2. Förderwelle für Bundesprogramm Sprach-Kitas
Jetzt Online-Antragsverfahren nutzen!
Mittwoch, 14. September 2016, 08:55 Uhr
Das Bundesprogramm Sprach-Kitas ist mit über 3.750 geförderten Maßnahmen dieses Jahr angelaufen. Auch Nordthüringen hat davon profitiert, informiert Abgeordneter Manfred Grund. Aus dem Landkreis Eichsfeld nehmen Kindergärten aus Geisleden, Heilbad Heiligenstadt und Leinefelde teil....
Leider konnten noch nicht alle Kitas bedient werden, die ein Interesse an der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung bekundet haben und förderfähig gewesen wären. Daher freue ich mich, dass der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts eine Aufstockung der Mittel für das Bundesprogramm Sprach-Kitas um 600 Millionen Euro im Zeitraum von 2017 bis 2020 vorsieht, sagt Grund.
Der nächste Bundeshaushalt sieht die erforderlichen Mittel vor, damit bundesweit noch einmal viele zusätzliche Fachkräfte in Kitas und externe Fachberatung (halbe Fachkraft-Stelle) gefördert werden.
Aktuell bereitet das federführende Familienministerium eine zweite Förderwelle vor, damit ein Start ab 1. Januar 2017 ermöglicht werden kann. Unter Beachtung der bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen der Programmbeteiligten sollen künftig auch kleine Einrichtungen gefördert werden. Hintergrund ist, dass es gerade im ländlichen Raum der Flächenländer viele kleinere Kitas mit Kindern gibt, die ebenfalls Zielgruppe des Bundesprogramms sind.
Außerdem ist in kleinen Kindertageseinrichtungen oftmals keine Freistellung für Leitungsaufgaben vorgesehen, so dass wichtige Koordinations- und Steuerungsaufgaben in der Programmumsetzung durch die zusätzliche Fachkraft übernommen werden müssen. Darüber hinaus wollen wir großen Einrichtungen mit mehr als 160 Kindern ermöglichen, eine zweite halbe Stelle zu beantragen. Dies betrifft auch Kitas, die bereits gefördert werden, teilt Abgeordneter Manfred Grund mit.
Von dieser Ausweitung der geförderten Einrichtungen profitieren insbesondere Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien, Kinder mit Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung. Sprach-Kitas bieten mithilfe von spielerischen und in den Betreuungsalltag der Kinder integrierten sprachlichen Bildungsangeboten beste Voraussetzungen dafür, dass Kinder sich schnell die Sprache aneignen und ihren Wortschatz ausbauen.
Das Interessenbekundungsverfahren für die zweite Förderwelle ist gestartet und wird am 30. September 2016 enden. Träger von Kindertageseinrichtungen können sich jetzt am Online-Verfahren beteiligen und ihr Interesse bekunden. Die Auswahl der antragsberechtigten Kitas erfolgt im Anschluss durch die zuständigen Länderministerien. Alle Informationen zum Interessenbekundungsverfahren werden unter www.frühe-chancen.de gebündelt.
Autor: enLeider konnten noch nicht alle Kitas bedient werden, die ein Interesse an der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung bekundet haben und förderfähig gewesen wären. Daher freue ich mich, dass der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts eine Aufstockung der Mittel für das Bundesprogramm Sprach-Kitas um 600 Millionen Euro im Zeitraum von 2017 bis 2020 vorsieht, sagt Grund.
Der nächste Bundeshaushalt sieht die erforderlichen Mittel vor, damit bundesweit noch einmal viele zusätzliche Fachkräfte in Kitas und externe Fachberatung (halbe Fachkraft-Stelle) gefördert werden.
Aktuell bereitet das federführende Familienministerium eine zweite Förderwelle vor, damit ein Start ab 1. Januar 2017 ermöglicht werden kann. Unter Beachtung der bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen der Programmbeteiligten sollen künftig auch kleine Einrichtungen gefördert werden. Hintergrund ist, dass es gerade im ländlichen Raum der Flächenländer viele kleinere Kitas mit Kindern gibt, die ebenfalls Zielgruppe des Bundesprogramms sind.
Außerdem ist in kleinen Kindertageseinrichtungen oftmals keine Freistellung für Leitungsaufgaben vorgesehen, so dass wichtige Koordinations- und Steuerungsaufgaben in der Programmumsetzung durch die zusätzliche Fachkraft übernommen werden müssen. Darüber hinaus wollen wir großen Einrichtungen mit mehr als 160 Kindern ermöglichen, eine zweite halbe Stelle zu beantragen. Dies betrifft auch Kitas, die bereits gefördert werden, teilt Abgeordneter Manfred Grund mit.
Von dieser Ausweitung der geförderten Einrichtungen profitieren insbesondere Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien, Kinder mit Migrationshintergrund und mit Fluchterfahrung. Sprach-Kitas bieten mithilfe von spielerischen und in den Betreuungsalltag der Kinder integrierten sprachlichen Bildungsangeboten beste Voraussetzungen dafür, dass Kinder sich schnell die Sprache aneignen und ihren Wortschatz ausbauen.
Das Interessenbekundungsverfahren für die zweite Förderwelle ist gestartet und wird am 30. September 2016 enden. Träger von Kindertageseinrichtungen können sich jetzt am Online-Verfahren beteiligen und ihr Interesse bekunden. Die Auswahl der antragsberechtigten Kitas erfolgt im Anschluss durch die zuständigen Länderministerien. Alle Informationen zum Interessenbekundungsverfahren werden unter www.frühe-chancen.de gebündelt.
