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Berlin - Heilbad Heiligenstadt

Bund fördert Orgel-Umbau in St. Marien

Freitag, 07. Juli 2017, 13:56 Uhr
Heiligenstadts Kirchgemeinde St. Marien kann 26.750 Euro für die Sanierung der Späth-Orgel in der Probsteikirche aus dem Bundeshaushalt erhalten....

Darüber informierte die Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, den regional zuständigen und direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Manfred Grund.

Der Antrag wurde von Propst und Kommissarius Hartmut Gremler für die katholische Kirchgemeinde St. Marien unterzeichnet und vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie befürwortet. Ihm obliegt eine letzte zuwendungsrechtliche Prüfung.

St. Marien besitzt seit 1598 eine Orgel. Der jetzigen elektro-pneumatischen Späth-Orgel wurde zur Fertigstellung und Weihe im Jahre 1941 ein „unerhört schöner Klang“ attestiert. Leider ging durch einen Kirchenumbau in den 60er Jahren von diesem Klangbild einiges verloren. Der Orgelbauer Karl Brode berichtet: „Bei der nun folgenden Restaurierung der Orgel kann die Prospekfront rekonstruiert, die Windladen wieder optimaler aufgestellt und somit eine bessere Klangabstrahlung erreicht werden.“

Zu den Fördermitteln hat der Kirchenvorstand, unterstützt vom Verein der Freunde der Eichsfelder Kirchenmusik, weitere Spenden eingeworben. Für den aktuellen Bauabschnitt kommen 5.000 Euro vom Landesamt für Denkmalpflege und 21.750 Euro aus Spenden und Kollekten. Insgesamt wird die Orgel-Sanierung, die 2015 begann, mehrere hunderttausend Euro kosten.
Autor: en

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