Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis
Gespanntes Warten auf Entscheidung
Freitag, 23. Februar 2018, 21:22 Uhr
Eigentlich sollte der Ausrichter der Thüringer Landesgartenschau 2024 am letzten Tag der Landesgartenschau in Apolda, also am 24. September 2017, bekanntgegeben werden. Aber dann wurde die Entscheidung von der Landesregierung verschoben....
Die Stadt Leinefelde-Worbis gehört zu den vier Bewerbern, die es in die Endrunde geschafft haben, und wartet seither geduldig auf das Ergebnis der Beratungen im Landeskabinett.
Mit Leinefelde-Worbis warten Mühlhausen, Altenburg sowie das Städtedreieck Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg. Jedoch ließ die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis die Zeit seit Ende September nicht ungenutzt verstreichen. Die Arbeitsgruppe, die auf Initiative von Alt-Bürgermeister Gerd Reinhardt vor einem Jahr die Bewerbung Leinefeldes gemeinsam mit Bürgermeister Marko Grosa und den Landschaftsarchitekten des Büros SINAI aus Berlin auf den Weg gebracht hat, ist weiter tätig.
Im vergangenen Jahr wurde das Konzept Landesgartenschau der Jury vorgestellt. Foto: Ilka Kühn
Und genauso laufen auch die vorbereitenden Maßnahmen im städtischen Bauamt weiter. Gilt es doch, die notwendigen Flächen für die Gartenschau in städtisches Eigentum zu bringen, auszuloten, welche Gebäude für die Landesgartenschau wichtig werden könnten, und langwierige Bauprojekte, wie den notwendigen Durchstich durch die Bahntrasse im Bereich des ehemaligen Milchhofes, vorzubereiten.
Zudem werden Bebauungspläne und neue Flächennutzungspläne gebraucht. Derweil nehmen die Pläne für die neue Garagen schon Gestalt an, die in den
Wohnquartieren der Südstadt gebaut werden sollen, damit der alte Garagenkomplex an der Ohne umgestaltet werden kann. Hier soll bekanntlich
das Herz der Landesgartenschau schlagen und eine Gartenstadt entstehen.
Dass der neue Standort der Garagen nicht bei allen Mietern auf Verständnis stößt, sei bedauerlich, aber leider nicht zu ändern, reagiert der Stadtchef auf
Äußerungen in der aktuellen Tagespresse, in denen Befürchtungen laut wurden, der Verkehr im Wohngebiet beeinträchtige die Sicherheit der Kinder oder sorge für eine Verschandelung der Ansicht. Es habe aber auch
zahlreiche positive Stimmen zum wohnungsnahen Neubau gegeben, betont der Bürgermeister. So seien es gerade ältere Mieter, welche die kurzen Fußwege zu
ihren Autos zu schätzen wüssten.
Weitere Bausteine der Leinefelder Gartenschaupläne sind die Stadtgärten entlang der Grünen Achse, die Renaturierung der Ohne-Aue und die touristische Erschließung des Birkunger Stausees. Darüber hinaus ist es an der Zeit, sich über weitere notwendige Wettbewerbe Gedanken zu machen – zur Gestaltung der Ohne-Aue, der Gartenstadt, zur Entwicklung des Stausees und zur wichtigen Frage des Wassermanagements in der Südstadt.
Die Renaturierung der Ohne, die Behandlung des Regenwassers der Südstadt und die künftige Wasserqualität des Stausees stehen schließlich in
enger Beziehung zueinander. Sollte die Stadt Leinefelde-Worbis den Zuschlag für die Landesgartenschau
2024 bekommen, muss alsbald eine Betreiber-GmbH gegründet werden – gemeinsam mit der Fördergesellschaft für Landesgartenschauen Hessen und
Thüringen mbH.
Aufgabe dieser Gesellschaft ist es, die Gartenschau gemeinsam mit der Stadt vorzubereiten und durchzuführen. Gesellschafter ist zu 100
Prozent die Kommune. Voraussichtlich werden die ‚Gartenstadt‘, die ‚Au-Wälder‘ und der Stausee von
drei verschiedenen Büros geplant werden, schätzt Bürgermeister Marko Grosa.
Mit konkreten Planungsergebnissen sei Ende 2018 zu rechnen. Diese sollen dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Autor: enDie Stadt Leinefelde-Worbis gehört zu den vier Bewerbern, die es in die Endrunde geschafft haben, und wartet seither geduldig auf das Ergebnis der Beratungen im Landeskabinett.
Mit Leinefelde-Worbis warten Mühlhausen, Altenburg sowie das Städtedreieck Saalfeld, Rudolstadt und Bad Blankenburg. Jedoch ließ die Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis die Zeit seit Ende September nicht ungenutzt verstreichen. Die Arbeitsgruppe, die auf Initiative von Alt-Bürgermeister Gerd Reinhardt vor einem Jahr die Bewerbung Leinefeldes gemeinsam mit Bürgermeister Marko Grosa und den Landschaftsarchitekten des Büros SINAI aus Berlin auf den Weg gebracht hat, ist weiter tätig.
Im vergangenen Jahr wurde das Konzept Landesgartenschau der Jury vorgestellt. Foto: Ilka Kühn
Und genauso laufen auch die vorbereitenden Maßnahmen im städtischen Bauamt weiter. Gilt es doch, die notwendigen Flächen für die Gartenschau in städtisches Eigentum zu bringen, auszuloten, welche Gebäude für die Landesgartenschau wichtig werden könnten, und langwierige Bauprojekte, wie den notwendigen Durchstich durch die Bahntrasse im Bereich des ehemaligen Milchhofes, vorzubereiten.
Zudem werden Bebauungspläne und neue Flächennutzungspläne gebraucht. Derweil nehmen die Pläne für die neue Garagen schon Gestalt an, die in den
Wohnquartieren der Südstadt gebaut werden sollen, damit der alte Garagenkomplex an der Ohne umgestaltet werden kann. Hier soll bekanntlich
das Herz der Landesgartenschau schlagen und eine Gartenstadt entstehen.
Dass der neue Standort der Garagen nicht bei allen Mietern auf Verständnis stößt, sei bedauerlich, aber leider nicht zu ändern, reagiert der Stadtchef auf
Äußerungen in der aktuellen Tagespresse, in denen Befürchtungen laut wurden, der Verkehr im Wohngebiet beeinträchtige die Sicherheit der Kinder oder sorge für eine Verschandelung der Ansicht. Es habe aber auch
zahlreiche positive Stimmen zum wohnungsnahen Neubau gegeben, betont der Bürgermeister. So seien es gerade ältere Mieter, welche die kurzen Fußwege zu
ihren Autos zu schätzen wüssten.
Weitere Bausteine der Leinefelder Gartenschaupläne sind die Stadtgärten entlang der Grünen Achse, die Renaturierung der Ohne-Aue und die touristische Erschließung des Birkunger Stausees. Darüber hinaus ist es an der Zeit, sich über weitere notwendige Wettbewerbe Gedanken zu machen – zur Gestaltung der Ohne-Aue, der Gartenstadt, zur Entwicklung des Stausees und zur wichtigen Frage des Wassermanagements in der Südstadt.
Die Renaturierung der Ohne, die Behandlung des Regenwassers der Südstadt und die künftige Wasserqualität des Stausees stehen schließlich in
enger Beziehung zueinander. Sollte die Stadt Leinefelde-Worbis den Zuschlag für die Landesgartenschau
2024 bekommen, muss alsbald eine Betreiber-GmbH gegründet werden – gemeinsam mit der Fördergesellschaft für Landesgartenschauen Hessen und
Thüringen mbH.
Aufgabe dieser Gesellschaft ist es, die Gartenschau gemeinsam mit der Stadt vorzubereiten und durchzuführen. Gesellschafter ist zu 100
Prozent die Kommune. Voraussichtlich werden die ‚Gartenstadt‘, die ‚Au-Wälder‘ und der Stausee von
drei verschiedenen Büros geplant werden, schätzt Bürgermeister Marko Grosa.
Mit konkreten Planungsergebnissen sei Ende 2018 zu rechnen. Diese sollen dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

