19. Heiligenstädter Kolloquium erfolgreich zu Ende gegangen
Wissenschaftspreise wurden vergeben
Freitag, 28. September 2018, 21:22 Uhr
Vom 24. bis 26. September fand im Marcel-Callo-Haus in Heiligenstadt das 19. Heiligenstädter Kolloquium mit dem Thema Technische Systeme für die Lebenswissenschaften statt....
Auf der internationalen Tagung haben über 200 Ingenieure, Mediziner, Biologen, Physiker, Chemiker und Informatiker aktuelle Forschungsthemen mit dem Fokus auf neue Ansätze für medizinische Diagnosen und Therapien vorgestellt und diskutiert.
Die Preisträger der Wissenschaftspreise 2018 zusammen mit Vertretern des Instituts für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. (iba) und der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld v.l.n.r Hubert Riese Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, Martina Gatzemeier, Stiftungsvorstandsmitglied, Ulrich Marschall, iba, Dr. Mario Saupe, iba, Isabell Scheifele, Dr. Sebastian Schwaminger, Prof. Dr. Udo Bakowsky, Prof. Dieter Beckmann, Institutsdirektor iba. Foto: Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld
International renommierte Wissenschaftler bereicherten mit Übersichtsvorträgen das interdisziplinäre Programm, das insgesamt fast 80 technisch-physikalisch, biologisch, materialwissenschaftlich oder medizinisch ausgerichtete Vorträge sowohl junger als auch erfahrener Teilnehmer aus Forschung und Industrie auswies. Ein zentrales Thema stellte das sogenannte Disease Modelling dar.
Die Modellierung von Krankheitsverläufen – so die Übersetzung - mit Hilfe technischer Systeme und patientenindividueller Zellen kann entscheidende Erkenntnisse bei der Verbesserung von Therapien für Patienten mit Erkrankungen wie des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparates, Diabetes oder Krebs liefern und Nebenwirkungen von Medikamenten reduzieren.
Auch das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) e.V. in Heiligenstadt forscht intensiv an derartigen neuen Ansätzen. Lab-on-Chip-Systeme im miniaturisierten Format, die sowohl künstliche Gewebe wie auch chemisch-biologische und elektrische Sensorsysteme beinhalten, sollen bald ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung weltweit werden.
Im Rahmen der Wissenschaftstagung wurden erstmals Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der MINT-Fächer (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) vergeben. Das Ziel des von der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld geförderten Wettbewerbes ist es, junge Wissenschaftler der MINT-Fächer gezielt zu fördern. Längere Zeit hatten wir überlegt, wie wir unseren Stiftungszweck Wissenschaft und Forschung zielgerichtet umsetzen können.
Das ist hier im Landkreis Eichsfeld nicht so einfach, weil es keine Universitäten oder Hochschulen gibt, eröffnete Hubert Riese in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld die Preisverleihung.
Doch zum Glück haben wir das iba Heiligenstadt. Den Hinweis und die Idee von Institutsdirektor Professor Dieter Beckmann, wissenschaftliche Leistungen junger Menschen in den MINT–Fächern zu würdigen, haben wir wohlwollend aufgenommen. Und wie richtig Professor Beckmann mit dieser Idee lag, bestätigt die vor wenigen Tagen veröffentlichte High-Tech-Strategie der Bundesregierung, in der ebenfalls Wettbewerbe im MINT-Bereich geplant sind, so HubertRiese.
Der Bund zielt auf die Begabtenförderung im Bereich der Lebenswissenschaften und weiterer Schlüsseltechnologien für Deutschland ab. In diesem Jahr wurden 14 eingereichte Arbeiten zu verschiedenen Themen von einer Fachjury bewertet. Institutsdirektor Prof. Dieter Beckmann sowie Hubert Riese und Martina Gatzemeier vom Stiftungsvorstand übergaben die Preise, die mit einer Gesamtsumme von 4.500 Euro von der Stiftung zur Verfügung gestellt wurden an die Preisträger.
Den Best Paper Award 2018 für die beste Veröffentlichung erhielt Dr. Philipp Rosendahl vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Dresden. Der zweite Preis in dieser Kategorie ging an Marko Gröger vom Forschungs- und Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen des Universitätsklinikums in Jena. Der Best Thesis Award 2018 in der Kategorie Masterarbeiten ging an Isabell Scheifele von der Technischen Universität München (Fachgebiet für Selektive Trenntechnik).
Über den ersten Best Thesis Award 2018 in der Kategorie Dissertationen darf sich Dr. Shashank Reddy Pinnapireddy von der Universität Marburg (Institut für Pharma-zeutische Technologie und Biopharmazie) freuen. Der Preis wurde durch seinen Mentor Prof. Dr. Udo Bakowsky stellvertretend entgegengenommen, da der Preisträger z.Z. zu einem Forschungsaufenthalt im Ausland weilt.
Den zweiten Preis in dieser Kategorie erhielt Dr. Sebastian Schwaminger (Technische Universität München, Fachgebiet für Selektive Trenntechnik). Weiterhin erhielt Mario Saupe vom iba Heiligenstadt den Preis für den Besten Vortrag auf dem 19. Heiligenstädter Kolloquium.
Es wurden herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert, die interdisziplinär auf dem Gebiet der MINT-Fächer arbeiten und sich mit technischen Systemen für die Lebenswissenschaften befassen, bekräftigt Prof. Beckmann die Entscheidungen der Juroren.
Zum 20. Kolloquium vom 21.09. bis 23.09. 2020 hat Prof. Dieter Beckmann die Tagungsteilnehmer bereits wieder nach Heiligenstadt eingeladen.
Autor: enAuf der internationalen Tagung haben über 200 Ingenieure, Mediziner, Biologen, Physiker, Chemiker und Informatiker aktuelle Forschungsthemen mit dem Fokus auf neue Ansätze für medizinische Diagnosen und Therapien vorgestellt und diskutiert.
Die Preisträger der Wissenschaftspreise 2018 zusammen mit Vertretern des Instituts für Bioprozess- und Analysenmesstechnik e.V. (iba) und der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld v.l.n.r Hubert Riese Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, Martina Gatzemeier, Stiftungsvorstandsmitglied, Ulrich Marschall, iba, Dr. Mario Saupe, iba, Isabell Scheifele, Dr. Sebastian Schwaminger, Prof. Dr. Udo Bakowsky, Prof. Dieter Beckmann, Institutsdirektor iba. Foto: Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld
International renommierte Wissenschaftler bereicherten mit Übersichtsvorträgen das interdisziplinäre Programm, das insgesamt fast 80 technisch-physikalisch, biologisch, materialwissenschaftlich oder medizinisch ausgerichtete Vorträge sowohl junger als auch erfahrener Teilnehmer aus Forschung und Industrie auswies. Ein zentrales Thema stellte das sogenannte Disease Modelling dar.
Die Modellierung von Krankheitsverläufen – so die Übersetzung - mit Hilfe technischer Systeme und patientenindividueller Zellen kann entscheidende Erkenntnisse bei der Verbesserung von Therapien für Patienten mit Erkrankungen wie des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparates, Diabetes oder Krebs liefern und Nebenwirkungen von Medikamenten reduzieren.
Auch das Institut für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) e.V. in Heiligenstadt forscht intensiv an derartigen neuen Ansätzen. Lab-on-Chip-Systeme im miniaturisierten Format, die sowohl künstliche Gewebe wie auch chemisch-biologische und elektrische Sensorsysteme beinhalten, sollen bald ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung weltweit werden.
Im Rahmen der Wissenschaftstagung wurden erstmals Preise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern im Bereich der MINT-Fächer (MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) vergeben. Das Ziel des von der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld geförderten Wettbewerbes ist es, junge Wissenschaftler der MINT-Fächer gezielt zu fördern. Längere Zeit hatten wir überlegt, wie wir unseren Stiftungszweck Wissenschaft und Forschung zielgerichtet umsetzen können.
Das ist hier im Landkreis Eichsfeld nicht so einfach, weil es keine Universitäten oder Hochschulen gibt, eröffnete Hubert Riese in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Stiftung der Kreissparkasse Eichsfeld die Preisverleihung.
Doch zum Glück haben wir das iba Heiligenstadt. Den Hinweis und die Idee von Institutsdirektor Professor Dieter Beckmann, wissenschaftliche Leistungen junger Menschen in den MINT–Fächern zu würdigen, haben wir wohlwollend aufgenommen. Und wie richtig Professor Beckmann mit dieser Idee lag, bestätigt die vor wenigen Tagen veröffentlichte High-Tech-Strategie der Bundesregierung, in der ebenfalls Wettbewerbe im MINT-Bereich geplant sind, so HubertRiese.
Der Bund zielt auf die Begabtenförderung im Bereich der Lebenswissenschaften und weiterer Schlüsseltechnologien für Deutschland ab. In diesem Jahr wurden 14 eingereichte Arbeiten zu verschiedenen Themen von einer Fachjury bewertet. Institutsdirektor Prof. Dieter Beckmann sowie Hubert Riese und Martina Gatzemeier vom Stiftungsvorstand übergaben die Preise, die mit einer Gesamtsumme von 4.500 Euro von der Stiftung zur Verfügung gestellt wurden an die Preisträger.
Den Best Paper Award 2018 für die beste Veröffentlichung erhielt Dr. Philipp Rosendahl vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Dresden. Der zweite Preis in dieser Kategorie ging an Marko Gröger vom Forschungs- und Behandlungszentrum Sepsis und Sepsisfolgen des Universitätsklinikums in Jena. Der Best Thesis Award 2018 in der Kategorie Masterarbeiten ging an Isabell Scheifele von der Technischen Universität München (Fachgebiet für Selektive Trenntechnik).
Über den ersten Best Thesis Award 2018 in der Kategorie Dissertationen darf sich Dr. Shashank Reddy Pinnapireddy von der Universität Marburg (Institut für Pharma-zeutische Technologie und Biopharmazie) freuen. Der Preis wurde durch seinen Mentor Prof. Dr. Udo Bakowsky stellvertretend entgegengenommen, da der Preisträger z.Z. zu einem Forschungsaufenthalt im Ausland weilt.
Den zweiten Preis in dieser Kategorie erhielt Dr. Sebastian Schwaminger (Technische Universität München, Fachgebiet für Selektive Trenntechnik). Weiterhin erhielt Mario Saupe vom iba Heiligenstadt den Preis für den Besten Vortrag auf dem 19. Heiligenstädter Kolloquium.
Es wurden herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert, die interdisziplinär auf dem Gebiet der MINT-Fächer arbeiten und sich mit technischen Systemen für die Lebenswissenschaften befassen, bekräftigt Prof. Beckmann die Entscheidungen der Juroren.
Zum 20. Kolloquium vom 21.09. bis 23.09. 2020 hat Prof. Dieter Beckmann die Tagungsteilnehmer bereits wieder nach Heiligenstadt eingeladen.

