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Eichsfelder Unternehmen

Bonda hat Montage begonnen

Montag, 02. Januar 2017, 11:37 Uhr
Das traumhafte Domizil Prora auf Rügen nimmt Formen an, in exzellenter Lage, verleiht es den Gästen später einmal ein Urlaubsgefühl von der ersten Sekunde an. Derzeit werden vom Eichsfelder Unternehmen Bonda Balkon- und Glasbau Balkone an das riesige Gebäude angebaut....

Montage Prora (Foto: Yvonne Bonda) Montage Prora (Foto: Yvonne Bonda)

Die ersten Balkone wurden kur vor Weihnachten montiert. BONDA entwickelte hierfür ein neuartiges Balkonsystem, freitragende Balkone mit Ganzglasgeländer gewähren uneingeschränkten Blick auf die Ostsee am schönsten Strand von Rügen, so die Chefin Yvonne Bonda. Licht, Sonne, Seeluft, Meeresrauschen und der uneingeschränkte Blick aufs Meer macht dieses Projekt so einzigartig.

Montage Prora (Foto: Yvonne Bonda) Montage Prora (Foto: Yvonne Bonda)


Der „Koloss von Prora“ gesamt: 4,5 km lang - wurde durch die Organisation KdF – „Kraft durch Freude“ gebaut im Jahr 1936 – 1939. Es sollte ein riesiges Seebad für das Volk werden. Alle Zimmer zum Meer. Der längste Gebäuderiegel der Welt. Dafür wurde der schönste Strand auf Rügen ausgewählt, die „Prorer Wiek“.

Der Kölner Architekt Clemens Klotz entwarf ein von den Visionen des Architekten Le Corbusier inspiriertes Gebäude mit klarer und zeitlos moderner Linienführung. Der Entwurf wurde 1937 in Paris mit den Grand Prix ausgezeichnet. Nach dem Beginn des 2. Weltkrieges wurden die Bauarbeiten eingestellt. Die Anlage wurde nie wie geplant in Betrieb genommen, sondern für „kriegswichtige Zwecke“ genutzt, u.a. zur Ausbildung von militärischen Einheiten. In der DDR-Zeit nutzte die NVA die Anlage und später die Bundeswehr.
Autor: en

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