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Traditionelles Treffen der Eichsfeld-Städte

Vergangene Themen immer wieder aktuell

Mittwoch, 20. Januar 2016, 18:54 Uhr
Bereits zum 27. Mal hat Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte die Vertreter der Eichsfeld-Städte zum Arbeitsgespräch in das Historische Rathaus eingeladen....

Städtetreffen (Foto: Bettina Steinmetz) Städtetreffen (Foto: Bettina Steinmetz)

(von links) Hans-Georg Kracht (HVE), Arnold Metz (Dingelstädt), Gerold Wucherpfennig, MdL (HVE), Wolfgang Nolte (Duderstadt), Ute Althaus (Heiligenstadt), Lothar Koch, MdL (Duderstadt), Helmut Funke (Leinefelde-Worbis)


Bürgermeister Arnold Metz (Dingelstädt), 1. Beigeordnete Ute Althaus (Heilbad Heiligenstadt), 1. Beigeordneter Helmut Funke (Leinefeld-Worbis), Lothar Koch, MdL (Ehrenbürgermeister Duderstadt) sowie Gerold Wucherpfennig, MdL, Vorsitzender, und Hans-Georg Kracht, Geschäftsführer des HVE tauschten einmal mehr die aktuelle Situation in den Städten und der Eichsfelder Region aus.

Angesprochen wurden zahlreiche Themen, die bereits beim ersten Treffen am 17.01.1990 bzw. in der zweiten
Zusammenkunft am 17.01.1991 auf der Agenda standen. Dazu gehören u.a. die Verkehrsentwicklung mit dem Ausbau der Ortsumgehungen und den Verbindungen zu den Autobahnen A 7 und A 38, den Bahnanbindungen, Radwegeverbindungen und dem dringend weiter auszubauenden ÖPNV sowie den Datenautobahnen.

Die Entwicklung des Grenzlandmuseum Eichsfeld als
Mahn- und Gedenkstätte mit dem Grünen Band, für das
Wolfgang Nolte langfristig Chancen für die Anerkennung als Weltkulturerbe sieht, war ebenso Thema wie die positive touristisch-wirtschaftliche Entwicklung der Städte und der Region, die HVE-Vorsitzender G. Wucherpfennig ausführte.

Aus aktuellem Anlass zentrales Thema war allerdings die Flüchtlingssituation, die in allen Städten derzeit als grundsätzlich geordnet, aber doch sehr fordernd beschrieben wird. Als schwierig könnte sich dabei in absehbarer Zeit die Bereitstellung von Wohnraum und die umfassende Integration aller Ankommenden darstellen.

Hinsichtlich der stattfindenden Versammlungen rechter Gruppierungen sprachen sich alle Partner gegen Extremismus in jeder Form aus. Erinnert wurde dabei auch an die traditionell jährlich durchgeführten Gedenkveranstaltungen am 27. Januar und am Volkstrauertag, aber auch an die Fronleichnamsprozessionen im Eichsfeld, durch die die vom Glauben geprägte Verbundenheit und das gemeinsame Einstehen der Menschen für ein friedliches und freiheitlich-demokratisches Miteinander deutlich werden.

Deutlich wurde allerdings auch, dass die Sorgen und Ängste der Menschen ernst genommen und klare Strukturen geschaffen bzw. angepasst werden müssen. Abschließend erklärten die Partner mit einem Dank an alle Verantwortlichen für das bisher Erreichte, dass der
direkt nach der Grenzöffnung begonnene und seitdem
regelmäßig erfolgende Austausch auch heute noch wichtig und hilfreich für die weitere Entwicklung der gesamten Eichsfelder Region ist.
Autor: en

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