Heilbad Heiligenstadt
Eine Person aus brennender Wohnung gerettet
Freitag, 19. August 2016, 15:32 Uhr
Letzte Nacht brach aus bisher unbekannter Ursache in der Küche einer Erdgeschosswohnung in Heiligenstadt, Dürerstraße (Mehrfamilienhaus) ein Feuer aus. Drei ausländische Zeugen bemerkten kurz nach Mitternacht die Flammen von der Straße aus und verständigten sofort einen Nachbarn, der die Feuerwehr anrief....
Auch klingelten sie die anderen Hausbewohner aus dem Schlaf, so dass diese vorsichtshalber das Haus verlassen konnten. Die Feuerwehrmänner konnten den bewustlosen Wohnungsinhaber aus der Brandwohnung retten. Der fast 51Jährige war auf Grund einer Rauchgasvergiftung zunächst nicht ansprechbar, konnte aber reanimiert und durch die Rettungssanitäter in der Krankenhaus Heiligenstadt gerbracht werden. Sein Hund wurde jedoch nur noch tot aus der Wohnung geborgen.
Alle anderen Mieter erlitten keine Verletzungen und konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Brandschaden wird mit ca. 30.000 Euro angegeben, wobei sich der Schaden vorwiegend auf die betroffen
Wohnung bezieht und das Treppenhaus teilweise verrußt ist.
Aus dem Bericht der Feuerwehr:
Zu einer Rauchentwicklung im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Dürerstraße alarmierte die Leitstelle am Freitag um 0:14 Uhr die Feuerwehr Heiligenstadt. Als diese 8 Minuten später eintraf, zeigte sich, dass Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss drang.
Umgehend begab sich ein Trupp unter Atemschutz in die verrauchte Wohnung. Die beiden Einsatzkräfte fanden eine bewusstlose Person auf und brachten diese sofort ins Freie. Der Betroffene wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zur Koordinierung des Rettungsdiensteinsatzes kam der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Einsatzstelle.
Während ein Teil der Bewohner das Gebäude bereits verlassen hatte, brachte die Feuerwehr drei Menschen über das Treppenhaus in Sicherheit. Die Einsatzkräfte mussten mehrere Türen mit Werkzeug öffnen, um die dahinter liegenden Wohnungen auf darin verbliebene Personen zu kontrollieren. Zur Verhinderung der weiteren Rauchausbreitung im Treppenhaus kam ein mobiler Rauchverschluss zum Einsatz. Unterdessen löschte der Atemschutztrupp den Brand in der Küche mit einem C-Rohr.
Um 00:40 Uhr erfolgte die Meldung Feuer aus. Bei der weiteren Absuche der Brandwohnung fand der Trupp einen Hund, für den jedoch jede Hilfe zu spät kam. Die Feuerwehr barg das Tier. Für die Restlöscharbeiten setzte Einsatzleiter Peter Müller einen weiteren Trupp unter Atemschutz ein.
Nach Entrauchung mittels Überdrucklüfter ließ er Schadstoffmessungen vornehmen. Da diese keine bedenklichen Werte ergaben, konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die vom Brand betroffene Wohnung ist zunächst unbewohnbar. Für die 21 Kräfte der Feuerwehr Heiligenstadt endete der Einsatz um 2:45 Uhr.
Wir konnten den Bewohner in letzter Minute retten. Hätte die Wohnung Rauchmelder gehabt, hätte er sich und sein Tier wahrscheinlich selbst in Sicherheit bringen können., unterstreicht Stadtbrandmeister Peter Müller die Bedeutung von Rauchwarnmeldern.
Thomas Müller
Autor: enAuch klingelten sie die anderen Hausbewohner aus dem Schlaf, so dass diese vorsichtshalber das Haus verlassen konnten. Die Feuerwehrmänner konnten den bewustlosen Wohnungsinhaber aus der Brandwohnung retten. Der fast 51Jährige war auf Grund einer Rauchgasvergiftung zunächst nicht ansprechbar, konnte aber reanimiert und durch die Rettungssanitäter in der Krankenhaus Heiligenstadt gerbracht werden. Sein Hund wurde jedoch nur noch tot aus der Wohnung geborgen.
Alle anderen Mieter erlitten keine Verletzungen und konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Brandschaden wird mit ca. 30.000 Euro angegeben, wobei sich der Schaden vorwiegend auf die betroffen
Wohnung bezieht und das Treppenhaus teilweise verrußt ist.
Aus dem Bericht der Feuerwehr:
Zu einer Rauchentwicklung im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in der Dürerstraße alarmierte die Leitstelle am Freitag um 0:14 Uhr die Feuerwehr Heiligenstadt. Als diese 8 Minuten später eintraf, zeigte sich, dass Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss drang.
Umgehend begab sich ein Trupp unter Atemschutz in die verrauchte Wohnung. Die beiden Einsatzkräfte fanden eine bewusstlose Person auf und brachten diese sofort ins Freie. Der Betroffene wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zur Koordinierung des Rettungsdiensteinsatzes kam der Organisatorische Leiter Rettungsdienst an die Einsatzstelle.
Während ein Teil der Bewohner das Gebäude bereits verlassen hatte, brachte die Feuerwehr drei Menschen über das Treppenhaus in Sicherheit. Die Einsatzkräfte mussten mehrere Türen mit Werkzeug öffnen, um die dahinter liegenden Wohnungen auf darin verbliebene Personen zu kontrollieren. Zur Verhinderung der weiteren Rauchausbreitung im Treppenhaus kam ein mobiler Rauchverschluss zum Einsatz. Unterdessen löschte der Atemschutztrupp den Brand in der Küche mit einem C-Rohr.
Um 00:40 Uhr erfolgte die Meldung Feuer aus. Bei der weiteren Absuche der Brandwohnung fand der Trupp einen Hund, für den jedoch jede Hilfe zu spät kam. Die Feuerwehr barg das Tier. Für die Restlöscharbeiten setzte Einsatzleiter Peter Müller einen weiteren Trupp unter Atemschutz ein.
Nach Entrauchung mittels Überdrucklüfter ließ er Schadstoffmessungen vornehmen. Da diese keine bedenklichen Werte ergaben, konnten alle Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die vom Brand betroffene Wohnung ist zunächst unbewohnbar. Für die 21 Kräfte der Feuerwehr Heiligenstadt endete der Einsatz um 2:45 Uhr.
Wir konnten den Bewohner in letzter Minute retten. Hätte die Wohnung Rauchmelder gehabt, hätte er sich und sein Tier wahrscheinlich selbst in Sicherheit bringen können., unterstreicht Stadtbrandmeister Peter Müller die Bedeutung von Rauchwarnmeldern.
Thomas Müller



