Aus der Musikszene
U.D.O. mit "Steelfactory" zurück
Freitag, 28. September 2018, 12:58 Uhr
Kaum jemand ist weltweit in Sachen Metal Made in Germany so erfolgreich und gleichzeitig so bodenständig geblieben Udo Dirkschneider. Mit 66 Jahren und mehr als 40 Karrierejahre und ein weltweiter Durchbruch, bereits in den ganz frühen 80ern mit seiner damaligen Band ACCEPT, machen Udo Dirkschneider zu einer der Rocklegenden Deutschlands schlechthin….
Fast drei Jahre hat sich das Metal Urgestein Zeit gelassen, um seine Fans mit neuen Songs zu "beglücken". Ausgeruht hat sich Udo Dirkschneider in dieser Zeit aber nicht. Ganz im Gegenteil, er war in den letzten zweieinhalb Jahre unermüdlich auf Tour rund um den Erdball, allerdings nur mit den Songs seiner ehemaligen Band ACCEPT, um dieses Kapitel seiner Karriere nun endgültig abzuschließen.
Bei weit über 250 Konzerten ließ er den Geist der alten ACCEPT wieder aufleben. In diesem Zeitraum hat er sein Projekt U.D.O. mal eben auf Eis gelegt, aber jetzt meldet er sich mit "Steelfactory" lautstark und handwerklich ausgereift zurück.
So feuert die Band mit viel Schwung der zurückgewonnenen Klasse und Leichtigkeit aus den Boxen, dass es nur so eine Freude ist. Udo’s Sohn, Sven Dirkschneider, erweist sich dabei als Glücksgriff an den Drums. Mit einer fetten Portion gesunden Drucks legt er mit Basser Fitty Wienhold ein kraftvolles Fundament für die neuen Songs des aktuellen Albums. Wobei auch Andrey Smirnoffs filigrane und konstante Gitarrenarbeit der Band hörbar gut tut.
Mit viel musikalischer Leidenschaft untermalt er sämtliche Stücke mit vielseitigen Sounds und einem vollendetem Metal-Spirit. Getragen wird das ganze natürlich von Udo Dirkscheiders unverwechselbarer Stimme mit der er mal laut kreischend, aber auch mal sanft und gefühlvoll, jeden seiner neuen Songs seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt und wieder einmal unüberhörbar klar stellt, das er noch lange nicht bereit ist für die Rockerrente.
Ganz im Gegenteil, der Mann weiß noch immer ganz genau, wo der Hammer hängt und was seine Fans hören wollen. So rockt er ab dem ersten Ton beim Opener "Tongue Reaper" des neuen Albums auch munter drauf los und verschließt in seinen Texten, (mal direkt aber auch ironisch), nicht die Augen vor der Gegenwart. One Heart One Soul ist hierfür ein gutes Beispiel.
"Das Wichtigste, was wir tun können, ist es, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und nicht wegzusehen." Wobei auch autobiografische Züge in seinen Songs, wie bei dem eher ruhigen Stück "The Way", einfließen. Dessen Aussage ist: "Ich würde alles wieder genauso machen und bereue nichts!" Dies alles hat der Sänger zusammen nun mit seiner Band in knallharten, traditionell-kraftvollen Heavy Metal Songs verarbeitet und mit einem zeitgemäßen Sound mit Einflüssen aus Udo’s 80iger Vergangenheit perfekt kombiniert.
So besticht das neue Werk "Steelfactory" voller geballter Leidenschaft und ist dabei hörenswert, abwechslungsreich, erdig und ehrlich. Entstanden ist es übrigens mit Hilfe des dänischen Produzenten Jacob Hanson (z. B. Vollbeat, DORO).
Dass das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit mehr als gelungen ist, davon kann sich der geneigte Fan auf der neuen Scheibe nun selbst überzeugen.
Stefan Peter
Autor: enFast drei Jahre hat sich das Metal Urgestein Zeit gelassen, um seine Fans mit neuen Songs zu "beglücken". Ausgeruht hat sich Udo Dirkschneider in dieser Zeit aber nicht. Ganz im Gegenteil, er war in den letzten zweieinhalb Jahre unermüdlich auf Tour rund um den Erdball, allerdings nur mit den Songs seiner ehemaligen Band ACCEPT, um dieses Kapitel seiner Karriere nun endgültig abzuschließen.
Bei weit über 250 Konzerten ließ er den Geist der alten ACCEPT wieder aufleben. In diesem Zeitraum hat er sein Projekt U.D.O. mal eben auf Eis gelegt, aber jetzt meldet er sich mit "Steelfactory" lautstark und handwerklich ausgereift zurück.
So feuert die Band mit viel Schwung der zurückgewonnenen Klasse und Leichtigkeit aus den Boxen, dass es nur so eine Freude ist. Udo’s Sohn, Sven Dirkschneider, erweist sich dabei als Glücksgriff an den Drums. Mit einer fetten Portion gesunden Drucks legt er mit Basser Fitty Wienhold ein kraftvolles Fundament für die neuen Songs des aktuellen Albums. Wobei auch Andrey Smirnoffs filigrane und konstante Gitarrenarbeit der Band hörbar gut tut.
Mit viel musikalischer Leidenschaft untermalt er sämtliche Stücke mit vielseitigen Sounds und einem vollendetem Metal-Spirit. Getragen wird das ganze natürlich von Udo Dirkscheiders unverwechselbarer Stimme mit der er mal laut kreischend, aber auch mal sanft und gefühlvoll, jeden seiner neuen Songs seinen ganz persönlichen Stempel aufdrückt und wieder einmal unüberhörbar klar stellt, das er noch lange nicht bereit ist für die Rockerrente.
Ganz im Gegenteil, der Mann weiß noch immer ganz genau, wo der Hammer hängt und was seine Fans hören wollen. So rockt er ab dem ersten Ton beim Opener "Tongue Reaper" des neuen Albums auch munter drauf los und verschließt in seinen Texten, (mal direkt aber auch ironisch), nicht die Augen vor der Gegenwart. One Heart One Soul ist hierfür ein gutes Beispiel.
"Das Wichtigste, was wir tun können, ist es, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und nicht wegzusehen." Wobei auch autobiografische Züge in seinen Songs, wie bei dem eher ruhigen Stück "The Way", einfließen. Dessen Aussage ist: "Ich würde alles wieder genauso machen und bereue nichts!" Dies alles hat der Sänger zusammen nun mit seiner Band in knallharten, traditionell-kraftvollen Heavy Metal Songs verarbeitet und mit einem zeitgemäßen Sound mit Einflüssen aus Udo’s 80iger Vergangenheit perfekt kombiniert.
So besticht das neue Werk "Steelfactory" voller geballter Leidenschaft und ist dabei hörenswert, abwechslungsreich, erdig und ehrlich. Entstanden ist es übrigens mit Hilfe des dänischen Produzenten Jacob Hanson (z. B. Vollbeat, DORO).
Dass das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit mehr als gelungen ist, davon kann sich der geneigte Fan auf der neuen Scheibe nun selbst überzeugen.
Stefan Peter

