Aus dem Polizeialltag des vergangenen Jahres
Schluss mit lustig
Freitag, 01. Januar 2016, 12:00 Uhr
Der Alltag im Polizeidienst ist nicht einfach, doch kuriose Einsätze und Geschichten "fürs Herz" gibt es eben auch. Begegnungen also, die den Dienst so ganz nebenbei ein wenig aufheitern. Eine kleine Auswahl dieser ungewöhnlichen Momente von der Göttinger Polizei wollen wir Ihnen hier aus dem vergangenen Jahr präsentieren....
Stichwort "Verkehr"
Also das war nun doch wirklich nicht zu übersehen. Auch nicht für
eine Zivilstreife der Polizei! In der Rudolf-Winkel-Straße blieb das
wachsame Auge der Beamten an einem Nachmittag im Februar zwangsläufig
am Heck eines Renault Twingo hängen. Das hintere Kennzeichen auf dem
Kopf angeschraubt, war ein 31 Jahre alter Göttinger mit dem Wagen
unbekümmert unterwegs. Bis ihn die Polizei stoppte. Das falsch
montierte Kennzeichen stellte sich bei der Kontrolle als das
geringere Übel heraus. Den Beamten präsentierte der Mann nämlich
einen gefälschten Führerschein. Einen anderen hatte er offenbar
nicht. Fahrt zu Ende.
Ebenso schlecht gelaufen ist es für einen 46 Jahre alten
Göttinger, der nur seiner Meldeauflage nachkommen wollte. Mit seinem frisch auf ihn
zugelassenen BMW fuhr der Mann auf das Gelände der
Polizeidienststelle in der Groner Landstraße. Das kam bei den
Beamten gar nicht gut an, war doch dort bekannt, dass der 46-Jährige
eigentlich wegen einer bestehenden Fahrerlaubnissperre noch gar
nicht "mobil" sein durfte. Schließlich tischte der Göttinger den
Ermittlern noch die Totalfälschung eines rumänischen Führerscheines
auf. Jetzt war aber Schluss mit lustig. BMW und Fälschung wurden
beschlagnahmt, Ermittlungen eingeleitet. Fahrt zu Ende.
Das Wort "schief" spielt auch in unserem nächsten "Verkehrsfall"
irgendwie eine entscheidende Rolle. Im Heidkopftunnel auf der
Autobahn 38 trug sich Mitte März folgendes zu: Ein 64 Jahre alter
Autofahrer war mit seinem VW Golf hier in Richtung Göttingen
unterwegs. Ungefähr als er sich in der Mitte des Bauwerkes befand,
verrutschte dem Mann aus Nordrhein-Westfalen plötzlich die Brille.
Bei der "Korrekturhandlung", verlor der 64-Jährige offenbar die
Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach links von der
Fahrbahn ab, prallte gegen die Tunnelwand, wurde von dort abgewiesen
und blieb schließlich auf dem Überholfahrstreifen stehen. Die
Tunnelwand wurde bei dem Aufprall nur leicht beschädigt. An dem VW
Golf hingegen entstand erheblicher Sachschaden. Bis zum Abtransport
des Wagens musste die Röhre in Richtung Göttingen außerdem rund eine
Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein ca. drei Kilometer
langer Stau. Glück im Unglück: der Autofahrer blieb unverletzt.
Autor: enStichwort "Verkehr"
Also das war nun doch wirklich nicht zu übersehen. Auch nicht für
eine Zivilstreife der Polizei! In der Rudolf-Winkel-Straße blieb das
wachsame Auge der Beamten an einem Nachmittag im Februar zwangsläufig
am Heck eines Renault Twingo hängen. Das hintere Kennzeichen auf dem
Kopf angeschraubt, war ein 31 Jahre alter Göttinger mit dem Wagen
unbekümmert unterwegs. Bis ihn die Polizei stoppte. Das falsch
montierte Kennzeichen stellte sich bei der Kontrolle als das
geringere Übel heraus. Den Beamten präsentierte der Mann nämlich
einen gefälschten Führerschein. Einen anderen hatte er offenbar
nicht. Fahrt zu Ende.
Ebenso schlecht gelaufen ist es für einen 46 Jahre alten
Göttinger, der nur seiner Meldeauflage nachkommen wollte. Mit seinem frisch auf ihn
zugelassenen BMW fuhr der Mann auf das Gelände der
Polizeidienststelle in der Groner Landstraße. Das kam bei den
Beamten gar nicht gut an, war doch dort bekannt, dass der 46-Jährige
eigentlich wegen einer bestehenden Fahrerlaubnissperre noch gar
nicht "mobil" sein durfte. Schließlich tischte der Göttinger den
Ermittlern noch die Totalfälschung eines rumänischen Führerscheines
auf. Jetzt war aber Schluss mit lustig. BMW und Fälschung wurden
beschlagnahmt, Ermittlungen eingeleitet. Fahrt zu Ende.
Das Wort "schief" spielt auch in unserem nächsten "Verkehrsfall"
irgendwie eine entscheidende Rolle. Im Heidkopftunnel auf der
Autobahn 38 trug sich Mitte März folgendes zu: Ein 64 Jahre alter
Autofahrer war mit seinem VW Golf hier in Richtung Göttingen
unterwegs. Ungefähr als er sich in der Mitte des Bauwerkes befand,
verrutschte dem Mann aus Nordrhein-Westfalen plötzlich die Brille.
Bei der "Korrekturhandlung", verlor der 64-Jährige offenbar die
Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach links von der
Fahrbahn ab, prallte gegen die Tunnelwand, wurde von dort abgewiesen
und blieb schließlich auf dem Überholfahrstreifen stehen. Die
Tunnelwand wurde bei dem Aufprall nur leicht beschädigt. An dem VW
Golf hingegen entstand erheblicher Sachschaden. Bis zum Abtransport
des Wagens musste die Röhre in Richtung Göttingen außerdem rund eine
Stunde voll gesperrt werden. Es bildete sich ein ca. drei Kilometer
langer Stau. Glück im Unglück: der Autofahrer blieb unverletzt.
