Aus der Musikszene
Knorkator: "Ich bin der Boss"
Sonntag, 25. September 2016, 13:00 Uhr
Die Berliner Band Knorkator verlangt seit ihrer Gründung so um 1994 ihrem Publikum immer wieder eine gehörige Portion ganz besonderen und feinfühligen Humor ab.....
Denn die Herren, allen voran Alf Ator (Keyboard), Stumpen (Gesang), der eine unüberhörbare klassische Gesangsausbildung genossen hat und Buzz Dee (Gitarre) haben wie der geneigte Fan weiß eine ganz besondere musikalische Auffassung.
Knorkator (Foto: Stefan Peter)
Dabei werden oft sehr gewagt die Grenzen der Klassik, des Rock/Pop/Punk und Metal immer wieder locker und bewusst überschritten verbunden und mit reichlich Krach, unvorhersehbaren Überraschungen versehen und ausgestattet, um jeden Song Der meisten Band der Welt zu etwas besonderen zu machen. So geschehen auch auf ihrem neusten musikalischen Werk, das schlicht und einfach Ich bin der Boss heißt. So stellen die Musiker allen voran Alf Ator auch vom ersten Stück an klar, was sie damit meinen.
Dabei würzen sie ihr 8. Studioalbum so facettenreich, das der Begriff Musikrichtung geradezu veraltet wirkt. Hier trifft Ausdrucksfülle auf Schrulligkeit, Härte auf Melancholie und Melodie, Lachen auf Weinen, Action auf Drama. KNORKATOR brechen wie seit 20 Jahren immer wieder erprobt mit allen Konventionen, sorgen nach eigenen Angaben ganz gezielt für Verwirrung, Stirnrunzeln und Begeisterungsstürme.
So ist Ich bin der Boss, ein Album mit vielen infantilen Späßen, mal bitter, mal böse, aber auch nachdenklich.
Ob fettes Soundgewitter oder feinsinnige Melodien - KNORKATOR erweisen sich einmal mehr sowohl musikalisch, als auch textlich als Meister ihres Fachs. Und was auf dem vorherigem Album anfing mit der Vertonung von Versen aus Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter - erfährt nun hier seine ganz besondere KNORKATOR typische Fortsetzung im Gewand irgendwo zwischen Kunst und Krawall.
Wobei die Highlights des neuen Albums sicher Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett oder das von Schauspieler Axel Prahl (Tatort Münster) der von der Combo für des Stück Setz Dich hin gewonnen werden konnte sein dürften. Spannend bleibt dabei aber immer noch die Frage, was KNORKATOR eigentlich wirklich will. Halten sie der modernen Spaß - und Musiklandschaft mit zum Teil bitterer Ironie den Spiegel vor oder sind sie einfach nur eine clevere Krawallklamaukhaudrauf Band?
Den Fans ist es sicher egal, denn KNORKATOR macht Spaß und sind dabei richtig gute, technisch bewanderte, Musiker, die wissen wie man live oder auf CD begeistert und Widersacher schockiert. Mit anderen Worten auch mit Album Nummer 8. ist dieser Auftrag erfüllt.
Stefan Peter
Autor: enDenn die Herren, allen voran Alf Ator (Keyboard), Stumpen (Gesang), der eine unüberhörbare klassische Gesangsausbildung genossen hat und Buzz Dee (Gitarre) haben wie der geneigte Fan weiß eine ganz besondere musikalische Auffassung.
Knorkator (Foto: Stefan Peter)
Dabei werden oft sehr gewagt die Grenzen der Klassik, des Rock/Pop/Punk und Metal immer wieder locker und bewusst überschritten verbunden und mit reichlich Krach, unvorhersehbaren Überraschungen versehen und ausgestattet, um jeden Song Der meisten Band der Welt zu etwas besonderen zu machen. So geschehen auch auf ihrem neusten musikalischen Werk, das schlicht und einfach Ich bin der Boss heißt. So stellen die Musiker allen voran Alf Ator auch vom ersten Stück an klar, was sie damit meinen.Dabei würzen sie ihr 8. Studioalbum so facettenreich, das der Begriff Musikrichtung geradezu veraltet wirkt. Hier trifft Ausdrucksfülle auf Schrulligkeit, Härte auf Melancholie und Melodie, Lachen auf Weinen, Action auf Drama. KNORKATOR brechen wie seit 20 Jahren immer wieder erprobt mit allen Konventionen, sorgen nach eigenen Angaben ganz gezielt für Verwirrung, Stirnrunzeln und Begeisterungsstürme.
So ist Ich bin der Boss, ein Album mit vielen infantilen Späßen, mal bitter, mal böse, aber auch nachdenklich.
Ob fettes Soundgewitter oder feinsinnige Melodien - KNORKATOR erweisen sich einmal mehr sowohl musikalisch, als auch textlich als Meister ihres Fachs. Und was auf dem vorherigem Album anfing mit der Vertonung von Versen aus Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter - erfährt nun hier seine ganz besondere KNORKATOR typische Fortsetzung im Gewand irgendwo zwischen Kunst und Krawall.
Wobei die Highlights des neuen Albums sicher Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett oder das von Schauspieler Axel Prahl (Tatort Münster) der von der Combo für des Stück Setz Dich hin gewonnen werden konnte sein dürften. Spannend bleibt dabei aber immer noch die Frage, was KNORKATOR eigentlich wirklich will. Halten sie der modernen Spaß - und Musiklandschaft mit zum Teil bitterer Ironie den Spiegel vor oder sind sie einfach nur eine clevere Krawallklamaukhaudrauf Band?
Den Fans ist es sicher egal, denn KNORKATOR macht Spaß und sind dabei richtig gute, technisch bewanderte, Musiker, die wissen wie man live oder auf CD begeistert und Widersacher schockiert. Mit anderen Worten auch mit Album Nummer 8. ist dieser Auftrag erfüllt.
Stefan Peter
