner Gries aus Birkenfelde, Alfons Kruse und auch Josef Kröger, der bis zur Wende CDU-Kreisvorsitzender war.
Für Franz Wedekind gab es von der CDU-Bundesvorsitzenden Angela Merkel noch ein Geschenk, das Dieter Althaus dem 93jährigen in ihrem Auftrag überreichte.







