Internationaler Welttierschutztag
Franz von Assisi widmete sich auch dem Tierschutz
Sonntag, 04. Oktober 2015, 10:37 Uhr
Der Internationale Welttierschutztag findet jährlich am 4. Oktober statt. Er geht zurück auf Franz von Assisi, den Begründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere....
Er vertrat den Einheitsgedanken der Schöpfung – alle Lebewesen sind gottgewollt, gleichgestellt und schützenswert. Franz von Assisi wurde am 26.November 1182 als Sohn wohlhabender Tuchhändler in Assisi geboren. Er genoss eine umfangreiche Erziehung und Bildung.In seiner Jugend führte er mit dem Geld seines Vaters ein sorgloses und ausschweifendes Leben. Im Jahr 1202 zog er in den Krieg gegen die Nachbarstadt Perugia.
Er geriet in Kerkerhaft und wurde nach fast zwei Jahren durch Lösegeldzahlung seines Vaters freigekauft. Krank und innerlich gebrochen, suchte und fand er den Weg zu Gott.
Er wendete sich den Armen und Bedürftigen zu, und entnahm für Almosen Geld aus dem Geschäft des Vaters. Dies führte zum Streit und zur endgültigen Loslösung vom Elternhaus sowie zum Verzicht auf sein gesamtes Erbe. Er begründete den Franziskanerorden und widmete sich im Besonderen der Fürsorge und dem Schutz der Tiere. Berühmt wurde in diesem Zusammenhang seine Vogelpredigt.
Am 3. Oktober 1226 starb Franz von Assisi und wurde zwei Jahre später, am 4. Oktober 1228, heilig gesprochen. Fast 700 Jahre später, im Jahr 1924, war es der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann, der vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte.
Die erste Veranstaltung fand am 4. Oktober 1924 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde allerdings erst am 8. Mai 1931 auf der internationalen Tierschutzkonferenz in Florenz angenommen. Nach 1945 wurde der Welttierschutztag mit Zustimmung der ausländischen Gremien 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.
In diesem Jahr lautet das Leitmotiv des Welttierschutztages: Stoppt den illegalen Welpenhandel!
Autor: enEr vertrat den Einheitsgedanken der Schöpfung – alle Lebewesen sind gottgewollt, gleichgestellt und schützenswert. Franz von Assisi wurde am 26.November 1182 als Sohn wohlhabender Tuchhändler in Assisi geboren. Er genoss eine umfangreiche Erziehung und Bildung.In seiner Jugend führte er mit dem Geld seines Vaters ein sorgloses und ausschweifendes Leben. Im Jahr 1202 zog er in den Krieg gegen die Nachbarstadt Perugia.
Er geriet in Kerkerhaft und wurde nach fast zwei Jahren durch Lösegeldzahlung seines Vaters freigekauft. Krank und innerlich gebrochen, suchte und fand er den Weg zu Gott.
Er wendete sich den Armen und Bedürftigen zu, und entnahm für Almosen Geld aus dem Geschäft des Vaters. Dies führte zum Streit und zur endgültigen Loslösung vom Elternhaus sowie zum Verzicht auf sein gesamtes Erbe. Er begründete den Franziskanerorden und widmete sich im Besonderen der Fürsorge und dem Schutz der Tiere. Berühmt wurde in diesem Zusammenhang seine Vogelpredigt.
Am 3. Oktober 1226 starb Franz von Assisi und wurde zwei Jahre später, am 4. Oktober 1228, heilig gesprochen. Fast 700 Jahre später, im Jahr 1924, war es der Schriftsteller und Tierfreund Heinrich Zimmermann, der vor Berliner Tierschützern für die Einführung des Welttierschutztages plädierte.
Die erste Veranstaltung fand am 4. Oktober 1924 im Berliner Sportpalast statt. Sein Antrag wurde allerdings erst am 8. Mai 1931 auf der internationalen Tierschutzkonferenz in Florenz angenommen. Nach 1945 wurde der Welttierschutztag mit Zustimmung der ausländischen Gremien 1950 auch wieder in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt.
In diesem Jahr lautet das Leitmotiv des Welttierschutztages: Stoppt den illegalen Welpenhandel!
