Leinefelde
Der Geburtstag bleibt in Erinnerung
Sonntag, 27. September 2015, 19:28 Uhr
Es war ein großer Tag für die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Ehemalige und vor allem auch für die Angehörigen von Konrad Hentrich. Alle feierten einen ganzen Tag gemeinsam und ließen längst Vergangenes wieder lebendig werden....
Gestern Vormittag sind Rolf-Konrad Hentrich und Diane Kowalski, geb. Hentrich mit vielen Eindrücken wieder nach Hause nach Buxtehude und Hamburg gefahren, mit vielen Erinnerungen an den 85. Geburtstag der Schule, die den Namen ihres Vaters trägt: Konrad Hentrich.
Bereits 8.30 Uhr begannen die Feierlichkeiten. Auf dem Platz vor der alten Schule hatten sich alle aufgestellt. Eine alte Schulbank und eine Tafel mit dem Hinweis in altdeutscher Schrift zeigte den Anlass: 85. Geburtstag unserer Schule. Gäste wurden begrüßt und einige Reden gehalten. Natürlich waren auch die ehemaligen Schulleiter von Regel- und Grundschule gekommen: Alexander Schmerbauch und Monika Kahlmeyer. Sie konnten auch einen neuen Baum pflanzen, der alte an dieser Stelle war durch Blitzschlag eingestürzt. Der neue Baum ist ein Blutahorn. Grundschulleiterin Heike Kaufhold sagte auch etwas zur Bedeutung des Baumes.
Die Leiterin der Regelschule, Sigrid Ullmann, ließ die Entwicklung der Schule von Beginn bis jetzt Revue passieren. Martina Müller und Monika Wilhelm zeigten mit Schülern der Theatergruppe ein Stück in Eichsfelder Mundart.
Mit ganz unterschiedlichen Liedern überraschte der Schulchor, beispielsweise bei der Baumpfanzung mit dem Puhdy-Titel "Alt wie ein Baum möchte ich werden".
Der stellv. Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, Helmut Funke, gratulierte aufs Herzlichste und umriss zeitlich die Entwicklung der Schule. Er sagte u.a.:"Die POS1 bekommt den Namen Dr. Salvador Allende am 11.09.1973. 1989 die Wende, in Deutschland fällt die Mauer, hier in unmittelbarer Nähe fanden die Friedensdemonstrationen statt! Die Schulen müssen sich neu finden und am 08.10.94 erhält die Schule den verpflichtenden Namen eines berühmten Sohnes der Stadt Leinefelde Konrad Hentrich! Er hat sich als Lehrer einen Namen gemacht, ein Vorbild für die Schule."
Helmut Funke richtete eine Bitte an die Schüler, sich mit dem Leben Konrad Hentrichs vertraut zu machen. Der Konrad-Hentrich-Gedenkraum im Dachgeschoss der Schule ist bereits ein Beweis dafür, dass sich die Schüler schon damit befasst haben. Dass dieser Raum entstehen konnte, dafür war eine Projektarbeit die Grundlage. Der Sohn Konrad Hentrichs konnte an diesem Tag anderen Gästen noch ein bisschen aus dem Leben seines Vaters erzählen und zeigte dabei, dass er auch viel Humor hat. Er hatte auch ein Geschenk für die Schule mitgebracht, ein sehr gewichtiges: eine Truhe vom Ende des 17. Jahrhunderts, die nun in diesem Raum ihren Platz hat.
85 Luftballons stiegen in den Himmel auf, wenig später wurden dann auch ganz viele Tauben auf die Reise geschickt. Die Landfrauen von Worbis zeigten im Gebäude, wie man aus Schafwolle Strümpfe stricken kann, die Urania war mit dem Sütterlin-Club vertreten, wo sich Kinder und Erwachsene in der altdeutschen Schrift üben konnten, in einem Klassenzimmer hing eine Fotogalerie mit vielen Klassenfotos und eine alte Schulbank bot ein tolles Motiv für Fotos aus längst vergangener Zeit.
Mit vielen Aktivitäten auf dem Schulhof, Sportplatz und in der Sporthalle ging es dann weiter. Höhepunkt am Abend war dann sicher auch das Absolvententreffen, wo sich viele Ehemalige wieder trafen.
Ilka Kühn
Autor: enGestern Vormittag sind Rolf-Konrad Hentrich und Diane Kowalski, geb. Hentrich mit vielen Eindrücken wieder nach Hause nach Buxtehude und Hamburg gefahren, mit vielen Erinnerungen an den 85. Geburtstag der Schule, die den Namen ihres Vaters trägt: Konrad Hentrich.
Bereits 8.30 Uhr begannen die Feierlichkeiten. Auf dem Platz vor der alten Schule hatten sich alle aufgestellt. Eine alte Schulbank und eine Tafel mit dem Hinweis in altdeutscher Schrift zeigte den Anlass: 85. Geburtstag unserer Schule. Gäste wurden begrüßt und einige Reden gehalten. Natürlich waren auch die ehemaligen Schulleiter von Regel- und Grundschule gekommen: Alexander Schmerbauch und Monika Kahlmeyer. Sie konnten auch einen neuen Baum pflanzen, der alte an dieser Stelle war durch Blitzschlag eingestürzt. Der neue Baum ist ein Blutahorn. Grundschulleiterin Heike Kaufhold sagte auch etwas zur Bedeutung des Baumes.
Die Leiterin der Regelschule, Sigrid Ullmann, ließ die Entwicklung der Schule von Beginn bis jetzt Revue passieren. Martina Müller und Monika Wilhelm zeigten mit Schülern der Theatergruppe ein Stück in Eichsfelder Mundart.
Mit ganz unterschiedlichen Liedern überraschte der Schulchor, beispielsweise bei der Baumpfanzung mit dem Puhdy-Titel "Alt wie ein Baum möchte ich werden".
Der stellv. Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, Helmut Funke, gratulierte aufs Herzlichste und umriss zeitlich die Entwicklung der Schule. Er sagte u.a.:"Die POS1 bekommt den Namen Dr. Salvador Allende am 11.09.1973. 1989 die Wende, in Deutschland fällt die Mauer, hier in unmittelbarer Nähe fanden die Friedensdemonstrationen statt! Die Schulen müssen sich neu finden und am 08.10.94 erhält die Schule den verpflichtenden Namen eines berühmten Sohnes der Stadt Leinefelde Konrad Hentrich! Er hat sich als Lehrer einen Namen gemacht, ein Vorbild für die Schule."
Helmut Funke richtete eine Bitte an die Schüler, sich mit dem Leben Konrad Hentrichs vertraut zu machen. Der Konrad-Hentrich-Gedenkraum im Dachgeschoss der Schule ist bereits ein Beweis dafür, dass sich die Schüler schon damit befasst haben. Dass dieser Raum entstehen konnte, dafür war eine Projektarbeit die Grundlage. Der Sohn Konrad Hentrichs konnte an diesem Tag anderen Gästen noch ein bisschen aus dem Leben seines Vaters erzählen und zeigte dabei, dass er auch viel Humor hat. Er hatte auch ein Geschenk für die Schule mitgebracht, ein sehr gewichtiges: eine Truhe vom Ende des 17. Jahrhunderts, die nun in diesem Raum ihren Platz hat.
85 Luftballons stiegen in den Himmel auf, wenig später wurden dann auch ganz viele Tauben auf die Reise geschickt. Die Landfrauen von Worbis zeigten im Gebäude, wie man aus Schafwolle Strümpfe stricken kann, die Urania war mit dem Sütterlin-Club vertreten, wo sich Kinder und Erwachsene in der altdeutschen Schrift üben konnten, in einem Klassenzimmer hing eine Fotogalerie mit vielen Klassenfotos und eine alte Schulbank bot ein tolles Motiv für Fotos aus längst vergangener Zeit.
Mit vielen Aktivitäten auf dem Schulhof, Sportplatz und in der Sporthalle ging es dann weiter. Höhepunkt am Abend war dann sicher auch das Absolvententreffen, wo sich viele Ehemalige wieder trafen.
Ilka Kühn

























































