Polizei sucht Zeugen
Volksverhetzende Schmierereien nicht dulden
Donnerstag, 21. Januar 2016, 12:38 Uhr
In Westerode bei Duderstadt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung zu einem Vorfall in der vergangenen Woche...
Unbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag
(07.01.16) ein als Flüchtlingsunterkunft vorgesehenes Wohnhaus im Ortskern von Westerode (Landkreis Göttingen) mit einem Hakenkreuz und
SS-Runen beschmiert. Die strafrechtlich verbotenen Symbole wurden
nach derzeitigen Ermittlungen von den Tätern in einer Größe von ca.
80 Zentimetern mit Farbe auf eine zum Kirchweg zeigende Wand des
zweigeschossigen Fachwerkhaues gesprüht. Die Höhe des entstanden
Sachschadens ist noch offen. Von den Tätern fehlt derzeit jede Spur.
In das bis dato leerstehende Haus an der Westeröder Straße sollen
nach derzeitigen Planungen demnächst acht Flüchtlinge einziehen.
Vor diesem Hintergrund geht die Polizei von einer fremdenfeindlichen
Motivation aus. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des
Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und
Sachbeschädigung eingeleitet. Das 4. Fachkommissariat der
Polizeiinspektion Göttingen, zuständig für die Bearbeitung von
Staatsschutzdelikten, hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Da das Gebäude direkt an der Hauptdurchfahrtsstraße des Ortes
liegt, hoffen die Staatsschützer, dass Autofahrer, Passanten oder
auch Anwohner die Farbschmierer möglicherweise bei der Tatausführung
oder aber bei Vorbereitungshandlungen beobachtet haben oder sonst
sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben können.
Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen Uwe Lührig
findet unmissverständliche Worte für dieses menschlich verwerfliche
Geschehen:
"Volksverhetzende Schmierereien kann und wird die Polizei, gerade
in der aktuellen Situation, in der vielen geflüchteten Menschen bei
uns Unterkunft geboten wird, nicht dulden. Unsere Willkommenskultur
darf nicht durch einzelne, die zu solchen Mitteln greifen,
untergraben werden. Solche Taten aufzuklären und die Täter zu
ermitteln hat für die Polizei eine hohe Priorität. "
Hinweise zum Westeröder Fall werden von der Polizei Göttingen
unter Telefon 0551/491-2115 entgegen genommen.
Autor: enUnbekannte haben in der Nacht zu Donnerstag
(07.01.16) ein als Flüchtlingsunterkunft vorgesehenes Wohnhaus im Ortskern von Westerode (Landkreis Göttingen) mit einem Hakenkreuz und
SS-Runen beschmiert. Die strafrechtlich verbotenen Symbole wurden
nach derzeitigen Ermittlungen von den Tätern in einer Größe von ca.
80 Zentimetern mit Farbe auf eine zum Kirchweg zeigende Wand des
zweigeschossigen Fachwerkhaues gesprüht. Die Höhe des entstanden
Sachschadens ist noch offen. Von den Tätern fehlt derzeit jede Spur.
In das bis dato leerstehende Haus an der Westeröder Straße sollen
nach derzeitigen Planungen demnächst acht Flüchtlinge einziehen.
Vor diesem Hintergrund geht die Polizei von einer fremdenfeindlichen
Motivation aus. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des
Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und
Sachbeschädigung eingeleitet. Das 4. Fachkommissariat der
Polizeiinspektion Göttingen, zuständig für die Bearbeitung von
Staatsschutzdelikten, hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Da das Gebäude direkt an der Hauptdurchfahrtsstraße des Ortes
liegt, hoffen die Staatsschützer, dass Autofahrer, Passanten oder
auch Anwohner die Farbschmierer möglicherweise bei der Tatausführung
oder aber bei Vorbereitungshandlungen beobachtet haben oder sonst
sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben können.
Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Göttingen Uwe Lührig
findet unmissverständliche Worte für dieses menschlich verwerfliche
Geschehen:
"Volksverhetzende Schmierereien kann und wird die Polizei, gerade
in der aktuellen Situation, in der vielen geflüchteten Menschen bei
uns Unterkunft geboten wird, nicht dulden. Unsere Willkommenskultur
darf nicht durch einzelne, die zu solchen Mitteln greifen,
untergraben werden. Solche Taten aufzuklären und die Täter zu
ermitteln hat für die Polizei eine hohe Priorität. "
Hinweise zum Westeröder Fall werden von der Polizei Göttingen
unter Telefon 0551/491-2115 entgegen genommen.
