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Neues aus Worbis

Gülden Creutz soll an Brauerei verkauft werden

Donnerstag, 24. August 2017, 06:29 Uhr
Der Ortsteilrat Worbis hat sich in seiner nichtöffentlichen Sitzung am Montag einstimmig dafür ausgesprochen, das Haus „Gülden Creutz“ an die Brauerei Neunspringe zu verkaufen.

Zuvor stellten drei Kaufinteressenten, die sich auf die jüngste Ausschreibung des Hauses „Gülden Creutz“ gemeldet hatten, den Ortsteilratsmitgliedern ihre Nutzungskonzepte vor. Neben Brauereichef Bernd Ehbrecht gaben die Gewog Worbis und ein Gastwirt aus Duderstadt Angebote bei der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis Angebote ab....

Gülden Creutz in Worbis (Foto: Ilka Kühn) Gülden Creutz in Worbis (Foto: Ilka Kühn)

Gülden Creutz in Worbis. Foto: Ilka Kühn

Das Konzept der Brauerei sieht für das Gülden Creutz einen Biergarten, angeschlossen an hochwertige Gastronomie im Erdgeschoss, sowie eine Whisky-Lounge vor. Diese Ideen stießen auf das Wohlwollen des Ortsteilrates. Weil das Haus „Gülden Creutz“ mit Festpreis zum Verkauf angeboten wird, zählt allein das Nutzungskonzept der Bieter.

Die Abstimmung des Ortsteilrates gilt als Empfehlung für die nun folgenden Abstimmungen im Bauaussschuss, im Hauptausschuss sowie im Stadtrat der Stadt Leinefelde-Worbis.

Im vergangenen Herbst hatte sich der Ortsteilrat schon einmal für den Verkauf des Objektes an einen Investor – einen Gastronomen aus Duderstadt – ausgesprochen. Die städtischen Gremien bis hin zum Stadtrat waren dieser Empfehlung gefolgt. Der Interessent zog sein Kaufangebot aus persönlichen Gründen jedoch wieder zurück, sodass neu ausgeschrieben werden musste.

Derweil reifen die Pläne für den Umbau des Klosters zum neuen Sitz der Stadtverwaltung. Ein Dresdner Planungsbüro ist mit der Planung des Umbaus beauftragt, die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. Bis 2020 könnten die Worbiser Mitarbeiter der Stadtverwaltung ins Kloster eingezogen sein, informierte Bürgermeister Marko Grosa am Montagabend den Worbiser Ortsteilrat. Auf dem Klostergelände soll auch gleich ein Saal für Worbis geplant werden.

Ist das neue Rathaus fertig, könnte das Rentamt – bisher der Bürgermeistersitz – für Vereine zur Verfügung stehen. Geklärt werden muss noch die Frage, ob das unter den Heiratswilligen sehr beliebte Standesamt im Rentamt dort bleiben kann.

Nach dem Umzug der Verwaltung ins Kloster soll auch das Haus „Kaufeck“ – derzeit Sitz von Bibliothek, Bürgerbüro, Ordnungsamt, Kämmerei und Personalverwaltung - veräußert werden.

Ortsteilrat, Kinderparlament und Vereine können ihre Sitzungen vorerst weiter im Obergeschoss des Hauses „Gülden Creutz“ abhalten, auch wenn der Stadtrat den Verkauf beschließt. Das soll im Kaufvertrag fixiert werden.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung

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