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Aus der Musikszene

MONO INC. „Symphonies of Pain – Hits and Rarities“

Samstag, 30. Dezember 2017, 13:53 Uhr
Nach ihrem durchschlagenden Erfolg, des letzten regulären Studio Albums „Together Till The End“ und der darauffolgenden ausgiebigen gleichnamigen Tour und einigen sehr gefeierten Festivalauftritten, haben die vier Hamburger entschieden sich eine kreative Pause zu gönnen. MONO INC. wären allerdings nicht MONO INC.,...

Mono Inc (Foto: Stefan Peter) Mono Inc (Foto: Stefan Peter) ... wenn sie nicht den Fans ein Doppel-Album mitgeben würden, um die Pause zu überstehen, das es in sich hat und damit den gewöhnlichen Rahmen einer klassischen Best-Of-Zusammenstellung sprengt….

„Symphonies of Pain – Hits and Rarities“ ist nicht nur Titel des Doppelalbums, sondern auch der gleichnamige Song, der neben 16 anderen auf der ersten Platte zu finden ist, die völlig zu Recht den Titel „Hits“ trägt. Mit echten Hammer Klassikern (CD1) werden die letzten 14 Jahre der Bandgeschichte eindrucksvoll musikalisch nachgezeichnet.

Dabei reicht die mitreißende Zeitreise von „My Sick Mind TV“ der ganz frühen Tage, über den größten deutschsprachigen Hit „Heile, Heile Segen“ über „Arabia“, „Vioces of Doom“ oder auch „Boatmen“ bis zu der erfolgreichen Gemeinschaftsarbeit mit den Großen der Szene wie u.a. Joachim Witt bei „Children Of The Dark“. Zusätzlich liefern MONO INC. auf CD 2 eine zweite Scheibe dazu, die sich vor ihrem mit hohen Erwartungen verknüpften Titel „Rarities“ auf keinen Fall zu verstecken braucht.

Mit B-Seiten, die bisher noch nie auf CD zu hören waren und bisher gänzlich unveröffentlichten Tracks lässt sie nicht nur das Fanherz höher schlagen, sondern überrascht auch den geneigten Hörer.
Fazit: Mit 34 Ohrwürmern auf zwei CDs brennt das Hamburger Quartett um Kopf und Mastermind Martin Engler hier ein echt hörenswertes Feuerwerk ab, das gleichzeitig einen guten Überblick über das bisherige Schaffen der Band offenbart. So präsentiert sich hier ein weites und musikalisch offenes Spektrum von MONO INC., die es immer wieder geschafft haben zu überraschen und gekonnt eingängig und durchdacht, über den Tellerrand der Düsterecke hinauszusehen, um sich auch einem breitem Publikum zu öffnen.

Was sicher nicht immer leicht, aber durchaus legitim, notwendig und kommerziell (und das ist durchaus positiv gemeint) erfolgreich,war. Schade ist nur, dass es leider nur einige wenige, ihrer genialen und aussagekräftigen deutsprachigen Songs auf das Best Of – Album geschafft haben.

Rund um ist „Symphonies of Pain – Hits and Rarities“ eine gute Gelegenheit die Band kennen zu lernen und auch für die Fangemeinde der Band gibt es Einiges (Neues) zu entdecken, um die Zeit bis zum Ende der Pause (?) von Martin Engler und seinen Mitstreitern musikalisch eingängig von rockig bis gefühlvoll oder düster zu überbrücken.
Stefan Peter
Autor: en

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