Reiserückblick eines besonderen Hautstadtbesuches
50 Eichsfelder zu Gast in Berlin
Dienstag, 26. Juni 2018, 21:50 Uhr
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Manfred Grund, erkundeten Ende Mai insgesamt 50 politisch Interessierte aus dem Bundestagswahlkreis 189 das gesellschaftliche und politische Berlin aus einem ganz anderen Blickwinkel. Neben Einzelpersonen und kleineren Gruppen waren unter anderem auch Mitglieder der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA Eichsfeld) der CDU Eichsfeld mit dabei....
Nach der Ankunft in der Bundeshauptstadt stand nach einem stärkenden Mittagessen eine fast 3,5 stündige Stadtrundfahrt auf dem Programm. Diese sehr interessante und an politischen Gesichtspunkten orientierte Fahrt zeigte sehr eindrucksvoll die Teilung aber vor allem auch das allmähliche Zusammenwachsen der ehemals getrennten Berlins.
Dies wurde natürlich besonders in den Bereichen des ehemaligen Todesstreifens sichtbar. Neben dem Regierungsviertel, wurde das Schloß Bellevue, die Gedächtniskirche, das Botschaftsviertel und viele weitere Orte angesteuert.
Den Abschluss des ersten Besuchstages bildete eine Rundfahrt vom Berliner Dom aus mit Abendessen auf der Spree. Dabei konnten die Teilnehmer bei sommerlichen Abendwetter nochmals die Eindrücke des Tages vom Wasser aus Revue passieren lassen. Am zweiten Tag der Berlin-Fahrt stand zunächst ein Informationsgespräch sowie eine Führung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) auf dem Programm. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hautnah erleben, was es zu Zeiten des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und der DDR hieß als politischer Gefangener der jeweiligen Systeme inhaftiert zu sein.
Von Zeitzeugen wurde uns in Rundgängen auf dem Gelände und in den Haftgebäuden vor Augen geführt, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Häftlinge dort eingesperrt waren. Ein Ort der aufzeigt, wie menschenverachtend die jeweiligen Diktaturen mit politisch Andersdenkenden umgegangen sind. Beim anschließenden Mittagessen wurden die Eindrücke in zahlreichen Gesprächen diskutiert. Der sich daran unmittelbar anschließende Termin bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen brachte die Besucher in ein mehr als brandaktuelles Thema. Die Bundesnetzagentur hatte extra für dieses Informationsgespräch einen verantwortlichen Referenten für den Bau der sogenannten Südlink-Trasse aus Bonn kommen lassen. Dieser versorgte die Gäste aus Nordthüringen mit aktuellen Information zum Bau dieser gigantischen Stromversorgungstrasse durch ganz Deutschland. Viele sehr sachliche aber doch kritische Fragen zu diesem Großprojekt wurden jedoch nur unbefriedigend beantwortet. Immerhin ist das Eichsfeld von zwei der derzeit in Planung befindlichen Trassenverläufe direkt betroffen.
Nach dem obligatorischen Abendessen ging es nun in Richtung Bundestag. Beim Besuch des Reichstages mit einer Besichtigung des Plenarsaales, einem Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments wurden die Teilnehmer mit den vielfältigen Aufgaben der Institution und denen des jeweiligen Abgeordneten vertraut gemacht. Im Anschluss konnten die Teilnehmer die Kuppel, wie auch die Dachterrasse des Deutschen Bundestages erkunden.
Der letzte Tag der 3-tägigen Berlinfahrt stand ganz im Zeichen der Gesundheit. Nach dem Frühstück im Hotel fuhr die Reisegruppe zum Bundesministerium der Gesundheit in die Friedrichstraße 108-110 in direkter Nachbarschaft zum Friedrichstadtpalast.
Bei einem sehr kurzweiligen und höchst informativen Gespräch mit den Referenten des Hauses konnten viele praktische Fragen zur aktuellen Gesundheitspolitik und der Versorgung von Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum gestellt und erörtert werden. Ein Thema, welches auf Grund der demographischen Entwicklung gerade auch in unserer Region immer bedeutender wird.
Nach einem guten Mittagessen in der Nähe des Reichstages versammelte sich die Reisegruppe nochmals kurz auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag um bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel ein gemeinsames Gruppenbild zu machen. Dies bildete gleichzeitig den Abschluss von drei interessanten Tage in der Bundeshauptstadt Berlin.
Christian Stützer
Autor: enNach der Ankunft in der Bundeshauptstadt stand nach einem stärkenden Mittagessen eine fast 3,5 stündige Stadtrundfahrt auf dem Programm. Diese sehr interessante und an politischen Gesichtspunkten orientierte Fahrt zeigte sehr eindrucksvoll die Teilung aber vor allem auch das allmähliche Zusammenwachsen der ehemals getrennten Berlins.
Dies wurde natürlich besonders in den Bereichen des ehemaligen Todesstreifens sichtbar. Neben dem Regierungsviertel, wurde das Schloß Bellevue, die Gedächtniskirche, das Botschaftsviertel und viele weitere Orte angesteuert.
Den Abschluss des ersten Besuchstages bildete eine Rundfahrt vom Berliner Dom aus mit Abendessen auf der Spree. Dabei konnten die Teilnehmer bei sommerlichen Abendwetter nochmals die Eindrücke des Tages vom Wasser aus Revue passieren lassen. Am zweiten Tag der Berlin-Fahrt stand zunächst ein Informationsgespräch sowie eine Führung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (ehem. Zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi) auf dem Programm. Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hautnah erleben, was es zu Zeiten des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und der DDR hieß als politischer Gefangener der jeweiligen Systeme inhaftiert zu sein.
Von Zeitzeugen wurde uns in Rundgängen auf dem Gelände und in den Haftgebäuden vor Augen geführt, unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Häftlinge dort eingesperrt waren. Ein Ort der aufzeigt, wie menschenverachtend die jeweiligen Diktaturen mit politisch Andersdenkenden umgegangen sind. Beim anschließenden Mittagessen wurden die Eindrücke in zahlreichen Gesprächen diskutiert. Der sich daran unmittelbar anschließende Termin bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen brachte die Besucher in ein mehr als brandaktuelles Thema. Die Bundesnetzagentur hatte extra für dieses Informationsgespräch einen verantwortlichen Referenten für den Bau der sogenannten Südlink-Trasse aus Bonn kommen lassen. Dieser versorgte die Gäste aus Nordthüringen mit aktuellen Information zum Bau dieser gigantischen Stromversorgungstrasse durch ganz Deutschland. Viele sehr sachliche aber doch kritische Fragen zu diesem Großprojekt wurden jedoch nur unbefriedigend beantwortet. Immerhin ist das Eichsfeld von zwei der derzeit in Planung befindlichen Trassenverläufe direkt betroffen.
Nach dem obligatorischen Abendessen ging es nun in Richtung Bundestag. Beim Besuch des Reichstages mit einer Besichtigung des Plenarsaales, einem Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments wurden die Teilnehmer mit den vielfältigen Aufgaben der Institution und denen des jeweiligen Abgeordneten vertraut gemacht. Im Anschluss konnten die Teilnehmer die Kuppel, wie auch die Dachterrasse des Deutschen Bundestages erkunden.
Der letzte Tag der 3-tägigen Berlinfahrt stand ganz im Zeichen der Gesundheit. Nach dem Frühstück im Hotel fuhr die Reisegruppe zum Bundesministerium der Gesundheit in die Friedrichstraße 108-110 in direkter Nachbarschaft zum Friedrichstadtpalast.
Bei einem sehr kurzweiligen und höchst informativen Gespräch mit den Referenten des Hauses konnten viele praktische Fragen zur aktuellen Gesundheitspolitik und der Versorgung von Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum gestellt und erörtert werden. Ein Thema, welches auf Grund der demographischen Entwicklung gerade auch in unserer Region immer bedeutender wird.
Nach einem guten Mittagessen in der Nähe des Reichstages versammelte sich die Reisegruppe nochmals kurz auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag um bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel ein gemeinsames Gruppenbild zu machen. Dies bildete gleichzeitig den Abschluss von drei interessanten Tage in der Bundeshauptstadt Berlin.
Christian Stützer

