Aus dem Kreistag
Auch für 2015 wird die "schwarze Null" stehen
Donnerstag, 24. September 2015, 08:29 Uhr
Die Zeit der dicken Papierstapel im Kreitstag ist vorbei. Seit gestern sind alle Kreistagsmitglieder mit einem ipad ausgestattet, die die Kreisverwaltung zur Verfügung stellt. Sozusagen als Dauerleihgabe für die Zeit der Zugehörigkeit zum Kreistag.....
Eine Stunde vor der Sitzung wurden die ipads "scharf" geschaltet. Doch mit den Kennwörtern schien es nicht so zu klappen, einige hatten mit der Anmeldung noch während der Kreistagssitzung zu tun und hörten teilweise gar nicht, was Landrat Werner Henning zum neuen Haushalt zu sagen hatte.
Und das war schon Einiges. Dass es im Landkreis aufwärts geht, dazu tragen auch maßgeblich die Wiechenstellungen bei, die Sie im Kreistag vornehmen, sagte er zu den Mitgliedern. Sie hatten den Haushaltsentwurf erstmals in digitaler Form erhalten. Er betonte aber auch, dass der Kreis bei allem maßgeblich von den Rahmenbedingungen von EU und Land abhängig seien.
"Wie bereits in den Vorjahren bei der Einbringung des Haushalts fehlt mir jedes Verständnis, dass sowohl der Bund als auch die Länder den kommunalen Bereich als eine der staatstragenden Säulen vernachlässigen und finanziell `vor die Wand fahren´, war von Werner Henning zu hören.
Der Kreis habe seine bsiherigen Haushalte immer mit einem positiven ordentlichen Ergebnis abgeschlossen.
Die Zukunft erfordere ungemeine Anstrengung und Disziplin. Der handlungsspielraum vergrößert sich nicht, sagte der Landrat. Trotzdem versicherte er, dass der Haushaltsentwurf für den Haushalt 2016 und die Folgejahre ausgeglichen sei., auch wenn der Ausgleich nicht einfach zu erreichen war.
Der Ergebnisplan 2016 umfasst Erträge in Höhe von 148 120 700,- Euro, demgegenüber stehen Aufwendungen von 148 464 300,- Euro. Die Erträge gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich um rund elf Millionen, die Aufwendungen um 11,6 Millionen.
Die Veränderungen resultieren aus Erträgen im Bereich der Sozialen Sicherung und der Allgemeinen Finanzwirtschaft, erklärte der Landrat.
Der Personalaufwand sieht eine Erhöhung von 3,2 Millionen Euro vor. Der Kreisumlagehebesatz steigt um drei auf insgesamt 40 Prozent. In Thüringen liegt er im Durchschnitt in den Landkreisen bei 42 Prozent in 2015.
Der Landkreis will im Jahr 2016 rund 4,6 Millionen Euro in Schulen, Straßen, Rettungsdienst und Verwaltung investieren.
Autor: enEine Stunde vor der Sitzung wurden die ipads "scharf" geschaltet. Doch mit den Kennwörtern schien es nicht so zu klappen, einige hatten mit der Anmeldung noch während der Kreistagssitzung zu tun und hörten teilweise gar nicht, was Landrat Werner Henning zum neuen Haushalt zu sagen hatte.
Und das war schon Einiges. Dass es im Landkreis aufwärts geht, dazu tragen auch maßgeblich die Wiechenstellungen bei, die Sie im Kreistag vornehmen, sagte er zu den Mitgliedern. Sie hatten den Haushaltsentwurf erstmals in digitaler Form erhalten. Er betonte aber auch, dass der Kreis bei allem maßgeblich von den Rahmenbedingungen von EU und Land abhängig seien.
"Wie bereits in den Vorjahren bei der Einbringung des Haushalts fehlt mir jedes Verständnis, dass sowohl der Bund als auch die Länder den kommunalen Bereich als eine der staatstragenden Säulen vernachlässigen und finanziell `vor die Wand fahren´, war von Werner Henning zu hören.
Der Kreis habe seine bsiherigen Haushalte immer mit einem positiven ordentlichen Ergebnis abgeschlossen.
Die Zukunft erfordere ungemeine Anstrengung und Disziplin. Der handlungsspielraum vergrößert sich nicht, sagte der Landrat. Trotzdem versicherte er, dass der Haushaltsentwurf für den Haushalt 2016 und die Folgejahre ausgeglichen sei., auch wenn der Ausgleich nicht einfach zu erreichen war.
Der Ergebnisplan 2016 umfasst Erträge in Höhe von 148 120 700,- Euro, demgegenüber stehen Aufwendungen von 148 464 300,- Euro. Die Erträge gegenüber dem Vorjahr erhöhen sich um rund elf Millionen, die Aufwendungen um 11,6 Millionen.
Die Veränderungen resultieren aus Erträgen im Bereich der Sozialen Sicherung und der Allgemeinen Finanzwirtschaft, erklärte der Landrat.
Der Personalaufwand sieht eine Erhöhung von 3,2 Millionen Euro vor. Der Kreisumlagehebesatz steigt um drei auf insgesamt 40 Prozent. In Thüringen liegt er im Durchschnitt in den Landkreisen bei 42 Prozent in 2015.
Der Landkreis will im Jahr 2016 rund 4,6 Millionen Euro in Schulen, Straßen, Rettungsdienst und Verwaltung investieren.
