STIFTUNG für BÄREN Leinefelde-Worbis
4.000 Kilometer für das Leben eines Zirkusbären
Freitag, 26. Januar 2018, 08:41 Uhr
Und wieder ein Einsatz für das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN, Ziel diesmal: Spanien! Dort versuchten Tierschützer verzweifelt den Tod eines Zirkusbären zu verhindern. In Deutschland fanden sie die Lösung.....
Heute bricht das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN erneut zu einem Einsatz auf. Mit Pick-up und erforderlicher Spezialausrüstung startet das Team Richtung Murcia, einer autonomen Gemeinschaft in Spanien. Dort stand ein 18-jähriger Zirkusbär auf der Todesliste. Schnell und mit geringstem Aufwand will das Team die Aktion durchführen. Maximale Effektivität bei der Rettung des Bären ist das Ziel. Keine leichte Aufgabe für das bewährte Einsatzteam. Die Route führt 4.000 Straßenkilometer von Spanien bis zum ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS.
HINTERGRUND: Ein ukrainischer Zirkusbär [von der STIFTUNG PARDO genannt] wurde 18 Jahre lang von seinen Peinigern durch halb Europa geschleppt. Zuletzt wurde er in Spanien von verschiedenen Zirkussen engagiert. Das kulturelle Erwachen in puncto Wildtiere im Zirkus findet auch hier statt. Kein Wildtier würde sich freiwillig den körperlichen Strapazen aussetzen. In verschiedenen Provinzen gibt es bereits entsprechende Verbote, anderorts wachsen Proteste. Tierquälerei im Zirkus hat keine Zukunft.
FOLGE: Die großen Wildtiere bringen kein Geld mehr. Im Gegenteil, sie liegen den Besitzern auf der Tasche. In solchen Fällen legt die spanische Umweltpolizei [Seprona] fest, die Tiere in geeignete Unterkünfte zu bringen. Klappt das nicht, ist die Tötung [aus Sicherheitsgründen] durchaus eine Option. Den Besitzern von PARDO kann zu Gute gehalten werden, dass sie die Euthanasie vermeiden wollten. Insgesamt 6 verschiedene, spanische Einrichtungen lehnten allerdings ab. Folglich setzte die Seprona den arbeitslosen Zirkusbären auf die Todesliste. Einzige Möglichkeit für eine Aufhebung des Urteils: eine glaubhafte Alternative.
Die STIFTUNG für BÄREN tritt auf den Plan: Die international für ihre individuelle Arbeit bekannte STIFTUNG kann mittels einer eidesstattlichen Erklärung das Todesurteil vorerst aufheben. 30 Tage intensive Korrespondenz mit Rechtsanwälten, Veterinären und Umweltbehörden folgen. Mit dem Ergebnis, dass der Transport und die Übernahme vorbereitet werden kann. Eine große Hilfe dahingehend war die Rechtsanwältin Raquel López Teruel, ihres Zeichens die einzige Juristin für Tierrecht in Spanien. Die Grundlage für die Organisierung und Durchführung der Rettung ist gelegt – und erhält sagenhafte Unterstützung: über 200 [!] Bärenfreundinnen und Bärenfreunde haben während des Jahreswechsel 2017/18 ihre Unterstützung sowohl materiell als auch ideell bekundet.
Mit diesem enormen Rückhalt reist die Einsatztruppe nun nach Spanien, um Zirkusbär PARDO zu retten.
Autor: enHeute bricht das Rettungsteam der STIFTUNG für BÄREN erneut zu einem Einsatz auf. Mit Pick-up und erforderlicher Spezialausrüstung startet das Team Richtung Murcia, einer autonomen Gemeinschaft in Spanien. Dort stand ein 18-jähriger Zirkusbär auf der Todesliste. Schnell und mit geringstem Aufwand will das Team die Aktion durchführen. Maximale Effektivität bei der Rettung des Bären ist das Ziel. Keine leichte Aufgabe für das bewährte Einsatzteam. Die Route führt 4.000 Straßenkilometer von Spanien bis zum ALTERNATIVEN BÄRENPARK WORBIS.
HINTERGRUND: Ein ukrainischer Zirkusbär [von der STIFTUNG PARDO genannt] wurde 18 Jahre lang von seinen Peinigern durch halb Europa geschleppt. Zuletzt wurde er in Spanien von verschiedenen Zirkussen engagiert. Das kulturelle Erwachen in puncto Wildtiere im Zirkus findet auch hier statt. Kein Wildtier würde sich freiwillig den körperlichen Strapazen aussetzen. In verschiedenen Provinzen gibt es bereits entsprechende Verbote, anderorts wachsen Proteste. Tierquälerei im Zirkus hat keine Zukunft.
FOLGE: Die großen Wildtiere bringen kein Geld mehr. Im Gegenteil, sie liegen den Besitzern auf der Tasche. In solchen Fällen legt die spanische Umweltpolizei [Seprona] fest, die Tiere in geeignete Unterkünfte zu bringen. Klappt das nicht, ist die Tötung [aus Sicherheitsgründen] durchaus eine Option. Den Besitzern von PARDO kann zu Gute gehalten werden, dass sie die Euthanasie vermeiden wollten. Insgesamt 6 verschiedene, spanische Einrichtungen lehnten allerdings ab. Folglich setzte die Seprona den arbeitslosen Zirkusbären auf die Todesliste. Einzige Möglichkeit für eine Aufhebung des Urteils: eine glaubhafte Alternative.
Die STIFTUNG für BÄREN tritt auf den Plan: Die international für ihre individuelle Arbeit bekannte STIFTUNG kann mittels einer eidesstattlichen Erklärung das Todesurteil vorerst aufheben. 30 Tage intensive Korrespondenz mit Rechtsanwälten, Veterinären und Umweltbehörden folgen. Mit dem Ergebnis, dass der Transport und die Übernahme vorbereitet werden kann. Eine große Hilfe dahingehend war die Rechtsanwältin Raquel López Teruel, ihres Zeichens die einzige Juristin für Tierrecht in Spanien. Die Grundlage für die Organisierung und Durchführung der Rettung ist gelegt – und erhält sagenhafte Unterstützung: über 200 [!] Bärenfreundinnen und Bärenfreunde haben während des Jahreswechsel 2017/18 ihre Unterstützung sowohl materiell als auch ideell bekundet.
Mit diesem enormen Rückhalt reist die Einsatztruppe nun nach Spanien, um Zirkusbär PARDO zu retten.

