Leinefelde
Maßnahme soll Oktober fertig sein
Montag, 10. September 2018, 11:18 Uhr
Es ist sicher die Ausnahme, wenn sich die Mitglieder eines Ortsteilrates auf einem Friedhof treffen, wenn es sich nicht gerade um eine Beerdigung handelt. In der letzten Sitzung in Leinefelde gab es Anlass zu diesem Treff am besonderen Ort…
Ortsbürgermeister Dirk Moll begrüßte die Ortsteilräte und ein paar Gäste auf dem Parkplatz vor dem Friedhof und lud sie ein, sich das anzuschauen, was demnächst verändert wird und das, was sich bereits getan hat. Fachmann zum Thema Friedhöfe in der Stadt ist Ulrich Schwedeck von der Stadtverwaltung. Er übernahm die Führung über den Friedhof und erläuterte die Vorhaben. Vorgestellt wurde alles bereits in verschiedenen Sitzungen. Jetzt konnten sich die Ortsteilräte selbst ein Bild machen.
Es ging um die Fläche, wo Baumbestattung möglich gemacht werden soll, um die Anlage für die sogenannten Sternenkinder, um einen Glockenturm, der nicht zum Läuten sondern nur kurz zum Anschlagen gegenüber der Trauerhalle aufgestellt werden soll mit eine Glocke, die einst in der Stadtkirche ihren Dienst versah.
Die Teilnehmer der Begehung staunten nicht schlecht, was sich mit Bushaltestelle, Kreisel und Straßenausbau am oberen Bereich des Friedhofes schon getan hat. Die gesamte Straßenmaßnahme kostet 326 000 Euro. Ein Teil (200 000 Euro) wird aber gefördert. Im Oktober soll die Maßnahme fertig sein. Es konnten noch Fragen gestellt werden. Interessant war sicher auch, dass eine neue WC-Anlage geplant ist.
Kurz vor 17 Uhr trafen dann alle zur geplanten Ortsteilratsitzung im Rathaus Wasserturm ein. Der Leinefelder Bürgermeister Dirk Moll stellte fest, dass die Runde beschlussfähig ist. Er dankte nochmals Ulrich Schwedeck, für die umfangreichen Informationen auf dem Friedhof.
Bei seinen Informationen vorab ging Dirk Moll vor allem auf das bevorstehende Fest im nächsten Jahr ein: 50 Jahre Stadt Leinefelde, dass u.a. mit einem großen Festumzug begangen werden soll. Mitwirkende sollen auch Vereine und Einrichtungen, Schulen, Kindergärten sein. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich bei der Stadtverwaltung melden. Der Festumzug soll am 7. Oktober stattfinden, am 7.10.1969 hatte Leinefelde das Stadtrecht erhalten.
Weiterhin ging es noch um fehlende Bänke in der Stadt, Pflege von Grünflächen vor allem an der Bachstraße 2, wo es katastrophal außen würde, meinten einige von den 12 anwesenden Bürgern). Dirk Moll wünschte sich, dass vor allem auch der Fußweg vor der Fuhlrottschule mal in Angriff genommen wird.
Der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Marko Grosa gab auch einige Hinweise und sagte, wenn irgendwo Bänke kaputt sind und die Stadtverwaltung wird informiert, kann sie auch schnell reagieren. Aber wo Infos fehlen, kann man nichts machen. Er informierte noch über die aktuelle Situation in der Stadt. erklärte, dass die Haushaltsvorbereitungen bereits im September beginnen. Zwei Mitarbeiter werden ausgebildet, um künftig TüV auf den Spielplätzen selbst zu machen.
Auch war die Landesgartenschau ein Thema. Dazu erklärte Marko Grosa, dass er hier um Nachhaltigkeit ginge und es auch nicht der Dolchstoß für Worbis sei, wie von einigen Worbisern bereits geäußert wurde. Außerdem sollen Maßnahmen verwirklicht werden, die sowieso hätten gemacht werden müssen.
Roland Senft vom Bauamt informierte über zu Ende gegangene und bevorstehende Baumaßnahmen der Stadt. Derzeit werden beispielsweise die Kunstrasenplätze erneuert, die in die Jahre gekommen sind. Es gab auch Vorschläge, was mit dem alten Kunstrasen passieren könnte.
Ein weiteres Thema war der Umbau des ehemaligen Stadt L, der nun beginnen kann. Das gesamte Objekt einschließlich des gegenüberliegenden Gebäudes wo die Kaufhalle untergebracht war, ist Stadteigentum. Roland Senft stellte auch vor, wie die Bibliothek künftig aussehen wird und was dann im umgebauten Gebäude zu finden sein wird. Anfang nächsten Jahres soll mit der Baumaßnahme begonnen werden.
Bürgermeister Marko Grosa ging auch noch einmal auf den einst geplanten Umbau der Konrad-Martin-Straße ein und erklärte, warum die Stadt jetzt auf eine kostengünstigere Sanierung im Einvernehmen mit der WVL setzt.
Natürlich wurden in der anschließenden Bürgerfragerunde auch Fragen gestellt. Nicht immer bleiben da die Gemüter sachlich und es wird immer wieder in den Focus gerückt: Stadt, mach mal!!! Zu DDR-Zeiten haben Bürger auch mal selbst mit zugegriffen. Aber die Zeiten haben sich ja geändert. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen noch, der mit hilft. Es sind Einzelfälle, und diesen sei an dieser Stelle mal gedankt.
Ilka Kühn
Autor: enOrtsbürgermeister Dirk Moll begrüßte die Ortsteilräte und ein paar Gäste auf dem Parkplatz vor dem Friedhof und lud sie ein, sich das anzuschauen, was demnächst verändert wird und das, was sich bereits getan hat. Fachmann zum Thema Friedhöfe in der Stadt ist Ulrich Schwedeck von der Stadtverwaltung. Er übernahm die Führung über den Friedhof und erläuterte die Vorhaben. Vorgestellt wurde alles bereits in verschiedenen Sitzungen. Jetzt konnten sich die Ortsteilräte selbst ein Bild machen.
Es ging um die Fläche, wo Baumbestattung möglich gemacht werden soll, um die Anlage für die sogenannten Sternenkinder, um einen Glockenturm, der nicht zum Läuten sondern nur kurz zum Anschlagen gegenüber der Trauerhalle aufgestellt werden soll mit eine Glocke, die einst in der Stadtkirche ihren Dienst versah.
Die Teilnehmer der Begehung staunten nicht schlecht, was sich mit Bushaltestelle, Kreisel und Straßenausbau am oberen Bereich des Friedhofes schon getan hat. Die gesamte Straßenmaßnahme kostet 326 000 Euro. Ein Teil (200 000 Euro) wird aber gefördert. Im Oktober soll die Maßnahme fertig sein. Es konnten noch Fragen gestellt werden. Interessant war sicher auch, dass eine neue WC-Anlage geplant ist.
Kurz vor 17 Uhr trafen dann alle zur geplanten Ortsteilratsitzung im Rathaus Wasserturm ein. Der Leinefelder Bürgermeister Dirk Moll stellte fest, dass die Runde beschlussfähig ist. Er dankte nochmals Ulrich Schwedeck, für die umfangreichen Informationen auf dem Friedhof.
Bei seinen Informationen vorab ging Dirk Moll vor allem auf das bevorstehende Fest im nächsten Jahr ein: 50 Jahre Stadt Leinefelde, dass u.a. mit einem großen Festumzug begangen werden soll. Mitwirkende sollen auch Vereine und Einrichtungen, Schulen, Kindergärten sein. Wer daran teilnehmen möchte, sollte sich bei der Stadtverwaltung melden. Der Festumzug soll am 7. Oktober stattfinden, am 7.10.1969 hatte Leinefelde das Stadtrecht erhalten.
Weiterhin ging es noch um fehlende Bänke in der Stadt, Pflege von Grünflächen vor allem an der Bachstraße 2, wo es katastrophal außen würde, meinten einige von den 12 anwesenden Bürgern). Dirk Moll wünschte sich, dass vor allem auch der Fußweg vor der Fuhlrottschule mal in Angriff genommen wird.
Der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Marko Grosa gab auch einige Hinweise und sagte, wenn irgendwo Bänke kaputt sind und die Stadtverwaltung wird informiert, kann sie auch schnell reagieren. Aber wo Infos fehlen, kann man nichts machen. Er informierte noch über die aktuelle Situation in der Stadt. erklärte, dass die Haushaltsvorbereitungen bereits im September beginnen. Zwei Mitarbeiter werden ausgebildet, um künftig TüV auf den Spielplätzen selbst zu machen.
Auch war die Landesgartenschau ein Thema. Dazu erklärte Marko Grosa, dass er hier um Nachhaltigkeit ginge und es auch nicht der Dolchstoß für Worbis sei, wie von einigen Worbisern bereits geäußert wurde. Außerdem sollen Maßnahmen verwirklicht werden, die sowieso hätten gemacht werden müssen.
Roland Senft vom Bauamt informierte über zu Ende gegangene und bevorstehende Baumaßnahmen der Stadt. Derzeit werden beispielsweise die Kunstrasenplätze erneuert, die in die Jahre gekommen sind. Es gab auch Vorschläge, was mit dem alten Kunstrasen passieren könnte.
Ein weiteres Thema war der Umbau des ehemaligen Stadt L, der nun beginnen kann. Das gesamte Objekt einschließlich des gegenüberliegenden Gebäudes wo die Kaufhalle untergebracht war, ist Stadteigentum. Roland Senft stellte auch vor, wie die Bibliothek künftig aussehen wird und was dann im umgebauten Gebäude zu finden sein wird. Anfang nächsten Jahres soll mit der Baumaßnahme begonnen werden.
Bürgermeister Marko Grosa ging auch noch einmal auf den einst geplanten Umbau der Konrad-Martin-Straße ein und erklärte, warum die Stadt jetzt auf eine kostengünstigere Sanierung im Einvernehmen mit der WVL setzt.
Natürlich wurden in der anschließenden Bürgerfragerunde auch Fragen gestellt. Nicht immer bleiben da die Gemüter sachlich und es wird immer wieder in den Focus gerückt: Stadt, mach mal!!! Zu DDR-Zeiten haben Bürger auch mal selbst mit zugegriffen. Aber die Zeiten haben sich ja geändert. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen noch, der mit hilft. Es sind Einzelfälle, und diesen sei an dieser Stelle mal gedankt.
Ilka Kühn




