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Erdling aus Osterode erobert erneut die Charts

Sonntag, 02. April 2017, 17:38 Uhr
Nach dem Überraschungserfolg mit dem Album „Aus den Tiefen“ im letzen Jahr, meldet sich die in Osterode beheimatete Band Erdling, mit ihrem neuesten explosiven Werk „Supernova“ mit viel gesunder Härte musikalisch zurück bei ihren Fans...

Erdling (Foto: Moritz Maibaum) Erdling (Foto: Moritz Maibaum)


Nach dem erfolgreichen Charteinstieg, einer intensiven Tour mit MEGAHERZ, diversen Festivalauftritten im letzten Jahr, lag die Messlatte für den Ex- Gittaristen der Band Stahlmann Neill Devin und seinen Mitstreitern Niklas Kahl (Drums), Neno Knuckle (Guitar) und Nate Pearson (Bass) ziemlich hoch und stachelte die Band für ihre neuen Songs und großen Taten erst richtig an. Und gleich beim ersten Song „Absolutus Rex“ merkt man deutlich, das die Herren ihre Hausaufgaben gründlich gemacht haben.

Mit intensivem metal- und gothiclastigem Sound und durchdachten deutschsprachigen Texten, die sich mit Beziehungen, Gefühlen, Sehnsüchten des Lebens beschäftigen, aber auch mit Ängsten, grenzenloser Dummheit, falschem Glauben und sinnlosem Hass, rocken die Herren auf ihrem neuen Album dann auch munter drauflos.

So geht es dann auch lebhaft weiter, mit Stücken wie „Es gibt Dich nicht“ und „Kein Schatten ohne Licht“ mit dem Erdling mit hartem Sound, auch weiter im breiten Fahrwasser von Bands wie Megaherz, Oomph!, Rammstein, Eisbrecher & Co, gewaltig und selbstbewusst unterwegs sind.

Dabei haben sie durchaus immer wieder den Anspruch mit ihren Songs über den Tellerrand, wie in „Meine Welt“, Unantastbar“ oder „Frei wie der Wind“, der Szene hinaus zu sehen.

So bilden ihre neuen starken Songs, in denen sich ausgewogene Härte gepaart mit ausgereiften Texten, eingängigen hörenswerten Refrains vermischt mit treibenden Elektronikelementen, harten E-Gitarren und stampfenden Rhythmus, das Grundkorsett des aktuellen Klangwerks der Band.

Dabei haben Erdling ihr Erfolgsrezept weiter intensiv verfeinert, umgesetzt und ausgebaut so das sie das NDH (Neue deutsche Härte) Szene-Publikum in den Clubs und vor den Bühnen auch weiter zum Tanzen bringen dürften.

So findet sich auch auf ihrem Zweitlingswerk, die perfekte Balance zwischen harten Gitarrenriffs, einer dunkel angehauchter Sentimentalität verbunden mit hymnischen Ohrwurm-Melodien. Dabei spielen sie wieder ganz geschickt bewusst und frisch mit allen Klischees der Szene, verbinden geballte Energie und harte, moderne, deutschsprachige Rockmusik, um daraus ihren ganz eigenen hörenswerten Mix zumachen, der den neugewonnen Fans des Quartetts mit Sicherheit wieder gefallen dürfte.

Fazit: Erdling ist hart, dunkel, ehrlich, sehr eingängig, auch überraschend und durchaus überzeugend. So ist „Supernova“ eine gekonnte Mixtur aus eingängigen Melodien, durchdachten Texten, düsteren Gitarrenriffs und anstachelndem Rhythmus geworden, mit dem die Band mit viel frischem Wind, der auch weiterhin durch die harte, deutsche Rocklandschaft im dicht besiedelten Feld zwischen Eisbrecher, Megaherz und Oomph! fegt.
Dabei finden sie so langsam, aber sicher ihren eigenen Platz in der Szene, mit hartem und emotionalem Hit-Material im Gepäck das auf „Supernova“ reichlich zu finden ist.

Oder mit anderen Worten: Erdling aus Osterode weiß wie man eingängig gewaltig rockt!
Stefan Peter

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