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Fallenjagd ist nicht grausam
Mittwoch, 27. Dezember 2017, 07:47 Uhr
Der Beitrag "Bundesweites Aktionsbündnis fordert: Fuchsjagd muss ein Ende haben hat sehr viel Aufmerksamkeit der Leser erhalten. Zum Beispiel erhielten wir aus Dassel-Deitersen folgende Zuschrift...
Falsch ist z.B. die Behauptung: Bei der Jagd kommen auch besonders grausame Jagdarten wie die...Fallenjagd zum Einsatz.Richtig ist: Die Fallenjagd ist nicht grausam. Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover haben in 2014/2015 in Deutschland verwendete Fallen untersucht. Ergebnis: Sie sind tierschutzgerecht.
Falsch ist, dass Füchse in Deutschland meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe. Richtig ist, dass die Jagd auf Füchse von März bis Mitte Juni per Gesetz eingeschränkt ist. Richtig ist außerdem, dass es für die Bejagung stichhaltige Gründe gibt, denn ohne solche darf in Deutschland kein Wirbeltier getötet werden.
Falsch ist, dass die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnislage sowie die unabsehbaren negativen Folgen dieser massiven Eingriffe für Tiere, Umwelt und Menschen weitgehend ignoriert (werden). Richtig ist, dass aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Raubsäuger wie Füchse einen negativen Einfluss auf den Bestand bedrohter Bodenbrüter haben. In vielen Schutzprojekten für Wiesenbrüter arbeiten deshalb mit staatlicher Unterstützung z.B. der NABU und Jäger immer wieder sehr erfolgreich mit Fallensystemen im so genannten "Prädatorenmanagement" zusammen.
Thomas Fuchs
Falsch ist z.B. die Behauptung: Bei der Jagd kommen auch besonders grausame Jagdarten wie die...Fallenjagd zum Einsatz.Richtig ist: Die Fallenjagd ist nicht grausam. Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover haben in 2014/2015 in Deutschland verwendete Fallen untersucht. Ergebnis: Sie sind tierschutzgerecht.
Falsch ist, dass Füchse in Deutschland meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe. Richtig ist, dass die Jagd auf Füchse von März bis Mitte Juni per Gesetz eingeschränkt ist. Richtig ist außerdem, dass es für die Bejagung stichhaltige Gründe gibt, denn ohne solche darf in Deutschland kein Wirbeltier getötet werden.
Falsch ist, dass die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnislage sowie die unabsehbaren negativen Folgen dieser massiven Eingriffe für Tiere, Umwelt und Menschen weitgehend ignoriert (werden). Richtig ist, dass aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Raubsäuger wie Füchse einen negativen Einfluss auf den Bestand bedrohter Bodenbrüter haben. In vielen Schutzprojekten für Wiesenbrüter arbeiten deshalb mit staatlicher Unterstützung z.B. der NABU und Jäger immer wieder sehr erfolgreich mit Fallensystemen im so genannten "Prädatorenmanagement" zusammen.
Thomas Fuchs
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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