Worbis
Vorweihnachtliche Freude im Emmaus Haus
Dienstag, 19. Dezember 2017, 14:30 Uhr
Die Freude ist groß im Haus Emmaus in Worbis. Am Vormittag übergab REWE-Chef Marco Rauhe dem Team vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst eine Spende in Höhe von 500 Euro. Warum ihn der Worbiser Weihnachtsmann - Bernhard Berkhahn - dabei begleitete, hat seinen guten Grund.....
Spendenübergabe an den Kinder- und Jugendhospizdienst in Worbis. V.li. Marco Rauhe, Christiane Klett, Sarah Dornieden und Bernhard Berkhahn. Foto: Ilka Kühn
Denn es ging um die jährliche Weihnachtsmann-Wette. Seit 2009 wettet der Worbiser REWE-Markt mit anderen, eine sich eine ganz bestimmte Anzahl an Weihnachtsmännern in voller Montur an einem ganz bestimmten Tag zu einer ganz bestimmten Uhrzeit einfinden.
Seit nunmehr 25 Jahren trifft man in der Vorweihnachtszeit Bernhard Berkhahn als Weihnachtsmann zu verschiedenen Anlässen an. Auch bei dieser Weihnachtsmann-Wette. Er ist davon überzeugt, dass jeder schwächeren und vor allem kranken Menschen helfen kann und auch sollte. Wenn dabei noch eine Spende für eine solche Einrichtung wie dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Gute kommt, dann sei das eine hervorragende Sache.
Deshalb unterstützt er auch jedes Jahr diese Wette, worüber sich natürlich der Markleiter in Worbis, Marco Rauhe besonders freut. Als er das erste Mal von dieser Einrichtung erfuhr, die seit drei Jahren im Haus Emmaus in Worbis ihren Sitz hat, war für ihn sofort klar, wohin die nächste Spende gehen sollte. Heute bei der Übergabe kam er mit Christiane Klett und Sarah Dornieden ins Gespräch, die zum Team des Hospizdienstes gehören. Seit fast zwanzig Jahren ist Constance Hunold die Leiterin des Dienstes, die beim heutigen Termin aber nicht dabei sein konnte, weil sie in einem Notfall half.
Das kommt immer wieder vor, schließlich sind die Ambulanten Hospiz- und Palliative Beratungsdienste hier in unserer Region rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar, erklärt Christiane Dornieden.
Die Arbeit des Dienstes und der ehrenamtlichen Helfer verlangt Respekt. Die Mitarbeiter sind da mit einer freundlichen Geste, mit verständnisvollen Worten, mit aufopferungsvoller Hilfe für Menschen, die todkrank sind und deren Angehörigen. Sie begleiten sie, bis sie gehen, sind dann aber für die Hinterbliebenen da und unterstützen sie in der schweren Zeit des Abschiednehmens.
Wie wertvoll dieser Dienst am Menschen ist, konnten schon viele erfahren. Aber es wissen längst nicht alle, dass es dieses wunderbare Team im Eichsfeld gibt, dass seit geraumer Zeit auch für den Unstrut Hainich Kreis im Einsatz ist. Die betroffenen Familien können diese Hilfe kostenfrei in Anspruch nehmen und auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter erhalten kein Geld.
Inzwischen ist das Team der Ehrenamtlichen des Kinder-
und Jugendhospiz- und Palliativen Beratungsdienstes auf 80 Männer und Frauen angewachsen. Das bedeutet aber auch, dass die Ausbildung wächst und der Hospizdienst dringend dafür und auch für Spesen und Bürokosten auf Spenden angewiesen ist.
Christiane Klett dankte im Namen des Teams Marco Rauhe und Bernhard Berkhahn herzlichst für ihr Engagement und die Spende. Möge es Ansporn auch für viele andere im Eichsfeld sein, diesen Hospizdienst zu unterstützen sind sich die beiden einig.
Als REWE-Marktleiter von Worbis will sich Marco Rauhe auch künftig dafür einsetzen. Und auch Bernhard Berkhahn möchte helfen, diesen Hospizdienst noch bekannter zu machen, damit vielen Menschen und Familien in schweren Stunden geholfen werden kann.
Wenn auch die Weihnachtszeit für diejenigen, die einen lieben Menschen verloren haben, besonders schwer ist, sie wissen, dass sie in den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes und des Palliativen Beratungsdienstes immer verständnisvolle Partner haben, an die sie sich wenden können. Wünschen wir deshalb dem Team viel Kraft und vor allem noch viele Unterstützer.
Ilka Kühn
Autor: enSpendenübergabe an den Kinder- und Jugendhospizdienst in Worbis. V.li. Marco Rauhe, Christiane Klett, Sarah Dornieden und Bernhard Berkhahn. Foto: Ilka Kühn
Denn es ging um die jährliche Weihnachtsmann-Wette. Seit 2009 wettet der Worbiser REWE-Markt mit anderen, eine sich eine ganz bestimmte Anzahl an Weihnachtsmännern in voller Montur an einem ganz bestimmten Tag zu einer ganz bestimmten Uhrzeit einfinden.
Seit nunmehr 25 Jahren trifft man in der Vorweihnachtszeit Bernhard Berkhahn als Weihnachtsmann zu verschiedenen Anlässen an. Auch bei dieser Weihnachtsmann-Wette. Er ist davon überzeugt, dass jeder schwächeren und vor allem kranken Menschen helfen kann und auch sollte. Wenn dabei noch eine Spende für eine solche Einrichtung wie dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Gute kommt, dann sei das eine hervorragende Sache.
Deshalb unterstützt er auch jedes Jahr diese Wette, worüber sich natürlich der Markleiter in Worbis, Marco Rauhe besonders freut. Als er das erste Mal von dieser Einrichtung erfuhr, die seit drei Jahren im Haus Emmaus in Worbis ihren Sitz hat, war für ihn sofort klar, wohin die nächste Spende gehen sollte. Heute bei der Übergabe kam er mit Christiane Klett und Sarah Dornieden ins Gespräch, die zum Team des Hospizdienstes gehören. Seit fast zwanzig Jahren ist Constance Hunold die Leiterin des Dienstes, die beim heutigen Termin aber nicht dabei sein konnte, weil sie in einem Notfall half.
Das kommt immer wieder vor, schließlich sind die Ambulanten Hospiz- und Palliative Beratungsdienste hier in unserer Region rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar, erklärt Christiane Dornieden.
Die Arbeit des Dienstes und der ehrenamtlichen Helfer verlangt Respekt. Die Mitarbeiter sind da mit einer freundlichen Geste, mit verständnisvollen Worten, mit aufopferungsvoller Hilfe für Menschen, die todkrank sind und deren Angehörigen. Sie begleiten sie, bis sie gehen, sind dann aber für die Hinterbliebenen da und unterstützen sie in der schweren Zeit des Abschiednehmens.
Wie wertvoll dieser Dienst am Menschen ist, konnten schon viele erfahren. Aber es wissen längst nicht alle, dass es dieses wunderbare Team im Eichsfeld gibt, dass seit geraumer Zeit auch für den Unstrut Hainich Kreis im Einsatz ist. Die betroffenen Familien können diese Hilfe kostenfrei in Anspruch nehmen und auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter erhalten kein Geld.
Inzwischen ist das Team der Ehrenamtlichen des Kinder-
und Jugendhospiz- und Palliativen Beratungsdienstes auf 80 Männer und Frauen angewachsen. Das bedeutet aber auch, dass die Ausbildung wächst und der Hospizdienst dringend dafür und auch für Spesen und Bürokosten auf Spenden angewiesen ist.
Christiane Klett dankte im Namen des Teams Marco Rauhe und Bernhard Berkhahn herzlichst für ihr Engagement und die Spende. Möge es Ansporn auch für viele andere im Eichsfeld sein, diesen Hospizdienst zu unterstützen sind sich die beiden einig.
Als REWE-Marktleiter von Worbis will sich Marco Rauhe auch künftig dafür einsetzen. Und auch Bernhard Berkhahn möchte helfen, diesen Hospizdienst noch bekannter zu machen, damit vielen Menschen und Familien in schweren Stunden geholfen werden kann.
Wenn auch die Weihnachtszeit für diejenigen, die einen lieben Menschen verloren haben, besonders schwer ist, sie wissen, dass sie in den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes und des Palliativen Beratungsdienstes immer verständnisvolle Partner haben, an die sie sich wenden können. Wünschen wir deshalb dem Team viel Kraft und vor allem noch viele Unterstützer.
Ilka Kühn

