Meinungen zur geplanten Gebietsreform
Man sollte mal über Länderfusionen reden....
Mittwoch, 16. November 2016, 18:20 Uhr
Als die Initiative "Pro Eichsfeld" zur Demon auf den Friedensplatz eingeladen hatte, war unter den Teilnehmern auch der Bürgermeister von Lindewerra, Gerhard Propf. Er konnte seine Rede dort aus Zeitgründen nicht mehr vortragen, wir möchten Sie deshalb hier veröffentlichen:....
"Diese Initiative ist aus den Interessen auch unserer Kommunen allseitig zu unterstützen. Für mich als Bürgermeister des kleinen Ortes Lindewerra ist es genauso wichtig, dass unsere Dörfer und meine Heimat ebenfalls nicht ohne Mitbestimmung zwangsfusioniert werden.
Euer Engagement fordert den Erhalt des Landkreises Eichsfeld. Diese Forderung muss allerdings so erweitert werden, dass die elementaren Grundsätze unserer kommunalen Selbstverwaltungsrechte nicht zwangsenteignet werden. Das heißt, Gemeinden nicht zwangsfusionieren, um eine sinnfremde Größe zu erreichen. Es kann doch gar nicht nachgewiesen werden, dass größere Strukturen automatisch Kosten einsparen und dann auch noch die Bürgernähe pflegen.
Das ist doch schreiender Blödsinn auf zusätzliche Kosten der Steuerzahler. Aber die Einkommen derer, die uns das anrichten wollen werden ja trotzdem bezahlt.
Es stimmt so nicht, wie Graf Raban von Westphalen behauptete, dass es für die angestrebten Strukturen keine Alternative gibt. In mehreren Regionalkonferenzen wurden dem Land u.a. von Dirk Böning, Vorsitzender der VG Wipperaue Modelle der Verbandsgemeinde vorgeschlagen und erläutert.
Von einer Verbandsgemeinde werden Pflichtaufgaben wie z.B. Brand- und Katastrophenschutz, die Kinderbetreuung sowie die ordnungsbehördlichen Aufgaben übernommen. Die regionalen Entscheidungen für die jeweilige Gemeinde werden von den Gemeinderäten im Ort getroffen. Landkreis Eichsfeld ja aber nicht wie bisher! ohne die faire Mitnahme und Beachtung unserer nicht nur historisch so wertvollen Dörfer.
Noch ein Hinweis an die Landesregierung um Kosten zu sparen: Wenn man in Erfurt schon so vorausschauend denkt, sollte man nicht die Kommunen und Landkreise in eine unbeherrschbare Größe zwingen, sondern über Länderfusionen nachdenken, denn das spart das meiste Geld und tut dem Bürger an der Basis am wenigsten weh."
Gerhard Propf
Autor: en"Diese Initiative ist aus den Interessen auch unserer Kommunen allseitig zu unterstützen. Für mich als Bürgermeister des kleinen Ortes Lindewerra ist es genauso wichtig, dass unsere Dörfer und meine Heimat ebenfalls nicht ohne Mitbestimmung zwangsfusioniert werden.
Euer Engagement fordert den Erhalt des Landkreises Eichsfeld. Diese Forderung muss allerdings so erweitert werden, dass die elementaren Grundsätze unserer kommunalen Selbstverwaltungsrechte nicht zwangsenteignet werden. Das heißt, Gemeinden nicht zwangsfusionieren, um eine sinnfremde Größe zu erreichen. Es kann doch gar nicht nachgewiesen werden, dass größere Strukturen automatisch Kosten einsparen und dann auch noch die Bürgernähe pflegen.
Das ist doch schreiender Blödsinn auf zusätzliche Kosten der Steuerzahler. Aber die Einkommen derer, die uns das anrichten wollen werden ja trotzdem bezahlt.
Es stimmt so nicht, wie Graf Raban von Westphalen behauptete, dass es für die angestrebten Strukturen keine Alternative gibt. In mehreren Regionalkonferenzen wurden dem Land u.a. von Dirk Böning, Vorsitzender der VG Wipperaue Modelle der Verbandsgemeinde vorgeschlagen und erläutert.
Von einer Verbandsgemeinde werden Pflichtaufgaben wie z.B. Brand- und Katastrophenschutz, die Kinderbetreuung sowie die ordnungsbehördlichen Aufgaben übernommen. Die regionalen Entscheidungen für die jeweilige Gemeinde werden von den Gemeinderäten im Ort getroffen. Landkreis Eichsfeld ja aber nicht wie bisher! ohne die faire Mitnahme und Beachtung unserer nicht nur historisch so wertvollen Dörfer.
Noch ein Hinweis an die Landesregierung um Kosten zu sparen: Wenn man in Erfurt schon so vorausschauend denkt, sollte man nicht die Kommunen und Landkreise in eine unbeherrschbare Größe zwingen, sondern über Länderfusionen nachdenken, denn das spart das meiste Geld und tut dem Bürger an der Basis am wenigsten weh."
Gerhard Propf
