Wipperwelle Worbis
Grundschüler machten sich für das Bad stark
Donnerstag, 27. September 2018, 12:55 Uhr
Viel Engagement und Kreativität bewiesen Drittklässler der Grundschule Am Sonnenstein in Brehme, als es darum ging, etwas gegen das drohende "Aus" der Worbiser Wipperwelle zu unternehmen. Der Bad-Chef überraschte sie jetzt mit einem Geschenk...
Groß war der Jubel bei den Grundschülern, als Bad Chef Andreas A. Ebert mit den Schwimmbrillen bei ihnen im Klassenraum auftauchte. Fotos: Simone Haase
Denn das Stadtbad konnte wegen aufwendiger Reparaturarbeiten nicht wie geplant nach den Sommerferien wieder eröffnet werden. Wie wichtig den Schülern ihr wöchentlicher Schwimmunterricht ist, brachten sie mit Hilfe zahlreicher Briefe, adressiert an die Stadt Leinefelde-Worbis, zum Ausdruck.
Liebe Stadt Worbis, schreibt etwa Virginia aus der Klasse 3b, wir würden sehr gern schwimmen
lernen. Wir haben uns alle so darauf gefreut und hoffen, dass das Bad bald wieder aufmachen kann. In einem anderen, bunt verzierten Brief bringt Katharina ihre Gedanken zu Papier: Wir wären die erste Klasse, die keinen Schwimmunterricht hätte. Deswegen bitten wir Sie, das Schwimmbad nicht zu schließen.
Andere weisen auf die gute Verkehrsanbindung der Wipperstadt hin: Der Weg nach Worbis ist kurz, daher bleibt viel Zeit zum Schwimmenlernen. Die gute Ausstattung des Hallenbades lobt ein anderer Grundschüler: Die Halle ist toll eingerichtet, hat eine feine Sauna und Cafeteria. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass das wundervolle Schwimmbad erhalten bleibt.
So viel Einsatz muss belohnt werden, dachte sich Andreas A. Ebert, Geschäftsführer der Sport- und
Freizeit GmbH der Stadt Leinefelde-Worbis, als er die vielen Zusendungen auf dem Schreibtisch hatte.
Kurzerhand machte er sich gemeinsam mit Assistentin Simone Haase auf den Weg ins Untereichsfeld. Mit im Gepäck hatte der Bad-Chef neben einer guten Nachricht auch einen ganzen Karton voller nagelneuer Schwimmbrillen. Und die sorgten bei den überraschten Kindern für großen Jubel. Noch mehr freuten sich die kleinen Wasserratten natürlich darüber, dass der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einer Reparatur der defekten Technik zugestimmt und damit den Weg für eine baldige Wiedereröffnung frei gemacht hatte.
René Weißbach
Autor: enGroß war der Jubel bei den Grundschülern, als Bad Chef Andreas A. Ebert mit den Schwimmbrillen bei ihnen im Klassenraum auftauchte. Fotos: Simone Haase
Denn das Stadtbad konnte wegen aufwendiger Reparaturarbeiten nicht wie geplant nach den Sommerferien wieder eröffnet werden. Wie wichtig den Schülern ihr wöchentlicher Schwimmunterricht ist, brachten sie mit Hilfe zahlreicher Briefe, adressiert an die Stadt Leinefelde-Worbis, zum Ausdruck.
Liebe Stadt Worbis, schreibt etwa Virginia aus der Klasse 3b, wir würden sehr gern schwimmen
lernen. Wir haben uns alle so darauf gefreut und hoffen, dass das Bad bald wieder aufmachen kann. In einem anderen, bunt verzierten Brief bringt Katharina ihre Gedanken zu Papier: Wir wären die erste Klasse, die keinen Schwimmunterricht hätte. Deswegen bitten wir Sie, das Schwimmbad nicht zu schließen.
Andere weisen auf die gute Verkehrsanbindung der Wipperstadt hin: Der Weg nach Worbis ist kurz, daher bleibt viel Zeit zum Schwimmenlernen. Die gute Ausstattung des Hallenbades lobt ein anderer Grundschüler: Die Halle ist toll eingerichtet, hat eine feine Sauna und Cafeteria. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass das wundervolle Schwimmbad erhalten bleibt.
So viel Einsatz muss belohnt werden, dachte sich Andreas A. Ebert, Geschäftsführer der Sport- und
Freizeit GmbH der Stadt Leinefelde-Worbis, als er die vielen Zusendungen auf dem Schreibtisch hatte.
Kurzerhand machte er sich gemeinsam mit Assistentin Simone Haase auf den Weg ins Untereichsfeld. Mit im Gepäck hatte der Bad-Chef neben einer guten Nachricht auch einen ganzen Karton voller nagelneuer Schwimmbrillen. Und die sorgten bei den überraschten Kindern für großen Jubel. Noch mehr freuten sich die kleinen Wasserratten natürlich darüber, dass der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einer Reparatur der defekten Technik zugestimmt und damit den Weg für eine baldige Wiedereröffnung frei gemacht hatte.
René Weißbach


