21 Jahre im Kirchendienst in Worbis
Ehrenbrief für Stadtdechant Engelbert Dietrich
Donnerstag, 04. August 2016, 21:09 Uhr
Stadtdechant Engelbert Dietrich hat in diesen Tagen sicher soviele Hände geschüttelt wie nie zuvor. Immer wieder wurde ihm gedankt, hat man sich persönlich von ihm verabschiedet, ihm alles Gute gewünscht. Aber er bleibt ja den Worbisern erhalten....
Am Sonntag wurde er offiziell von der Kirchengemeinde und vielen anderen in Worbis beim Festhochamt feierlich verabschiedet. Gestern Abend erhielt Engelbert Dietrich den Ehrenbrief der Stadt Leinefelde-Worbis in einer Festveranstaltung in Worbis.
Stadt-Bürgermeister Marko Grosa sagte am Abend zu Beginn seiner Festrede: "Zum Glück verabschieden wir unseren Dechant heute nicht als Bürger aus Worbis sondern allenfalls aus dem aktiven Dienst in der katholischen Kirche." Er würdigte sein Schaffen in Worbis und erklärte, dass Engelbert Dietrich an der Entwicklung der Kirche in Worbis - auch im baulichen Sinne - großen Anteil hat. Marko Grosa zählte einiges auf, wie beispielsweise die Sanierungen in beiden Worbiser Kirchen, der neue Kirchenvorplatz, die Gestaltung des Pfarrgarten, die neue Orgel in St. Antonius, die neuen Glocken, das Gemeindezentrum "Hugo Aufderbeck", die Erneuerung der Rochuskapelle, das Klienkreuz.....es gab viel zu berichten.
Der Bürgermeister verwies auf die einzelnen Stationen von Dechant Dietrich. Ein Jahr nach Kriegsende wurde er in Heiligenstadt geboren, verbrachte dort Kindheit und Jugendzeit. "Es war Kardinal Meißner, der Erzbischof von Köln, der Sie als damaliger Kaplan von Heiligenstadt am Ende der Abiturzeit vom Vorhaben, Medizin zu studieren, abbrachte und auf dessen Wirken hin Sie sich entschlossen, katholischer Pfarrer zu werden", sagte Marko Grosa. 21 Jahre war der Dechant in der Rhön dann tätig und wurde mit 37 Jahren schon zum Dechant gewählt.
Und 21 Jahre sind es nun auch in Worbis gewesen. Die Anwesenden erfuhren auch, dass Engelbert Dietrich auch im Tischtennis eine gute Figur machte. Und in Bezug auf den Orts- und Stadtrat schlug der Stadt-Bürgermeister vor, dass sich Engelbert Dietrich doch mal eine Wahlperiode aufstellen lassen solle, denn zuweilen würden Ruheständler in den Gremien fehlen.
Dank und Anerkennung sprach Marko Grosa dem Dechant für sein 20jähriges Wirken in Worbis aus und verlieh ihm den Ehrenbrief. Engelbert Dietrich trug sich danach in das Goldene Buch der Stadt ein. Den Betrag für das Präsent zum Ehrenbrief spendet der Dechant dem Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe, Sr. Benedikta, die Marko Grosa herzlich grüßen lässt.
In seinen Dankesworten erzählte Engelbert Dietrich aus seinem Leben, zeigte auf, wie schwierig es im Grenzgebiet in der Rhön war vor allem in Bezug auf die Staatssicherheit, (seinen alten Passierschein hatte er mitgebracht), berichtete von den Friedensgebeten, die dort noch früher begonnen hätten, als im Eichsfeld und von der Zeit nach der Wende. Er habe sich in Worbis sehr wohlgefühlt, deshalb bleibe er auch hier.
In einem sehr interessanten Film wurden die Stationen von Engelbert Dietrich noch einmal aufgezeigt. Bernhard Berkhahn hatte die meisten Fotos gemacht und dankte dem Dechant und Pfarrer noch einmal in herzlichen Worten. Danach waren alle eingeladen zu einem Büfett, dass das Team von Tourisma wieder professionell gestaltete. Musikalisch wurde die Festveranstaltung sehr würdevoll begleitet von Lea Schmidt.
Ilka Kühn
Autor: enAm Sonntag wurde er offiziell von der Kirchengemeinde und vielen anderen in Worbis beim Festhochamt feierlich verabschiedet. Gestern Abend erhielt Engelbert Dietrich den Ehrenbrief der Stadt Leinefelde-Worbis in einer Festveranstaltung in Worbis.
Stadt-Bürgermeister Marko Grosa sagte am Abend zu Beginn seiner Festrede: "Zum Glück verabschieden wir unseren Dechant heute nicht als Bürger aus Worbis sondern allenfalls aus dem aktiven Dienst in der katholischen Kirche." Er würdigte sein Schaffen in Worbis und erklärte, dass Engelbert Dietrich an der Entwicklung der Kirche in Worbis - auch im baulichen Sinne - großen Anteil hat. Marko Grosa zählte einiges auf, wie beispielsweise die Sanierungen in beiden Worbiser Kirchen, der neue Kirchenvorplatz, die Gestaltung des Pfarrgarten, die neue Orgel in St. Antonius, die neuen Glocken, das Gemeindezentrum "Hugo Aufderbeck", die Erneuerung der Rochuskapelle, das Klienkreuz.....es gab viel zu berichten.
Der Bürgermeister verwies auf die einzelnen Stationen von Dechant Dietrich. Ein Jahr nach Kriegsende wurde er in Heiligenstadt geboren, verbrachte dort Kindheit und Jugendzeit. "Es war Kardinal Meißner, der Erzbischof von Köln, der Sie als damaliger Kaplan von Heiligenstadt am Ende der Abiturzeit vom Vorhaben, Medizin zu studieren, abbrachte und auf dessen Wirken hin Sie sich entschlossen, katholischer Pfarrer zu werden", sagte Marko Grosa. 21 Jahre war der Dechant in der Rhön dann tätig und wurde mit 37 Jahren schon zum Dechant gewählt.
Und 21 Jahre sind es nun auch in Worbis gewesen. Die Anwesenden erfuhren auch, dass Engelbert Dietrich auch im Tischtennis eine gute Figur machte. Und in Bezug auf den Orts- und Stadtrat schlug der Stadt-Bürgermeister vor, dass sich Engelbert Dietrich doch mal eine Wahlperiode aufstellen lassen solle, denn zuweilen würden Ruheständler in den Gremien fehlen.
Dank und Anerkennung sprach Marko Grosa dem Dechant für sein 20jähriges Wirken in Worbis aus und verlieh ihm den Ehrenbrief. Engelbert Dietrich trug sich danach in das Goldene Buch der Stadt ein. Den Betrag für das Präsent zum Ehrenbrief spendet der Dechant dem Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe, Sr. Benedikta, die Marko Grosa herzlich grüßen lässt.
In seinen Dankesworten erzählte Engelbert Dietrich aus seinem Leben, zeigte auf, wie schwierig es im Grenzgebiet in der Rhön war vor allem in Bezug auf die Staatssicherheit, (seinen alten Passierschein hatte er mitgebracht), berichtete von den Friedensgebeten, die dort noch früher begonnen hätten, als im Eichsfeld und von der Zeit nach der Wende. Er habe sich in Worbis sehr wohlgefühlt, deshalb bleibe er auch hier.
In einem sehr interessanten Film wurden die Stationen von Engelbert Dietrich noch einmal aufgezeigt. Bernhard Berkhahn hatte die meisten Fotos gemacht und dankte dem Dechant und Pfarrer noch einmal in herzlichen Worten. Danach waren alle eingeladen zu einem Büfett, dass das Team von Tourisma wieder professionell gestaltete. Musikalisch wurde die Festveranstaltung sehr würdevoll begleitet von Lea Schmidt.
Ilka Kühn




