Fördermittel für neuen Gewerbestandort in Heiligenstadt
Bürgermeister nahm Millionen entgegen
Freitag, 24. August 2018, 20:51 Uhr
Zwei Förderbescheide über zusammen knapp 13,8 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee heute an den Bürgermeister der Stadt Heilbad Heiligenstadt, Thomas Spielmann, sowie den Vorsitzenden des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld, Ottmar Föllmer, übergeben....
Übergabe der Förderbescheide
Die Mittel fließen in die Erschließung des Gewerbegebiets An der A38 – Ost, das direkt an das vorhandene Gewerbegebiet An der 38 anschließt. Der neue Standort wird eine Fläche von insgesamt 25 Hektar umfassen. Die Gesamtkosten für die Erschließung belaufen sich auf gut 22,3 Millionen Euro (einschließlich der Planungs- und Entwicklungskosten der Stadt).
Wolfgang Tiefensee schaute sich auch in der Firma Rosell um, die im Gewerbegebiet ihren Standort hat.
Heiligenstadt schafft Raum für weiteres Wachstum und neue Arbeitsplätze, sagte Tiefensee. Damit solle die gute Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Bereits ab Mitte 2019 können sich erste Unternehmen an dem neuen Standort ansiedeln. Bei der Stadt liegen mehrere Ansiedlungsnachfragen und erste Reservierungen vor, die bereits jetzt eine Auslastung des neuen Areals von weit über 70 Prozent erwarten lassen.
Die Stadt Heilbad Heiligenstadt erfahre aktuell eine hohe Nachfrage als Wohn- oder Gewerbestandort, sagte der Bürgermeister von Heiligenstadt, Thomas Spielmann. Dem tragen wir Rechnung. Besonders die Betriebe aus der Region betrachten wir mit Vorrang, ihnen wollen wir für anstehende Erweiterungen ein Angebot hier vor Ort machen. Die Nachfrage sei groß und die Unterstützung mit Fördermitteln daher sehr willkommen.
Die Erschließung des neuen Gewerbegebiets An der A38 – Ost umfasst einerseits die Geländeregulierung am Standort, den Bau von Zufahrtsstraßen und Verkehrsanlagen sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. So wird ein Teil des Geländes auf der Ostseite abgetragen und auf der Westseite aufgeschüttet; auf diese Weise soll das Gefälle der einzelnen Gewerbeflächen auf maximal ein bis zwei Prozent begrenzt werden.
Gebaut werden zudem vier Erschließungsstraßen mit einer Gesamtlänge von insgesamt 1.200 Metern. Zudem muss eine Mittelspannungsleitung am Standort umverlegt werden. Als Ausgleich für die Flächenversiegelung wird u.a. eine landwirtschaftliche Betriebsanlage in Günterode zurückgebaut und die so entstehenden Flächen renaturiert. Die Bauarbeiten sind im Zuge eines vorfristigen Maßnahmebeginns bereits im Februar 2018 gestartet und sollen Anfang 2021 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für dieses Teilprojekt belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro, die Förderung beträgt 6,5 Millionen Euro.
Das zweite Teilprojekt zur Erschließung des Standorts betrifft vor allem die Wasserver- und Abwasserentsorgung. So wird das neue Gewerbegebiet über Netzknoten südlich des Eichbachs an das vorhandene Trinkwassernetz angeschlossen. Innerhalb des zu erschließenden Gewerbegebietes werden ca. 1600 Meter Trinkwasserleitung verlegt und dabei zweimal die Landesstraße L1005 gequert. Weiterhin werden insgesamt 600 Meter Regenwasserkanäle und 1.600 Meter Schmutzwasserkanäle verlegt sowie ein Regenrückhaltebecken und eine Regenwasserbehandlungsanlage errichtet. Die Bauarbeiten werden Ende 2018 beginnen und sollen Ende 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten für diesen Teil der Erschließung betragen 10,4 Millionen Euro, das Land bezuschusst dieses Vorhaben mit 7,3 Millionen Euro.
Autor: enÜbergabe der Förderbescheide
Die Mittel fließen in die Erschließung des Gewerbegebiets An der A38 – Ost, das direkt an das vorhandene Gewerbegebiet An der 38 anschließt. Der neue Standort wird eine Fläche von insgesamt 25 Hektar umfassen. Die Gesamtkosten für die Erschließung belaufen sich auf gut 22,3 Millionen Euro (einschließlich der Planungs- und Entwicklungskosten der Stadt).
Wolfgang Tiefensee schaute sich auch in der Firma Rosell um, die im Gewerbegebiet ihren Standort hat.
Heiligenstadt schafft Raum für weiteres Wachstum und neue Arbeitsplätze, sagte Tiefensee. Damit solle die gute Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Bereits ab Mitte 2019 können sich erste Unternehmen an dem neuen Standort ansiedeln. Bei der Stadt liegen mehrere Ansiedlungsnachfragen und erste Reservierungen vor, die bereits jetzt eine Auslastung des neuen Areals von weit über 70 Prozent erwarten lassen.
Die Stadt Heilbad Heiligenstadt erfahre aktuell eine hohe Nachfrage als Wohn- oder Gewerbestandort, sagte der Bürgermeister von Heiligenstadt, Thomas Spielmann. Dem tragen wir Rechnung. Besonders die Betriebe aus der Region betrachten wir mit Vorrang, ihnen wollen wir für anstehende Erweiterungen ein Angebot hier vor Ort machen. Die Nachfrage sei groß und die Unterstützung mit Fördermitteln daher sehr willkommen.
Die Erschließung des neuen Gewerbegebiets An der A38 – Ost umfasst einerseits die Geländeregulierung am Standort, den Bau von Zufahrtsstraßen und Verkehrsanlagen sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. So wird ein Teil des Geländes auf der Ostseite abgetragen und auf der Westseite aufgeschüttet; auf diese Weise soll das Gefälle der einzelnen Gewerbeflächen auf maximal ein bis zwei Prozent begrenzt werden.
Gebaut werden zudem vier Erschließungsstraßen mit einer Gesamtlänge von insgesamt 1.200 Metern. Zudem muss eine Mittelspannungsleitung am Standort umverlegt werden. Als Ausgleich für die Flächenversiegelung wird u.a. eine landwirtschaftliche Betriebsanlage in Günterode zurückgebaut und die so entstehenden Flächen renaturiert. Die Bauarbeiten sind im Zuge eines vorfristigen Maßnahmebeginns bereits im Februar 2018 gestartet und sollen Anfang 2021 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für dieses Teilprojekt belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro, die Förderung beträgt 6,5 Millionen Euro.
Das zweite Teilprojekt zur Erschließung des Standorts betrifft vor allem die Wasserver- und Abwasserentsorgung. So wird das neue Gewerbegebiet über Netzknoten südlich des Eichbachs an das vorhandene Trinkwassernetz angeschlossen. Innerhalb des zu erschließenden Gewerbegebietes werden ca. 1600 Meter Trinkwasserleitung verlegt und dabei zweimal die Landesstraße L1005 gequert. Weiterhin werden insgesamt 600 Meter Regenwasserkanäle und 1.600 Meter Schmutzwasserkanäle verlegt sowie ein Regenrückhaltebecken und eine Regenwasserbehandlungsanlage errichtet. Die Bauarbeiten werden Ende 2018 beginnen und sollen Ende 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten für diesen Teil der Erschließung betragen 10,4 Millionen Euro, das Land bezuschusst dieses Vorhaben mit 7,3 Millionen Euro.


