Bundesverkehrswegeplan
Grüne kritisieren Entscheidung zur B 247n
Montag, 05. Dezember 2016, 11:16 Uhr
Zu dem jetzt im Bundestag beschlossenen Bundesverkehrswegeplan und der damit verbundenen Entscheidung für die B 247n erklärt Michael Hoffmeier, Kreistagsmitglied für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:....
Krampfhaft hält die Große Koalition in Berlin an den Ortsumgehungen Teistungen-Ferna und Duderstadt fest, obwohl die Fachbeamten aus dem Hause Dobrindt festgestellt haben, dass das Vorhaben unter dem Strich keine Entlastung bringt und mithin als nicht bauwürdig gilt.
Das Verkehrsaufkommen schrumpft und stagniert auf der B 247 schon seit Jahren. Der hohe Anteil des Quell- und Zielverkehrs in Duderstadt lässt sich nicht auf die Ortsumgehung verlagern und den überschaubaren Entlastungen stehen neue Belastungen in den Randlagen der Orte zwischen Ferna und Obernfeld gegenüber. Letztlich werden mehr Menschen be- als entlastet.
Gleichzeitig wird am Pferdeberg bei Gerblingerode eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region irreparabel zerstört. Ein Juwel der Kulturlandschaft des Untereichsfeldes soll einem unzeitgemäßen Straßenbauvorhaben geopfert werden. Und dafür sollen auch noch 100 Millionen Euro knapper Steuergelder vergeudet werden.
Wir werden als Grüne alle Register ziehen, um dieses Zerstörungswerk zu verhindern. Das Vorhaben schadet Mensch, Natur und der lokalen Wirtschaft. Bürgermeister Horst Dornieden und Wolfgang Nolte wollen sich vor ihrem Ruhestand noch ein Denkmal setzen. Anders kann ich mir nicht mehr erklären, warum die beiden Kommunalpolitiker so starrsinnig an dem Vorhaben festhalten und den Bürgerinnen und Bürgern das Blaue vom Himmel versprechen.
Autor: enKrampfhaft hält die Große Koalition in Berlin an den Ortsumgehungen Teistungen-Ferna und Duderstadt fest, obwohl die Fachbeamten aus dem Hause Dobrindt festgestellt haben, dass das Vorhaben unter dem Strich keine Entlastung bringt und mithin als nicht bauwürdig gilt.
Das Verkehrsaufkommen schrumpft und stagniert auf der B 247 schon seit Jahren. Der hohe Anteil des Quell- und Zielverkehrs in Duderstadt lässt sich nicht auf die Ortsumgehung verlagern und den überschaubaren Entlastungen stehen neue Belastungen in den Randlagen der Orte zwischen Ferna und Obernfeld gegenüber. Letztlich werden mehr Menschen be- als entlastet.
Gleichzeitig wird am Pferdeberg bei Gerblingerode eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region irreparabel zerstört. Ein Juwel der Kulturlandschaft des Untereichsfeldes soll einem unzeitgemäßen Straßenbauvorhaben geopfert werden. Und dafür sollen auch noch 100 Millionen Euro knapper Steuergelder vergeudet werden.
Wir werden als Grüne alle Register ziehen, um dieses Zerstörungswerk zu verhindern. Das Vorhaben schadet Mensch, Natur und der lokalen Wirtschaft. Bürgermeister Horst Dornieden und Wolfgang Nolte wollen sich vor ihrem Ruhestand noch ein Denkmal setzen. Anders kann ich mir nicht mehr erklären, warum die beiden Kommunalpolitiker so starrsinnig an dem Vorhaben festhalten und den Bürgerinnen und Bürgern das Blaue vom Himmel versprechen.
