Leinefelde-Worbis
Thema Katastrophenschutz
Montag, 13. August 2018, 09:29 Uhr
Mit dem Thema Katastrophenschutz haben sich die Führungskräfte der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis in ihrer diesjährigen Klausurtagung beschäftigt. Es galt, für vielfältigste Notfall-Szenarien Festlegungen zu treffen, die im Ernstfall helfen sollen, zügig Hilfe zu organisieren....
Polizeihauptkommissar Ralf Seifert zeigt den Vertretern der Stadtverwaltung seine Ausrüstung. (Im Bild v.l.n.r.: PHK Ralf Seifert, Bauhofleiter Stefan Lauterbach, stellv. Ordnungsamtsleiter Enrico Bauer, Ordnungsamtsmitarbeiterin Diana Djukic und die stellvertretende Leiterin des Fachamtes Recht/Personal, Nicole Hildebrandt)
Der Alltag zeigt, wie schnell eine Kommune vor der Aufgabe stehen kann, eine Katastrophe gemeinsam mit den Rettungskräften zu managen. Ob ein schwerer Unfall auf der Autobahn, ein abgestürztes Flugzeug in der Gemarkung, ein Großbrand entlang einer Bahnstrecke, Hochwasser oder schwere Stürme – es wird darauf ankommen, ohne großen Zeitverzug einen Stab zu bilden, ein Lagezentrum einzurichten, die Situation zu erfassen, zu bewerten und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Dabei ist es wichtig zu wissen, wer im Falle des Falles welche Aufgabe übernimmt.
Ordnungsamtsleiter Günther Fiedler und sein Stellvertreter Enrico Bauer im Trainingszug der Bundespolizei. Fotos: Natalie Hünger
Dazu haben Fachamtsleiter, Sachgebietsleiter und Bürgermeister Marko Grosa im Frühjahr unter Federführung des Ordnungsamtes zwei Tage lang in Paderborn beraten. Das Ergebnis, ein Organigramm, das bei der nächsten Personalversammlung allen städtischen Mitarbeitern vorgestellt werden wird, war jetzt noch einmal Beratungsgegenstand im zweiten Teil der Klausurtagung, der bei der Bundespolizei in Duderstadt durchgeführt wurde.
Der Erste Polizeihauptkommissar Reiner Paschke und Polizeihauptkommissar Ralf Seifert begrüßten die Gäste aus Leinefelde-Worbis in Duderstadt. Sie erklärten sich bereit, die Notfallpläne der Stadt gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung zu analysieren, und sie unterbreiteten hier und da auch Verbesserungsvorschläge, die gerne angenommen wurden.
Anschließend luden sie die Stadtvertreter zu einer Besichtigung des Bundespolizeigeländes auf dem Duderstädter Euzenberg ein. Die Bundespolizei übernimmt Aufgaben auf den Gebieten Grenzschutz, Bahnpolizei, Luftsicherheit ebenso wie internationale Aufgaben, Aufgaben auf See, Aufgaben zum Schutz für Objekte des Bundes sowie polizeiliche Aufgaben im Notstands- und Verteidigungsfall. Sie wird tätig in der Kriminalitätsbekämpfung und unterstützt bei Bedarf Bundesländer und -behörden.
Die Besichtigung schloss den Fuhrpark und die Waffenkammer der Bundespolizei ein, ebenso den Übungstrakt, in dem die Beamten unter anderem einen Bahnsteig mit echtem Zugabteil nachgebaut haben, um die entsprechenden Einsätze trainieren zu können.
Solche Klausurtagungen stehen nun jedes Jahr auf dem Programm der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis.
In der ersten im Jahr 2016 entwickelte Bürgermeister Marko Grosa mit den Fachamtsleitern eine neue Verwaltungsstruktur für die Kommune. In der zweiten Tagung 2017 erarbeitete man gemeinsam ein Personalentwicklungskonzept. Nächstes Jahr könnte die Landesgartenschau zum Klausurthema werden.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung
Autor: enPolizeihauptkommissar Ralf Seifert zeigt den Vertretern der Stadtverwaltung seine Ausrüstung. (Im Bild v.l.n.r.: PHK Ralf Seifert, Bauhofleiter Stefan Lauterbach, stellv. Ordnungsamtsleiter Enrico Bauer, Ordnungsamtsmitarbeiterin Diana Djukic und die stellvertretende Leiterin des Fachamtes Recht/Personal, Nicole Hildebrandt)
Der Alltag zeigt, wie schnell eine Kommune vor der Aufgabe stehen kann, eine Katastrophe gemeinsam mit den Rettungskräften zu managen. Ob ein schwerer Unfall auf der Autobahn, ein abgestürztes Flugzeug in der Gemarkung, ein Großbrand entlang einer Bahnstrecke, Hochwasser oder schwere Stürme – es wird darauf ankommen, ohne großen Zeitverzug einen Stab zu bilden, ein Lagezentrum einzurichten, die Situation zu erfassen, zu bewerten und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Dabei ist es wichtig zu wissen, wer im Falle des Falles welche Aufgabe übernimmt.
Ordnungsamtsleiter Günther Fiedler und sein Stellvertreter Enrico Bauer im Trainingszug der Bundespolizei. Fotos: Natalie Hünger
Dazu haben Fachamtsleiter, Sachgebietsleiter und Bürgermeister Marko Grosa im Frühjahr unter Federführung des Ordnungsamtes zwei Tage lang in Paderborn beraten. Das Ergebnis, ein Organigramm, das bei der nächsten Personalversammlung allen städtischen Mitarbeitern vorgestellt werden wird, war jetzt noch einmal Beratungsgegenstand im zweiten Teil der Klausurtagung, der bei der Bundespolizei in Duderstadt durchgeführt wurde.
Der Erste Polizeihauptkommissar Reiner Paschke und Polizeihauptkommissar Ralf Seifert begrüßten die Gäste aus Leinefelde-Worbis in Duderstadt. Sie erklärten sich bereit, die Notfallpläne der Stadt gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung zu analysieren, und sie unterbreiteten hier und da auch Verbesserungsvorschläge, die gerne angenommen wurden.
Anschließend luden sie die Stadtvertreter zu einer Besichtigung des Bundespolizeigeländes auf dem Duderstädter Euzenberg ein. Die Bundespolizei übernimmt Aufgaben auf den Gebieten Grenzschutz, Bahnpolizei, Luftsicherheit ebenso wie internationale Aufgaben, Aufgaben auf See, Aufgaben zum Schutz für Objekte des Bundes sowie polizeiliche Aufgaben im Notstands- und Verteidigungsfall. Sie wird tätig in der Kriminalitätsbekämpfung und unterstützt bei Bedarf Bundesländer und -behörden.
Die Besichtigung schloss den Fuhrpark und die Waffenkammer der Bundespolizei ein, ebenso den Übungstrakt, in dem die Beamten unter anderem einen Bahnsteig mit echtem Zugabteil nachgebaut haben, um die entsprechenden Einsätze trainieren zu können.
Solche Klausurtagungen stehen nun jedes Jahr auf dem Programm der Stadtverwaltung Leinefelde-Worbis.
In der ersten im Jahr 2016 entwickelte Bürgermeister Marko Grosa mit den Fachamtsleitern eine neue Verwaltungsstruktur für die Kommune. In der zweiten Tagung 2017 erarbeitete man gemeinsam ein Personalentwicklungskonzept. Nächstes Jahr könnte die Landesgartenschau zum Klausurthema werden.
Natalie Hünger, Stadtverwaltung


