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DAK-Gesundheit

Rauschtrinken bleibt ein Problem

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 10:37 Uhr
Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Landkreis Eichsfeld weiter zurückgegangen. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem.....

Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landeten im Jahr 2014 18 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2013 um 21,7 Prozent.

"Nach wie vor gehört für viele Jugendliche der Alkohol zum Feiern und Spaß haben dazu", sagt Beatrice Knauft-Müller, von der DAK-Gesundheit im Eichsfeld. "Daher bleibt für uns die weitere Alkoholprävention unverzichtbar, damit sich die positive Entwicklung beim Rauschtrinken in den kommenden Jahren fortsetzt." Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten allerdings der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen mussten in der Region 4 Kinder in einer Klinik behandelt werden. In der Statistik fehlen noch die Kinder und Jugendlichen aus dem Eichsfeld, die in anderen Bundesländern stationär behandelt wurden.


Kampagne "bunt statt blau" 2016
Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2016 die erfolgreiche Kampagne "bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen" im Eichsfeldkreis fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln.

Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 72.500 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. Landesschirmherr von "bunt statt blau" ist der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow.
Autor: en

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