Stadtrat hat sich einstimmig bekannt
Hundeshagen soll 10. Stadtteil werden
Montag, 12. Dezember 2016, 22:27 Uhr
Die Stadt Leinefelde-Worbis wird weiter wachsen. In seiner Sondersitzung hat der Stadtrat einstimmig die Eingliederung von Hundeshagen beschlossen. Aus Hundeshagen waren Vertreter des Gemeinderates und Bürger heute nach Leinefelde gekommen, um zu sehen, wie sich der Stadtrat entscheidet....
Einstimmig beschloss der Stadtrat, dass Hundeshagen der neue Stadtteil von Leinefelde-Worbis werden soll.
Es war nach den Ausführungen des Bürgermeisters Marko Grosa gleich der erste Tagesordnung bei den Beschlussvorlagen. Im Juli dieses Jahres ist das Vorschaltgesetz zur Durchführung der Gebietsreform Thüringen in Kraft getreten. Freiwillige Neugliederungen werden danach durch eine finanzielle Förderung in Form von Strukturbeihilfen und Neugliederungsprämien unterstützt.
Der Gemeinderat von Hundeshagen hatte sich in seiner Sitzung am 15. November 2016 einstimmig zur Eingliederung in die Stadt Leinefelde-Worbis bekannt. Und auch der Stadtrat von Leinefelde-Worbis hat keine Zweifel, dass dies ein richtiger Schritt ist. So ist das Datum heute sicher ein geschichtliches für die künftige Entwicklung der Stadt, denn der Stadtrat hat seinen Beschluss ebenfalls einstimmig gefasst.
Die Freude ist groß auf beiden Seiten. In einer schriftlichen Vereinbarung ist alles Wesentliche zum Beitritt der Gemeinde Hundeshagen zur Stadt geregelt. Die Identität von Hundeshagen wird erhalten bleiben, versichert die Stadt, der Ortsteil kann sich weiterentwickeln. So fällt beispielsweise die VG-Zulage in Höhe von 140 000 Euro für Hundeshagen dann weg, das Geld kann für andere Zwecke verwendet werden. Und durch Hundeshagen hat die Stadt dann auch wieder ein Freibad.
Viele Punkte wurden angesprochen, Statements von den Fraktionen gegeben. Es gab niemand, der gegen einen Beitritt von Hundeshagen war.
Bürgermeister Marko Grosa sprach seine Glückwünsche aus und hatte für Hundeshagen eine Überraschung: ein altes "Musikinstrument" der besonderen Art, dass aus dem Musikantendorf stammt und nun wieder dahin zurück kommt. Es handelt sich um Gläser, mit denen ein Musikerpaar Musik gemacht hatte. Der Koffer war jetzt zum Vorschein gekommen. Es ist ein guter Anfang, dieses Exponat wieder zurückzugeben, so Marko Grosa.
Auch der Hundeshagener Bürgermeister Thomas Müller hatte ein Geschenk mitgebracht: ein Buch über die geheime Sprache der Hundeshagener. Thomas Müller sagte zuvor, dass nach der Entscheidung des Stadtrates er sichtlich sehr erleichtert war über dieses gute Ergebnis. Die Hundeshagener würden sich sehr auf eine gute Zusammenarbeit freuen. Er machte noch einmal deutlich, dass es hier um ein Miteinander geht, was bereits zu Beginn der Gespräche im Frühjahr immer wieder betont wurde. Er hofft, dass der Landkreis und das Land sich zügig entscheiden, damit Hundeshagen bald der 10. Stadtteil ist.
Ilka Kühn
Autor: enEinstimmig beschloss der Stadtrat, dass Hundeshagen der neue Stadtteil von Leinefelde-Worbis werden soll.
Es war nach den Ausführungen des Bürgermeisters Marko Grosa gleich der erste Tagesordnung bei den Beschlussvorlagen. Im Juli dieses Jahres ist das Vorschaltgesetz zur Durchführung der Gebietsreform Thüringen in Kraft getreten. Freiwillige Neugliederungen werden danach durch eine finanzielle Förderung in Form von Strukturbeihilfen und Neugliederungsprämien unterstützt.
Der Gemeinderat von Hundeshagen hatte sich in seiner Sitzung am 15. November 2016 einstimmig zur Eingliederung in die Stadt Leinefelde-Worbis bekannt. Und auch der Stadtrat von Leinefelde-Worbis hat keine Zweifel, dass dies ein richtiger Schritt ist. So ist das Datum heute sicher ein geschichtliches für die künftige Entwicklung der Stadt, denn der Stadtrat hat seinen Beschluss ebenfalls einstimmig gefasst.
Die Freude ist groß auf beiden Seiten. In einer schriftlichen Vereinbarung ist alles Wesentliche zum Beitritt der Gemeinde Hundeshagen zur Stadt geregelt. Die Identität von Hundeshagen wird erhalten bleiben, versichert die Stadt, der Ortsteil kann sich weiterentwickeln. So fällt beispielsweise die VG-Zulage in Höhe von 140 000 Euro für Hundeshagen dann weg, das Geld kann für andere Zwecke verwendet werden. Und durch Hundeshagen hat die Stadt dann auch wieder ein Freibad.
Viele Punkte wurden angesprochen, Statements von den Fraktionen gegeben. Es gab niemand, der gegen einen Beitritt von Hundeshagen war.
Bürgermeister Marko Grosa sprach seine Glückwünsche aus und hatte für Hundeshagen eine Überraschung: ein altes "Musikinstrument" der besonderen Art, dass aus dem Musikantendorf stammt und nun wieder dahin zurück kommt. Es handelt sich um Gläser, mit denen ein Musikerpaar Musik gemacht hatte. Der Koffer war jetzt zum Vorschein gekommen. Es ist ein guter Anfang, dieses Exponat wieder zurückzugeben, so Marko Grosa.
Auch der Hundeshagener Bürgermeister Thomas Müller hatte ein Geschenk mitgebracht: ein Buch über die geheime Sprache der Hundeshagener. Thomas Müller sagte zuvor, dass nach der Entscheidung des Stadtrates er sichtlich sehr erleichtert war über dieses gute Ergebnis. Die Hundeshagener würden sich sehr auf eine gute Zusammenarbeit freuen. Er machte noch einmal deutlich, dass es hier um ein Miteinander geht, was bereits zu Beginn der Gespräche im Frühjahr immer wieder betont wurde. Er hofft, dass der Landkreis und das Land sich zügig entscheiden, damit Hundeshagen bald der 10. Stadtteil ist.
Ilka Kühn



