Bergschüler beim Literanauten-Treffen
Unterwegs im Bücheruniversum
Donnerstag, 05. Mai 2016, 18:24 Uhr
Vom 22. bis 24. April 2016 fand das dritte bundesweite Literanauten-Treffen in Bad Hersfeld statt. Bei der Initiative Literanauten überall des Arbeitskreises für Jugendliteratur entwickeln lesebegeisterte Jugendliche eigene Literaturprojekte für Gleichaltrige. Ideen für diese Veranstaltungen bekommen sie bei einem jährlich stattfinden Werkstattwochenende. Bei dem waren auch Schüler aus Heiligenstadt dabei....
Rund 100 Literanauten aus 15 Leseclubs und neun verschiedenen Bundesländern kamen im April in Bad Hersfeld zusammen, um sich über ihre Literaturprojekte auszutauschen und neue Methoden der Literaturvermittlung auszuprobieren.
Die Teilnehmer arbeiteten in Kleingruppen in sechs verschiedenen Workshops unter der Anleitung ausgewiesener Expertinnen und Experten zusammen. Sie betrachteten Bücher und Geschichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und präsentierten zum Abschluss ihre Ergebnisse: Eine Ausstellung versammelte selbstgeschriebene Geschichten der Jugendlichen, illustriert mit unterschiedlichen, ganz analogen Gestaltungstechniken von der Kalligrafie bis zum Linoldruck.
Im Hörspielworkshop kam neustes Medienequipment zum Einsatz, um Auszüge eines Jugendkrimis mit verteilten Sprecherrollen zu vertonen. Eine weitere Gruppe näherte sich in szenischer Herangehensweise dem 60. Jubiläum des Deutschen Jugendliteraturpreises und der zu diesem Anlass geplanten Geschichtensammlung Was ist los vor meiner Tür?. Im Spieleworkshop machten die Teilnehmer ein Buch anhand einer Spielekette erlebbar und erzählten über das Spiel neue Geschichten.
Eine eigene Werbekampagne für das Buch war die Zielsetzung des Fotografie-Workshops. Inspiriert durch Bücher des Fotografen Jan von Holleben zauberten die Teilnehmer mit einfachen Alltagsgegenständen zum Beispiel folgende phantastische Szene: Die Literanauten heben im Heißluftballon ab, getragen durch die Kraft der Bücher.
In einem weiteren Workshop ging es darum, wie Jugendliche aus Deutschland Neuankömmlinge aus anderen Ländern und Kulturen mit Hilfe von Büchern willkommen heißen können. Jugendliche und ihre erwachsenen Teamer knüpften das Netzwerk zwischen erfahrenen Literanauten und Neueinsteigern enger und tauschten wertvolle Erfahrungen aus. Neue Projekte an den jeweiligen Standorten sind bereits in Planung.
Die Literanauten überall werden im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Aktuell beteiligen sich bundesweit 18 Leseclubs an dem Peer-to- Peer-Projekt, das Jugendlichen die Chance gibt, eigene Literaturprojekte zu entwickeln und umzusetzen. Ziel der Veranstaltungen ist es, insbesondere
bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche anzusprechen und so deren Chance auf Teilhabe zu erhöhen.
Autor: enRund 100 Literanauten aus 15 Leseclubs und neun verschiedenen Bundesländern kamen im April in Bad Hersfeld zusammen, um sich über ihre Literaturprojekte auszutauschen und neue Methoden der Literaturvermittlung auszuprobieren.
Die Teilnehmer arbeiteten in Kleingruppen in sechs verschiedenen Workshops unter der Anleitung ausgewiesener Expertinnen und Experten zusammen. Sie betrachteten Bücher und Geschichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und präsentierten zum Abschluss ihre Ergebnisse: Eine Ausstellung versammelte selbstgeschriebene Geschichten der Jugendlichen, illustriert mit unterschiedlichen, ganz analogen Gestaltungstechniken von der Kalligrafie bis zum Linoldruck.
Im Hörspielworkshop kam neustes Medienequipment zum Einsatz, um Auszüge eines Jugendkrimis mit verteilten Sprecherrollen zu vertonen. Eine weitere Gruppe näherte sich in szenischer Herangehensweise dem 60. Jubiläum des Deutschen Jugendliteraturpreises und der zu diesem Anlass geplanten Geschichtensammlung Was ist los vor meiner Tür?. Im Spieleworkshop machten die Teilnehmer ein Buch anhand einer Spielekette erlebbar und erzählten über das Spiel neue Geschichten.
Eine eigene Werbekampagne für das Buch war die Zielsetzung des Fotografie-Workshops. Inspiriert durch Bücher des Fotografen Jan von Holleben zauberten die Teilnehmer mit einfachen Alltagsgegenständen zum Beispiel folgende phantastische Szene: Die Literanauten heben im Heißluftballon ab, getragen durch die Kraft der Bücher.
In einem weiteren Workshop ging es darum, wie Jugendliche aus Deutschland Neuankömmlinge aus anderen Ländern und Kulturen mit Hilfe von Büchern willkommen heißen können. Jugendliche und ihre erwachsenen Teamer knüpften das Netzwerk zwischen erfahrenen Literanauten und Neueinsteigern enger und tauschten wertvolle Erfahrungen aus. Neue Projekte an den jeweiligen Standorten sind bereits in Planung.
Die Literanauten überall werden im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Aktuell beteiligen sich bundesweit 18 Leseclubs an dem Peer-to- Peer-Projekt, das Jugendlichen die Chance gibt, eigene Literaturprojekte zu entwickeln und umzusetzen. Ziel der Veranstaltungen ist es, insbesondere
bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche anzusprechen und so deren Chance auf Teilhabe zu erhöhen.

