Plattdütsche Kerken auf dem Höherberg als Schutzraum für Gläubige
Cho ut, mien Harte, un sseuke Freud
Mittwoch, 27. September 2017, 10:07 Uhr
Die Plattdütsche Kerken bei der Kapelle zu den Vierzehnheiligen auf dem Heujerbarje, wie die Eichsfelder sagen, bot in diesem Jahr zum 28. Mal ihr großes Glaubensbekenntnis für fast 250 Gläubige aus allen Teilen des Eichsfeldes und dem Harz vor wenigen Tagen in Wollbrandshausen...
Plattdütsche Frünne auf dem Weg zum Altar
Der als Organisator fungierende Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, hieß zu Beginn des Gottesdienstes, alles in Platt, fast 250 Gläubige am 15. September willkommen. Plattdütsch un Ökumenisch wolle man gemeinsam singen und beten, so sein Credo.
Die Predigt während der Kerken hielt Diakon Gerhard Blank aus Nesselröden. In den Mittelpunkt seiner Darlegungen stellte er einen Text aus dem Evangelium: Du bist Petrus, auf den ich meine Kirche bauen will. Petrus, bekannt als Fels der jungen Kirchengemeinde, sei nach über zweitausend Jahren auch für die Jetztzeit Fels in der Brandung. Das bezog der Prediger auf die Christen, die den Weg zum Höherberg suchen als Schutzraum für alle, die hierher kommen, um Kraft für ihren Alltag zu suchen.
Aber auch Menschen, die in ihrem Leben Trauer und Schmerz haben erfahren müssen, sollen Trost bei den Nothelfern auf dem Berge erhalten. Letztlich sei jeder Christ, wie einst Petrus, Fels in der Brandung für seinen Mitmenschen. Das Motto Cho ut mien Harte un sseuke Freud möge mit Gottes Hilfe, der an jedermanns Nähe ist, Hoffnung und Zuversicht sein.
Musikalisch und gleichsam den ökumenisch repräsentierten Teil des Gottesdienstes gestalteten der evangelische Posaunenchor Lerbach (zum 19. Mal) und Lektor Adolph Schmidt. Großen Auftritt hatte der Gesangverein Concordia aus Bilshausen. – Dank und Lob galt seitens Grobecker den Danemäkens und Steven Wucherpfennig, deren Einsatz am Altar keineswegs selbstverständlich sei und damit besonders Lob gebühre.
G. Germeshausen
Autor: enPlattdütsche Frünne auf dem Weg zum Altar
Der als Organisator fungierende Präsident der Plattdütschen Frünne, Werner Grobecker, hieß zu Beginn des Gottesdienstes, alles in Platt, fast 250 Gläubige am 15. September willkommen. Plattdütsch un Ökumenisch wolle man gemeinsam singen und beten, so sein Credo.
Die Predigt während der Kerken hielt Diakon Gerhard Blank aus Nesselröden. In den Mittelpunkt seiner Darlegungen stellte er einen Text aus dem Evangelium: Du bist Petrus, auf den ich meine Kirche bauen will. Petrus, bekannt als Fels der jungen Kirchengemeinde, sei nach über zweitausend Jahren auch für die Jetztzeit Fels in der Brandung. Das bezog der Prediger auf die Christen, die den Weg zum Höherberg suchen als Schutzraum für alle, die hierher kommen, um Kraft für ihren Alltag zu suchen.
Aber auch Menschen, die in ihrem Leben Trauer und Schmerz haben erfahren müssen, sollen Trost bei den Nothelfern auf dem Berge erhalten. Letztlich sei jeder Christ, wie einst Petrus, Fels in der Brandung für seinen Mitmenschen. Das Motto Cho ut mien Harte un sseuke Freud möge mit Gottes Hilfe, der an jedermanns Nähe ist, Hoffnung und Zuversicht sein.
Musikalisch und gleichsam den ökumenisch repräsentierten Teil des Gottesdienstes gestalteten der evangelische Posaunenchor Lerbach (zum 19. Mal) und Lektor Adolph Schmidt. Großen Auftritt hatte der Gesangverein Concordia aus Bilshausen. – Dank und Lob galt seitens Grobecker den Danemäkens und Steven Wucherpfennig, deren Einsatz am Altar keineswegs selbstverständlich sei und damit besonders Lob gebühre.
G. Germeshausen

