Jetzt im Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes
Heiligenstädter Palmsonntagsprozession
Samstag, 10. Dezember 2016, 21:30 Uhr
Die Heiligenstädter Palmsonntagprozession, der Eisenacher Sommergewinn und das Altenburger Skatspiel gehören gemeinsam mit 31 weiteren Kulturformen jetzt zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.....
Auf Empfehlung der Thüringer Expertenjury hatte der Freistaat diese Anträge im Frühjahr dieses Jahres für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Kultusministerkonferenz nominiert.
Für Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff unterstreicht die Entscheidung die Vielfältigkeit der Thüringer Kulturlandschaft: Traditionen und Brauchtum sind ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Über Generationen hinweg sind sie unverzichtbar für unsere Identitätsbildung. Ein gutes Beispiel dafür sind die für Thüringen gewählten Kulturformen für das immaterielle Kulturerbe. Die insgesamt drei neuen Thüringer Einträge im bundesweiten Verzeichnis stehen repräsentativ für das großartige Engagement der vielfältigen Kulturträger in Thüringen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist und wirken damit identitätsstiftend.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) legt die gesamte Vorschlagsliste dem Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission vor. Das unabhängige Expertenkomitee prüft und bewertet die Dossiers nach fachlichen Kriterien. Die KMK bestätigt im Benehmen mit der Staatsministerin für Kultur und Medien abschließend die Auswahlempfehlungen des Expertenkomitees über die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.
Unter immateriellem Kulturerbe sind Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten zu verstehen, die in einem oder mehreren der folgenden Bereiche zum Ausdruck gebracht werden: mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes; darstellende Künste; gesellschaftliche Bräuche, Rituale und Feste; Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum; traditionelle Handwerkstechniken.
Der Thüringer Jury Immaterielles Kulturerbe gehörten folgende Persönlichkeiten an: als Vorsitzende Prof. em. Dr. Christel Köhle-Hezinger (1998-2011 Lehrstuhl für Volkskunde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Vorsitzende der Volkskundlichen Kommission für Thüringen), Dr. Burkhardt Kolbmüller (Kulturwissenschaftler, Vorstandsvorsitzender Heimatbund Thüringen e.V.) und Eberhard Langenfeld (im TMBWK mehr als 20 Jahre zuständig für Breitenkultur, Volkskunst und Brauchtumspflege).
Autor: enAuf Empfehlung der Thüringer Expertenjury hatte der Freistaat diese Anträge im Frühjahr dieses Jahres für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes bei der Kultusministerkonferenz nominiert.
Für Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff unterstreicht die Entscheidung die Vielfältigkeit der Thüringer Kulturlandschaft: Traditionen und Brauchtum sind ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Über Generationen hinweg sind sie unverzichtbar für unsere Identitätsbildung. Ein gutes Beispiel dafür sind die für Thüringen gewählten Kulturformen für das immaterielle Kulturerbe. Die insgesamt drei neuen Thüringer Einträge im bundesweiten Verzeichnis stehen repräsentativ für das großartige Engagement der vielfältigen Kulturträger in Thüringen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist und wirken damit identitätsstiftend.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) legt die gesamte Vorschlagsliste dem Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der Deutschen UNESCO-Kommission vor. Das unabhängige Expertenkomitee prüft und bewertet die Dossiers nach fachlichen Kriterien. Die KMK bestätigt im Benehmen mit der Staatsministerin für Kultur und Medien abschließend die Auswahlempfehlungen des Expertenkomitees über die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.
Unter immateriellem Kulturerbe sind Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten zu verstehen, die in einem oder mehreren der folgenden Bereiche zum Ausdruck gebracht werden: mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes; darstellende Künste; gesellschaftliche Bräuche, Rituale und Feste; Wissen und Bräuche in Bezug auf die Natur und das Universum; traditionelle Handwerkstechniken.
Der Thüringer Jury Immaterielles Kulturerbe gehörten folgende Persönlichkeiten an: als Vorsitzende Prof. em. Dr. Christel Köhle-Hezinger (1998-2011 Lehrstuhl für Volkskunde an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Vorsitzende der Volkskundlichen Kommission für Thüringen), Dr. Burkhardt Kolbmüller (Kulturwissenschaftler, Vorstandsvorsitzender Heimatbund Thüringen e.V.) und Eberhard Langenfeld (im TMBWK mehr als 20 Jahre zuständig für Breitenkultur, Volkskunst und Brauchtumspflege).

