Unfriedliche Demo in Göttingen
Polizeibeamter angegriffen, Einsatzfahrzeug beschädigt
Samstag, 05. März 2016, 19:17 Uhr
Bei einer nicht angezeigten Demonstration unter dem Motto "Keine Freundschaft mit dem Freundeskreis....Nazis auf die Hörner nehmen!" ist gestern Abend in der Göttinger Innenstadt ein Polizeibeamter angegriffen und ein Einsatzfahrzeug der
Bereitschaftspolizei beschädigt worden.....
Insgesamt beteiligten sich nach Schätzung der Einsatzleitung der
Polizei rund 60 Angehörige der linken Szene an der Versammlung, die
am Vorabend einer in Bad Lauterberg geplanten der Kundgebung des
"Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen", stattfand.
Gegen 18.30 Uhr setzten sich zunächst von der Zindelstraße aus
einige Demonstranten in Bewegung. Der Aufzug wuchs anschließend auf
bis zu 60 Teilnehmer an, die themenbezogene Transparente mitführten.
Eine Kontaktaufnahme des Einsatzleiters der Polizei zum Zwecke
notwendiger Absprachen, wie auch der geplanten Marschroute,
scheiterten mehrfach an der nicht vorhandenen
Kooperationsbereitschaft der verbal aggressiven Demonstranten. Aus
der Versammlung wurden stattdessen lautstark Parolen wie
"Polizeigewalt" und "Allerta, Allerta, Antifaschista" skandiert.
Der Aufzug setzte seinen Weg fort über die Weender Straße, Rote Straße, Wendenstraße, den Albaniplatz bis zur Herzberger Straße. Im Bereich der Roten Straße wurde dabei Pyrotechnik (Knaller) abgebrannt. Im weiteren Verlauf machten die Demonstranten ebenfalls in der Roten Straße plötzlich eine 180-Grad-Kehrtwendung und liefen zurück in Richtung Weender Straße. Bei der Aktion wurden mehrere Einsatzbeamte, die direkt hinter dem Aufzug gingen, von Versammlungsteilnehmern überrannt. Ein Beamter der Bereitschaftspolizei erhielt nach derzeitigen Ermittlungen zudem einen Faustschlag gegen den Kopf. Der Angreifer konnte von den Einsatzkräften überwältigt und zu Boden gebracht werden.
Während der Maßnahme schlug der 20 Jahre alte Göttinger erneut mehrmals gegen den
Kopf des Beamten. Weil er einen Einsatzhelm trug, blieb der Polizist unverletzt. Der Angreifer wurde festgenommen und zur Polizeidienstelle transportiert.
Unmittelbar danach wurde aus dem Aufzug heraus im Vorbeilaufen ein
Einsatzfahrzeug der Bereitschaftspolizei durch Schläge am Kotflügel
und an einem der Außenspiegel beschädigt.
Gegen 18.50 Uhr löste sich die Demonstration schließlich in
Kleingruppen auf und die Teilnehmer entfernten sich in verschiedene
Richtungen.
Aus einer Personengruppe heraus wurde kurz danach im Bereich des
Kornmarktes gegen einen Funkstreifenwagen der Verkehrsregelung
getreten. Die mutmaßlichen Sachbeschädiger flüchteten danach über
die Groner Straße in Richtung Nikolaistraße. Die Polizei konnte eine
der flüchtenden Personen kurz danach im Nikolaikirchhof stellen. Bei
seiner Festnahme leistete der 27 Jahre alte Mann aus Göttingen
Widerstand. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen, um ihn zu
überwältigen. Während der Maßnahme stürzte ein Polizist zu Boden und
verletzte sich am Bein. Der Festgenommene wurde zur Dienststelle
mitgenommen.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung,
Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und
Sachbeschädigung ein.
Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der
Polizei Göttingen zu melden.
Autor: enBereitschaftspolizei beschädigt worden.....
Insgesamt beteiligten sich nach Schätzung der Einsatzleitung der
Polizei rund 60 Angehörige der linken Szene an der Versammlung, die
am Vorabend einer in Bad Lauterberg geplanten der Kundgebung des
"Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen", stattfand.
Gegen 18.30 Uhr setzten sich zunächst von der Zindelstraße aus
einige Demonstranten in Bewegung. Der Aufzug wuchs anschließend auf
bis zu 60 Teilnehmer an, die themenbezogene Transparente mitführten.
Eine Kontaktaufnahme des Einsatzleiters der Polizei zum Zwecke
notwendiger Absprachen, wie auch der geplanten Marschroute,
scheiterten mehrfach an der nicht vorhandenen
Kooperationsbereitschaft der verbal aggressiven Demonstranten. Aus
der Versammlung wurden stattdessen lautstark Parolen wie
"Polizeigewalt" und "Allerta, Allerta, Antifaschista" skandiert.
Der Aufzug setzte seinen Weg fort über die Weender Straße, Rote Straße, Wendenstraße, den Albaniplatz bis zur Herzberger Straße. Im Bereich der Roten Straße wurde dabei Pyrotechnik (Knaller) abgebrannt. Im weiteren Verlauf machten die Demonstranten ebenfalls in der Roten Straße plötzlich eine 180-Grad-Kehrtwendung und liefen zurück in Richtung Weender Straße. Bei der Aktion wurden mehrere Einsatzbeamte, die direkt hinter dem Aufzug gingen, von Versammlungsteilnehmern überrannt. Ein Beamter der Bereitschaftspolizei erhielt nach derzeitigen Ermittlungen zudem einen Faustschlag gegen den Kopf. Der Angreifer konnte von den Einsatzkräften überwältigt und zu Boden gebracht werden.
Während der Maßnahme schlug der 20 Jahre alte Göttinger erneut mehrmals gegen den
Kopf des Beamten. Weil er einen Einsatzhelm trug, blieb der Polizist unverletzt. Der Angreifer wurde festgenommen und zur Polizeidienstelle transportiert.
Unmittelbar danach wurde aus dem Aufzug heraus im Vorbeilaufen ein
Einsatzfahrzeug der Bereitschaftspolizei durch Schläge am Kotflügel
und an einem der Außenspiegel beschädigt.
Gegen 18.50 Uhr löste sich die Demonstration schließlich in
Kleingruppen auf und die Teilnehmer entfernten sich in verschiedene
Richtungen.
Aus einer Personengruppe heraus wurde kurz danach im Bereich des
Kornmarktes gegen einen Funkstreifenwagen der Verkehrsregelung
getreten. Die mutmaßlichen Sachbeschädiger flüchteten danach über
die Groner Straße in Richtung Nikolaistraße. Die Polizei konnte eine
der flüchtenden Personen kurz danach im Nikolaikirchhof stellen. Bei
seiner Festnahme leistete der 27 Jahre alte Mann aus Göttingen
Widerstand. Die Beamten mussten Pfefferspray einsetzen, um ihn zu
überwältigen. Während der Maßnahme stürzte ein Polizist zu Boden und
verletzte sich am Bein. Der Festgenommene wurde zur Dienststelle
mitgenommen.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung,
Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und
Sachbeschädigung ein.
Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der
Polizei Göttingen zu melden.
