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Eichsfeld Werke

Neue Erkenntnisse zu Hochwasser in Rustenfelde

Dienstag, 10. November 2015, 10:25 Uhr
Mit einer Studie zum Hochwasserereignis Rustenfelde/Schönau wurden die Eichsfeldwerke und ihre Strukturen beauftragt. Jetzt liegt das Ergebnis vor...

Zusätzlich zu einer Spende in Höhe von 5.000 Euro zur Schadensbewältigung hat die Unternehmensgruppe mit dem Konzept, Wertumfang 10.000 Euro, auch in den zukünftigen Hochwasserschutz investiert.

Das Gutachten beinhaltet die hydrologische Bewertung des Niederschlagsereignisses und die Erfassung der Gewässerschäden. Es wurden außerdem konkrete Maßnahmen zur Gewässerwiederherstellung und zum mittel- und langfristigen Hochwasserschutz abgeleitet.

Landrat Dr. Werner Henning hat die Studie an Innenstaatssekretär Udo Götze weitergeleitet, um die Gewährung von Wiederaufbaumitteln zu erzielen.

Folgende Ergebnisse lassen sich zusammenfassen:

- Beim Starkniederschlagsereignis vom 16./17. August 2015 fielen in vier Stunden bis zu 130 mm Regen.

- Das Hochwasserereignis ist mindestens ein „HQ1000“. Dies entspricht einem Hochwasserzustand, mit dem statistisch gesehen höchstens einmal in 1000 Jahren zu rechnen ist.

- Die Autobahnentwässerung hatte mit etwa 0,6 Prozent des wirksamen Einzugsgebiets keinen Einfluss auf die Intensität.

- Die Schäden am Fließgewässer Rustebach wurden mit rund 1,8 Mio. Euro beziffert.
Autor: en

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