Bergschule Heilbad Heiligenstadt
Willkommensbuch gemeinsam erarbeitet
Mittwoch, 14. September 2016, 19:40 Uhr
Schülerinnen und Schüler der AG INkontAKT (ehemals Flüchtlings-AG) der Bergschule St. Elisabeth sowie geflüchtete Jugendliche aus Serbien und Afghanistan arbeiteten am vergangenen Wochenende zusammen drei Tage lang eifrig an ihrem Buch Ich zeig dir meine Welt – mein Willkommensbuch für dich....
Seinen Ursprung fand dieses Projekt bereits im April 2016 beim bundesweiten Literanauten-Treffen in Bad Hersfeld (organisiert vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.) an dem die Jugendlichen bereits teilnahmen. Leider konnte an diesem Wochenende das Willkommensbuch nicht fertiggestellt werden.
Da die Jugendlichen ihre Arbeit aber unbedingt beenden wollten, wurde ein zweites Workshop-Wochenende in Heilbad Heiligenstadt organisiert. Durch die Kooperation mit der Villa Lampe hatten die Workshopteilnehmer genug Platz und Möglichkeiten fleißig am Willkommensbuch zu arbeiten. Auch dieses Projekt wurde vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. ermöglicht.
Ziel des Willkommensbuch ist es, geflüchteten Jugendlichen eine Orientierungshilfe für die Alltagssituationen im neuen Land und der neuen Kultur in die Hand zu geben. Des Weiteren soll es die Kontaktaufnahme zwischen geflüchteten und deutschen Jugendlichen erleichtern.
Mit Hilfe des Willkommensbuch sollen auch Hemmschwellen gesenkt und die Sprachbarrieren aufgebrochen werden. Das Willkommensbuch besteht aus unterschiedliche Kapiteln. Dazu zählen z.B. Essen, Ich zeig dir meine Stadt, Feste und Traditionen. In den verschiedenen Rubriken erhalten die Geflüchteten allgemeine Informationen, wichtige Wörter, Bilder, Stadtpläne, Vorschläge für gemeinsame Aktionen und vieles mehr.
Besonderen Wert haben die jungen Autoren und Autorinnen darauf gelegt, dass das Buch sehr offen gestaltet ist und dass viel Platz zum Ausfüllen und individuellen Gestalten vorhanden ist. Das Besondere am Willkommensbuch ist, dass es sowohl von den jungen Flüchtlingen als auch von den deutschen Jugendlichen ausgefüllt werden kann (und soll). Es bietet die Basis für einen aktiven Austausch und neue Bekannt- und Freundschaften. Denn nur im gemeinsamen Austausch kann das Buch gefüllt und fertiggeschrieben werden. Am Ende des Buches soll es viel Platz für gemeinsame Erinnerungen und Fotos geben.
Die Jugendlichen waren nach dem arbeitsintensiven Workshopwochenende geschafft, aber auch überglücklich. Sie haben alles und einiges mehr erreicht, was sie sich für die drei Tage vorgenommen hatten. Die weit angereisten Workshopleiterinnen Nina Kuhn und Katharina Savigny waren begeistert von der Motivation, Kreativität und Schaffenskraft der Jugendlichen.
In den nächsten Wochen soll das umfangreiche Manuskript an einen Grafiker weitergeleitet werden, sodass das Willkommensbuch gegen Ende des Jahres verlegt und eingesetzt werden kann.
Autor: enSeinen Ursprung fand dieses Projekt bereits im April 2016 beim bundesweiten Literanauten-Treffen in Bad Hersfeld (organisiert vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.) an dem die Jugendlichen bereits teilnahmen. Leider konnte an diesem Wochenende das Willkommensbuch nicht fertiggestellt werden.
Da die Jugendlichen ihre Arbeit aber unbedingt beenden wollten, wurde ein zweites Workshop-Wochenende in Heilbad Heiligenstadt organisiert. Durch die Kooperation mit der Villa Lampe hatten die Workshopteilnehmer genug Platz und Möglichkeiten fleißig am Willkommensbuch zu arbeiten. Auch dieses Projekt wurde vom Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. ermöglicht.
Ziel des Willkommensbuch ist es, geflüchteten Jugendlichen eine Orientierungshilfe für die Alltagssituationen im neuen Land und der neuen Kultur in die Hand zu geben. Des Weiteren soll es die Kontaktaufnahme zwischen geflüchteten und deutschen Jugendlichen erleichtern.
Mit Hilfe des Willkommensbuch sollen auch Hemmschwellen gesenkt und die Sprachbarrieren aufgebrochen werden. Das Willkommensbuch besteht aus unterschiedliche Kapiteln. Dazu zählen z.B. Essen, Ich zeig dir meine Stadt, Feste und Traditionen. In den verschiedenen Rubriken erhalten die Geflüchteten allgemeine Informationen, wichtige Wörter, Bilder, Stadtpläne, Vorschläge für gemeinsame Aktionen und vieles mehr.
Besonderen Wert haben die jungen Autoren und Autorinnen darauf gelegt, dass das Buch sehr offen gestaltet ist und dass viel Platz zum Ausfüllen und individuellen Gestalten vorhanden ist. Das Besondere am Willkommensbuch ist, dass es sowohl von den jungen Flüchtlingen als auch von den deutschen Jugendlichen ausgefüllt werden kann (und soll). Es bietet die Basis für einen aktiven Austausch und neue Bekannt- und Freundschaften. Denn nur im gemeinsamen Austausch kann das Buch gefüllt und fertiggeschrieben werden. Am Ende des Buches soll es viel Platz für gemeinsame Erinnerungen und Fotos geben.
Die Jugendlichen waren nach dem arbeitsintensiven Workshopwochenende geschafft, aber auch überglücklich. Sie haben alles und einiges mehr erreicht, was sie sich für die drei Tage vorgenommen hatten. Die weit angereisten Workshopleiterinnen Nina Kuhn und Katharina Savigny waren begeistert von der Motivation, Kreativität und Schaffenskraft der Jugendlichen.
In den nächsten Wochen soll das umfangreiche Manuskript an einen Grafiker weitergeleitet werden, sodass das Willkommensbuch gegen Ende des Jahres verlegt und eingesetzt werden kann.

