Alternativer Bärenpark Worbis
Ais – der Spieler
Sonntag, 06. Dezember 2015, 21:48 Uhr
Das Thema Wolf teilt die Deutschen in zwei Lager. Die einen sind fasziniert von seinem Wesen, die anderen verängstigt durch die Horrorgeschichten. Ais ist ein charismatischer Timberwolf und lebt im Alternativen Bärenpark Worbis.....
Die kalte Jahreszeit bietet eine gute Gelegenheit, ihn und den Rest des Rudels in Ruhe zu beobachten. Denn Winterzeit ist Wolfszeit.
Im Alternativen Bärenpark Worbis, ein Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären, ist der Winter eingekehrt. Bei Kälte und Eis machen es sich die Bären in ihren Höhlen bequem. Das fünfköpfige Wolfsrudel, welches sich einen Großteil der Anlage mit den pelzigen Müßiggängern teilt, nimmt das als willkommene Gelegenheit, auch ein bisschen zu chillen.
Einfach mal Gott einen guten Wolf seien lassen. Nur AIS schmeckt das nicht so. Sein Hobby ist nämlich Bären ärgern. Was kein böser Wille ist, nur pure Lust am Spielen. AIS ist der stärkste der vier Geschwister. SHIARA, die Mutter, zog sich nach dem Ableben ihres Gefährten DER LAHME, als Kopf des Rudels zurück.
Rein von seiner kräftigen Statur her hat AIS die besten Chancen, das Familienoberhaupt zu werden. Aber Verantwortung übernehmen ist nichts für ihn. Rangordnung interessiert den verspielten Rüden, mit seinen schelmischen Knick-Ohren und dem verwegenen Blick, nicht. Viel spannender ist es, den Bären etwas zu klauen. Selbst, wenn man es gar nicht fressen will. Einfach nur mal gucken, wie sie reagieren.
Ist ja, wie gesagt, nicht böse gemeint, nur ein Spiel. Lediglich vergisst AIS in seiner verträumten Neckerei oftmals etwas ganz elementares: das Weglaufen. Nicht selten kommt es vor, dass er sanft einen Bären ins Hinterteil zwickt, und dann einfach sitzen bleibt und ihn mit Unschuldsmiene anschaut.
Aber nicht jeder fällt auf diese Ich hab nichts gemacht Augen rein. Ganz besonders nicht PEDRO, der große, der dunkelbraune aus Spanien. Er erteilte AIS eine Verwarnung. Nichts schlimmes, nur ein Klaps, der sagen sollte Jetzt nicht, Amigo. Tja, aber mittlerweile ist leider Winter.
Die Bären sind in die Winterruhe gegangen und bis die ersten Knospen im Frühjahr auftauchen, muss sich AIS jemand anderes suchen. Die lieben Geschwister ADENA, AYLA und AKELA kommen da auf den Plan. Auch sie sind von der tapsigen Kindlichkeit des fast zehn Jahre alten AIS oft genervt, aber Familie ist eben Familie.
Aber auch hier wird der Hitzkopf des öfteren in die Schranken gewiesen. Zum Glück gibt es da noch MAX. Der große Braunbär mit dem kleinen Kopf geht für gewöhnlich nicht in die Winterruhe. Wird er in diesem Winter für AIS' Scherze herhalten müssen? Oder die Stockenten, die er bis jetzt ignorierte?
Ein ganz besonderes Highlight sind die Wolfsnächte. Ein mal im Monat veranstaltet der Alternative Bärenpark Worbis einen Themenabend zum Wolf. Ein Muss für alle, die hinter den Mythos des viel diskutierten Vierbeiners schauen wollen. Was sich AIS jedenfalls alles einfallen lässt, wie seine Geschwister darauf reagieren und wie überhaupt ein Wolfsrudel sich in naturnaher Umgebung verhält, ist gerade wunderbar zu
beobachten.
Ganz besonders herzlich sind alle Hunde eingeladen. Die haben bis zum 29. Februar nächsten Jahres freien Eintritt, um in Ruhe einen Blick auf ihre Vorfahren zu werfen. Denn Winterzeit ist eben Wolfszeit.
Autor: enDie kalte Jahreszeit bietet eine gute Gelegenheit, ihn und den Rest des Rudels in Ruhe zu beobachten. Denn Winterzeit ist Wolfszeit.
Im Alternativen Bärenpark Worbis, ein Tierschutzprojekt der Stiftung für Bären, ist der Winter eingekehrt. Bei Kälte und Eis machen es sich die Bären in ihren Höhlen bequem. Das fünfköpfige Wolfsrudel, welches sich einen Großteil der Anlage mit den pelzigen Müßiggängern teilt, nimmt das als willkommene Gelegenheit, auch ein bisschen zu chillen.
Einfach mal Gott einen guten Wolf seien lassen. Nur AIS schmeckt das nicht so. Sein Hobby ist nämlich Bären ärgern. Was kein böser Wille ist, nur pure Lust am Spielen. AIS ist der stärkste der vier Geschwister. SHIARA, die Mutter, zog sich nach dem Ableben ihres Gefährten DER LAHME, als Kopf des Rudels zurück.
Rein von seiner kräftigen Statur her hat AIS die besten Chancen, das Familienoberhaupt zu werden. Aber Verantwortung übernehmen ist nichts für ihn. Rangordnung interessiert den verspielten Rüden, mit seinen schelmischen Knick-Ohren und dem verwegenen Blick, nicht. Viel spannender ist es, den Bären etwas zu klauen. Selbst, wenn man es gar nicht fressen will. Einfach nur mal gucken, wie sie reagieren.
Ist ja, wie gesagt, nicht böse gemeint, nur ein Spiel. Lediglich vergisst AIS in seiner verträumten Neckerei oftmals etwas ganz elementares: das Weglaufen. Nicht selten kommt es vor, dass er sanft einen Bären ins Hinterteil zwickt, und dann einfach sitzen bleibt und ihn mit Unschuldsmiene anschaut.
Aber nicht jeder fällt auf diese Ich hab nichts gemacht Augen rein. Ganz besonders nicht PEDRO, der große, der dunkelbraune aus Spanien. Er erteilte AIS eine Verwarnung. Nichts schlimmes, nur ein Klaps, der sagen sollte Jetzt nicht, Amigo. Tja, aber mittlerweile ist leider Winter.
Die Bären sind in die Winterruhe gegangen und bis die ersten Knospen im Frühjahr auftauchen, muss sich AIS jemand anderes suchen. Die lieben Geschwister ADENA, AYLA und AKELA kommen da auf den Plan. Auch sie sind von der tapsigen Kindlichkeit des fast zehn Jahre alten AIS oft genervt, aber Familie ist eben Familie.
Aber auch hier wird der Hitzkopf des öfteren in die Schranken gewiesen. Zum Glück gibt es da noch MAX. Der große Braunbär mit dem kleinen Kopf geht für gewöhnlich nicht in die Winterruhe. Wird er in diesem Winter für AIS' Scherze herhalten müssen? Oder die Stockenten, die er bis jetzt ignorierte?
Ein ganz besonderes Highlight sind die Wolfsnächte. Ein mal im Monat veranstaltet der Alternative Bärenpark Worbis einen Themenabend zum Wolf. Ein Muss für alle, die hinter den Mythos des viel diskutierten Vierbeiners schauen wollen. Was sich AIS jedenfalls alles einfallen lässt, wie seine Geschwister darauf reagieren und wie überhaupt ein Wolfsrudel sich in naturnaher Umgebung verhält, ist gerade wunderbar zu
beobachten.
Ganz besonders herzlich sind alle Hunde eingeladen. Die haben bis zum 29. Februar nächsten Jahres freien Eintritt, um in Ruhe einen Blick auf ihre Vorfahren zu werfen. Denn Winterzeit ist eben Wolfszeit.

