Heute in Leinefelde:
Friedenslicht aus Bethlehem
Sonntag, 13. Dezember 2015, 10:02 Uhr
Heute ist Aussendungsgottesdienst für das Friedenslicht in Leinefelde. Jeder kann es am Nachmittag mit nach Hause nehmen...
Das Friedenslicht aus Bethlehem trifft heute in der katholischen Stadtkirche St. Maria Magdalena in Leinefelde-Worbis ein. Im Rahmen eines Aussendungsgottesdienstes (15 Uhr) wird es hier vom Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke und Superintendent Andreas Piontek von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) empfangen.
Hoffnung und Frieden hat die Welt heute nötiger denn je, sagt Superintendent Piontek vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und der Flüchtlingskrise. Die Ausbreitung des Friedenslichts aus Bethlehem hat deshalb mehr als eine symbolische Bedeutung, so Piontek.
Anders als ursprünglich angekündigt, kann der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr nicht nach Leinefelde kommen. Er nimmt an diesem Sonntag um 17 Uhr an der Chanukka-Feier der Jüdischen Landesgemeinde in Erfurt teil, wo er eingeladen ist, ein Grußwort zu sprechen.
Im Anschluss an den Gottesdienst in Leinefelde können die Besucher eigene Kerzen an dem Friedenslicht entzünden und mit nach Hause nehmen.
Bisher wurde das Friedenslicht jeweils nach dem Eintreffen von Pfadfindern und Ehrenamtlichen per Bahn im gesamten Freistaat an Kirchgemeinden, Krankenhäuser, Kindergärten, Seniorenheime, Rathäuser, Gefängnisse, Asylunterkünfte und Privatpersonen verteilt. Dies ist in diesem Jahr nicht möglich. Der Österreichische Rundfunk (ORF) als Initiator hat eine öffentliche Verteilung des Lichtes vor dem 24. Dezember untersagt.
Da eine Verteilung am Heiligabend von den freiwilligen Helfern nicht geleistet werden könne, werde die symbolische Flamme am dritten Advent in Leinefelde für ganz Thüringen entgegengenommen, so die Organisatoren der Thüringer Aussendung.
In Deutschland steht die diesjährige Friedenslicht-Aktion unter dem Motto Hoffnung schenken – Frieden finden. Sie will angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und Mitmenschlichkeit.
Autor: enDas Friedenslicht aus Bethlehem trifft heute in der katholischen Stadtkirche St. Maria Magdalena in Leinefelde-Worbis ein. Im Rahmen eines Aussendungsgottesdienstes (15 Uhr) wird es hier vom Erfurter Weihbischof Reinhard Hauke und Superintendent Andreas Piontek von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) empfangen.
Hoffnung und Frieden hat die Welt heute nötiger denn je, sagt Superintendent Piontek vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und der Flüchtlingskrise. Die Ausbreitung des Friedenslichts aus Bethlehem hat deshalb mehr als eine symbolische Bedeutung, so Piontek.
Anders als ursprünglich angekündigt, kann der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr nicht nach Leinefelde kommen. Er nimmt an diesem Sonntag um 17 Uhr an der Chanukka-Feier der Jüdischen Landesgemeinde in Erfurt teil, wo er eingeladen ist, ein Grußwort zu sprechen.
Im Anschluss an den Gottesdienst in Leinefelde können die Besucher eigene Kerzen an dem Friedenslicht entzünden und mit nach Hause nehmen.
Bisher wurde das Friedenslicht jeweils nach dem Eintreffen von Pfadfindern und Ehrenamtlichen per Bahn im gesamten Freistaat an Kirchgemeinden, Krankenhäuser, Kindergärten, Seniorenheime, Rathäuser, Gefängnisse, Asylunterkünfte und Privatpersonen verteilt. Dies ist in diesem Jahr nicht möglich. Der Österreichische Rundfunk (ORF) als Initiator hat eine öffentliche Verteilung des Lichtes vor dem 24. Dezember untersagt.
Da eine Verteilung am Heiligabend von den freiwilligen Helfern nicht geleistet werden könne, werde die symbolische Flamme am dritten Advent in Leinefelde für ganz Thüringen entgegengenommen, so die Organisatoren der Thüringer Aussendung.
In Deutschland steht die diesjährige Friedenslicht-Aktion unter dem Motto Hoffnung schenken – Frieden finden. Sie will angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und Mitmenschlichkeit.
